Martin Walker: Bredouille
Der achtzehnte Fall für Bruno, Chef de police
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Buchbesprechung verfasst von: Harald
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Mit dem Buch Bredouille legt Martin Walker bereits den 18. Band der Reihe rund um Bruno, Chef de Police im schönen, idyllischen französischen Périgord, vor. Bruno findet an einem Aussichtspunkt im Vézère-Tal die Leiche von Monique – Geschäftsfrau mit Leib und Seele. Ihre Firma kümmert sich um die Immobilien betuchter Bewohner in deren Abwesenheit. Vermietet sie auch Feriengäste. Ein sehr einträgliches Geschäft.
Nach dem Auffinden der Leiche deutet alles auf einen Suizid hin. Sorgfältig geplant, mit drei Abschiedsbriefen. Für Bruno ist das eine zu einfache Erklärung. Mit untrüglichem Instinkt untersucht er einzelne Hinweise, wobei er von mehreren Seiten unter Druck gerät. Dabei kursieren in der Stadt Saint-Denis Gerüchte, die ihn seinen Job kosten könnten.
„Mir kommt es seltsam vor, daß sich niemand ernsthaft Sorgen um sie gemacht hat. War sie so gut darin sich zu verstellen? Oder gab es doch jemanden, dem sie sich ihrer Not anvertraut hat?“
Im Laufe der Ermittlungen verdichten sich die Hinweise, und es entsteht für Bruno ein stimmiges Bild. Herausgefiltert aus kleinen Details setzt sich für ihn ein vielschichtiges Gesamtbild zusammen. Und führen letztendlich zum Täter.
Fazit
Bredouille ist ein klassischer Roman von Martin Walker. Er greift verschiedene Themen auf, wie Moral und Loyalität, aber auch gesellschaftliche Konflikte spielen eine Rolle. Bredouille ist kein Reißer, kein Thriller, sondern ein in ruhigem Stil geschriebener Krimi. Selbstverständlich darf bei Martin Walker die Beschreibung der französischen Lebensart nicht fehlen – inklusive der ausführlichen Darstellung der französischen Küche. Am liebsten möchte man sich in seiner Küche an den Tisch setzen und Bruno beim Zubereiten des exklusiven Essens zuschauen. Und natürlich dabei Balzac, seinen Basset, kraulen …