Picoult, Jodi : Die Wahrheit meines Vaters

verfasst am 18.05.2009 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Picoult, Jody, Romane

Es gibt einfach keine Bösen! Das ist ein wesentlicher Aspekt in Jodi Picaults Büchern. Abgesehen davon, dass die Geschichten der amerikanischen Autorin eine unglaubliche Sogwirkung entwickeln, versteht sie es ausgezeichnet, jede Figur mit ihren Stärken und Schwächen so zu präsentieren, dass man ihre Handlungsweise verstehen und sogar nachvollziehen kann. Eindeutige charakterliche Zuordnungen und schwarz-weiß-Denken sind in ihren Büchern jedenfalls nicht zu finden.

In diesem Fall muss eine junge Frau erfahren, dass fast alles, was sie geglaubt hat, über ihr Leben zu wissen, zumindest noch eine andere Facette hat – oder gar nicht stimmt. Delia, so eine der Hauptfiguren ist Mitarbeiterin des Such- und Rettungshundeteams in ihrer Stadt und findet rein zufällig heraus, dass ihr Vater sie als Kind entführt hat. Was dann folgt, ist die fesselnde Geschichte ihrer Familie, ihrer beiden Freunde – mit einem der beiden hat sie ihre Tochter Sophie und die Tatsache, das manchmal tatsächlich nichts so ist, wie es scheint.

Trotzdem können auch unvorhergesehene Ereignisse oft zu positiven Ergebnissen führen – zu einem tieferen Verständnis der menschlichen Natur und zu einer Neudefinition von Familie und Freundschaft.



Einen Kommentar hinterlassen

* erforderlich. Beachten Sie bitte die Datenschutzerklärung


Top