Follett, Ken: Die Säulen der Erde

verfasst am 08.12.2010 von | 1 Kommentar
Rubriken: Follett, Ken, Romane

Aus gegebenem Anlass: Vor einiger Zeit lief ja im Fernsehen die sogenannte „Verfilmung“ dieses tollen Buches. Dabei hat sich einmal mehr bestätigt, was alle LeserInnen ohnehin schon wissen: Das Buch ist (fast) immer besser als der Film.

Ich entdeckte „Die Säulen“ vor vielen Jahren und konnte mich – einmal angefangen – nicht mehr davon losreissen. In der Zwischenzeit habe ich es unzählige Male gelesen und bin jedesmal wieder begeistert von den Abenteuern von Tom Builder, Aliena und Jack. Follett breitet ein farbenprächtiges Mittelalter-Panorama vor der Leserin aus. Und wer sich für Sakralbauten begeistert lernt unendlich vieles über dne Bau einer Kathedrale.

Zudem hat der Autor ordentlich recherchiert – die historischen Details sind stimmig. Für mich als Mittelalter-Begeisterte ist dieses Buch immer wieder eine Freude. Auch die Fortsetzung hat gehalten, was sie versprochen hat.

Die Verfilmung dagegen? Klar, ein solcher Wälzer muss – auch für einen Sechsstundenfilm – natürlich gekürzt und gerafft werden. Aber: Warum sämtliche historischen Details verändert wurden (Könige, die ermordet wurden, Töchter, die sich zu Kaiserinnen „ernennen“) war und ist völlig unverständlich.

Für jene, die das Buch nicht gelesen und keinerlei Kenntnisse über die mittelalterliche englische Geschichte haben, war die Verfilmung vielleicht spannend – alle anderen müssen eigentlich enttäuscht sein.



RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag 1 Kommentar


  • Kommentar von  Andreas am 08.12.2010 um 03:39 Uhr Uhr

    Vom Buch war ich begeistert, vom Film habe ich eine knappe halbe Stunde gesehen und dann umgeschaltet.

    Der Hauptgrund: die handelnden Personen im Film haben so gar nicht den Vorstellungen entsprochen, die sich mir beim Lesen aufgebaut hatten

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