Beate Maxian: Tödliches Rendezvous
Ein Fall für Sarah Pauli - Ein Wien-Krimi

verfasst am 13.01.2013 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Kriminalromane, Maxian, Beate

Die Enthüllungsjournalistin Hilde Jahn schreibt für den „Wiener Boten“. Sie ist dabei, eine Topstory abzuliefern, es fehlen nur noch Details. Hilde arrangiert ein Treffen mit einem Informanten, kehrt jedoch von diesem „tödlichen Rendezvous“ nicht mehr zurück. Polizei, KollegInnen und vor allem die junge Redakteurin Sarah, jagen einem kranken Serienmörder hinterher.

Hilde dürfte tatsächlich einer heißen Story auf der Spur gewesen sein. Sie hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, für den Fall, dass ihr infolge ihrer Recherche etwas passiert. Darin wünscht sie sich, dass ihre Assistentin Sarah ihre Nachfolgerin wird und an dem Artikel weiterarbeitet.

Und so geschieht es auch. Sarah wird vom Inhaber der Zeitung zur Nachfolgerin von Hilde ernannt. Sie soll herausfinden, an welcher Geschichte die tote Journalistin gearbeitet hat. Auf diesen Karrieresprung ist Sarah nicht wirklich vorbereitet. Doch bald packt sie neben Ehrgeiz auch die Wut und beginnt mit intensiven Recherchen, schon um den Tod ihrer Kollegin wegen, sie will Aufklärung. Ihre neue Zuständigkeit und Nähe zum Chef macht unter den KollegInnen böses Blut. Auch die Polizei will nicht, dass ihnen die „kleine“ Redakteurin in ihre Ermittlungsarbeit pfuscht. Zudem meldet sich auch der Mörder der toten Journalistin bei Sarah. Dieser Umstand löst bei ihr große Unsicherheit und Angst aus, doch schnell ist sie in die Geschichte selbst verstrickt. 

Sarah findet Puzzlestück für Puzzlestück, und bald ist ihr klar, dass Hilde einem Monster auf der Spur war, das arbeitslose Frauen tötet. Das – seiner Meinung nach – ausgediente Humankapital, hat es nicht verdient, vom Staat unterstützt zu leben.

Eine spannende und auch sozialkritische Geschichte, die ohne detaillierte Ausführungen von Gewalt und Blut lustvoll zu lesen ist. Die handelnden Personen, ihre Lebensgeschichten, die bunte Mischung ihrer Charaktere und  vor allem die junge Journalistin Sarah, die mit ihrem Aberglauben und ihrer erfrischenden Art über ihre Vorliebe von Heilsteinen spricht, sorgen für ein besonderes Lesevergnügen.


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