Bernhard Aichner: Man sieht nur mit der Schnauze gut
Aspro ermittelt
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Buchbesprechung verfasst von: Andreas
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Ein Buch, das zur Gänze nur verstehen kann, wer selbst (mindestens) einen Hund hat; also ich verstehe es :-)
Für alle anderen wird es nettes, fröhliches, positives Buch sein, aber sie werden sich fragen, ob Bernhard Aichner nicht allzu sehr übertreibt mit der Beschreibung der Gedankenwelt eines Hundes. Ein bisserl übertreibt er, ja schon, aber es steckt viel mehr in unseren Hunden als man auf den ersten Blick wahrnehmen kann.
Und genau darüber schreibt Aichner in diesem Cosy-Crime-Roman (womit sich die Story von Aspro sehr von seinen „Totenfrau-“ und anderen Thrillern unterscheidet).
Aspro (den Namen bekommt er, weil beim Spazieren mit seiner neuen Chefin ihre Migräne verschwindet) ist zu Beginn ein Hund ohne Herrl. Denn der (der alte Chef) ist kein guter Mensch und eine seiner Untaten kostet ihn selbst das Leben. Bei der Polizistin, auf die Aspro am Ort des Geschehens trifft, findet er aber im Handumdrehen ein neues, viel besseres Heim.
Ob das alles genau so im Kopf eines Hundes stattfindet?
Aber natürlich, wir Hundemenschen sind uns da ganz sicher :-)
Nun gut, vielleicht nicht ganz genau so, aber jedenfalls können wir uns alle darauf einigen, das Hunde viel mehr von der Welt rundherum wahrnehmen als wir Menschen.
Die Menschen sind ja keine Nasentiere, da unterhält sich der Bergsee mit dem Meer, wenn ein Mensch mit einem Hund spricht.
Seite 92
Kleine, witzige Alltagsgeschichten aus Aspros Leben. Weil er quasi einen Job als Polizeihund hat, erlebt er zwar mehr als die meisten seiner Artgenossen. Aber die hätten auch viel zu Erzählen, könnten sie erzählen.