Buchbesprechung/Rezension:

Karen Sander: Die Tiefe - Verloren
Engelhardt & Krieger ermitteln Band 9

Die Tiefe - Verloren
verfasst am 23.05.2026 | einen Kommentar hinterlassen

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Mit Spannung und Vorfreude habe ich ihn erwartet, den dritten und letzten Band der “Tiefe”-Trilogie aus der Krimireihe „Engelhardt & Krieger ermitteln“. Nun ist er endlich da und bringt hoffentlich die Auflösung der Serienmorde.

„Der Täter hatte inzwischen mindestens sechs Menschen ermordet und seinen Opfern verschlüsselte Briefe geschickt. Die dechiffrierte Botschaft bestand aus einem einzigen Wort: Zahltag, gefolgt von einer Ziffer. Der Brief an Toms Opfer, eine ganze Familie, die auf ihrer Segeljacht erschossen worden war, trug die Nummer eins, Holgers, eine Ärztin, die zwei. Ein weiteres Opfer war in Teterow gefunden worden, bei ihr zu Hause der Brief Nummer drei. …“

Der Fall, den das Ermittlerteam um Mascha und Tom Engelhardt lösen muss, ist wirklich kompliziert und herausfordernd. Es scheint keine Verbindung zwischen den Opfern zu geben, Zeugenaussagen widersprechen sich und es gibt weitere Morde. Außerdem drohen die Ermittler auf eine falsche Fährte zu geraten. So steigert sich während des Lesens die Spannung kontinuierlich.

Mascha ermittelt mit sehr viel Geschick, gerät dabei selbst aber immer mehr in Gefahr und am Ende geht es sogar um ihr Leben. Bei ihren Ermittlungen wird sie natürlich wieder von ihrem Freund Tom Engelhardt unterstützt. Die beiden haben nun auch ihre Beziehung gegenüber ihren Arbeitskollegen öffentlich gemacht. Holger, der Stiefbruder von Mascha, ist darüber sehr verärgert. Er kann Tom überhaupt nicht ausstehen und bezeichnet ihn gerne als „Loser aus Berlin“.

Ich hatte auch die Hoffnung, dass Maschas Versuch, etwas über ihre leibliche Mutter zu erfahren endlich Früchte trägt. Noch ist sie nicht am Ziel, aber sie gibt nicht auf und kommt der Sache immer näher.

Obwohl es der letzte Band der Serie ist, endet er mit einem Cliffhanger, für den sich die Autorin sogar in ihrem Nachwort entschuldigt. Immerhin ist damit klar, dass es eine Fortsetzung geben wird und das freut mich sehr. Der Roman ist der Autorin zufolge übrigens in Südamerika entstanden, was man gar nicht glauben mag, da er so realistisch deutsch wirkt.

Mein Fazit:

Der Krimi beginnt recht entspannt. Die Autorin versteht es auch diesmal wieder hervorragend, den/die Leser(in) schnell wieder mit der Story aus den vorangegangenen Bänden vertraut zu machen. Und so machte es gar nichts aus, dass ich zu Beginn das Gefühl hatte, alles vergessen zu haben.

Auch diesmal wusste ich den flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil der Autorin sehr zu schätzen. Die Figuren wirken wieder sehr glaubwürdig und überhaupt ist die ganze Geschichte sehr gut durchdacht und äußerst realitätsnah.

Erst plätschert die Geschichte eher unaufgeregt dahin, aber das Ende hat es wirklich gewaltig in sich. Diesen Mörder hatte ich definitiv nicht auf dem Schirm und auch nicht die wirklich spannende Auflösung, die ganz schön an meinen Nerven gezerrt hat.

Zusammengefasst ist “Die Tiefe: Verloren” ein toller Abschluss der Serie, der für den ein oder anderen Nervenkitzel sorgt und definitiv Lust auf einen weiteren Band




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