Franz Friedrich Altmann: Turrinis Jagd

Die Journalistin Gudrun Wurm und ihr Hund Turrini sind an einer heißen Story dran! Das idyllische Mühlviertel wird nicht von der europaweiten Finanzkrise verschont und ein toter Filialleiter einer Bank erregen Guckis Neugierde unermesslich. Wie immer steckt sie ihre Nase in Angelegenheiten, die eher die Aufgabe der Polizei wären. Der Unterschied: Gucki ist erfolgreicher!

Im vierten Band des Autors bietet die wilde Gucki neuerlich der männernominierende Tarockrunde ungeschaut Paroli. Zudem ist sie dem Konsum von Freistädter Bier ziemlich erlegen.

Und der Hund Turrini?
Dieser wird laut Autor dem Schriftsteller Peter Turrini immer ähnlicher. Nicht nur körperlich! Auch in der Weisheit!
Der Hund hat ein tolles „Bauchgefühl“ wenn es darum geht, im entscheidenden Moment Hinweise zu liefern um Täter zur Strecke zu bringen.

In teilweise ziemlich deftigem Ausdruck bringt Franz Friedrich Altmann in seinem Roman seine sozialkritischen Ansichten, gut verpackt in eine einfache Geschichte, ein!

Unterhaltsam, frech und schnell gelesen!
Ein kleiner Haken ist für mich sehr wohl dabei: es stört mich, wenn der Autor meint zu wissen, was seine LeserInnen gerade denken.


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