Vladimir Karadzhov: Äthiopisches Märchen
Die magische Geschichte des größten Schatzes auf der Welt

verfasst am 14.04.2019 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Karadzhov, Vladimir, Märchen

Ein Märchen für Junge und Alte, das ganz in der Art der klassichen Märchen (mir kam dabei „Geschichten aus 1001 Nacht“ in den Sinn) eine im Grunde moderne Geschichte erzählt.

Unser Held heisst Matteo und ist ein kleiner Junge aus Alicante in Spanien im 16. Jahrhundert. Spanien, das Land, das zu jener Zeit ein Weltreich war, gerade segelten die Entdecker in seinem Namen über die Meere um neue Länder zu finden, denen sie ihren Reichtum entreissen konnten, noch ist es nicht allzu lange her, dass die Conquistatoren in Mittel- und Südamerika eingefallen waren.

Matteo aber stellt sich die Welt und seinen Lebensweg anders vor: er möchte einen Schatz finden, den er mit allen Menschen teilen kann und der alle Menschen glücklich machen soll.

Zum jungen Mann heran gewachsen macht er sich auf den Weg gen Osten, weil eine alte Frau ihm einst diese Richtung gewiesen hatte. Allerlei Abenteuer erlebt Matteo, allerlei Schätze findet er, doch lange Zeit keiner ist dabei, mit dem er sein Ziel erreichen kann.

Bis er ihn endlich findet: den Schatz, der alle Menschen glücklich machen kann.

Es ist ein wirklich sehr leicht zu lesendes Märchen, das zwischendurch auch nicht vergisst, unserer Gegenwart einen Spiegel vorzuhalten. Denn es ist nichts anderes als das genaue Gegenteil unserer immer egoistischer werdenden und von Gewinnstreben domierter Welt, wenn Matteo einen Schatz finden will, der allen zugute kommt.

Und, so viel kann verraten werden, es ist ein sehr überraschender Schatz, den Matteo findet – und die meisten von uns werden ihm zustimmen können: Ja, das ist ein Schatz, der uns allen Freude macht.



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