Fitzek, Sebastian: Der Seelenbrecher

verfasst am 24.06.2009 von | 1 Kommentar
Rubriken: Fitzek, Sebastian, Thriller

Fitzek und kein Ende: Aus Anlass der Neuerscheinung seines Buches „Splitter“ – die Rezension findet sich hier im Blog – habe ich alle Fitzek-Romane nochmals gelesen. Und im Gegensatz zu Splitter, von dem ich nicht sehr begeistert war, hat sich etwa „Der Seelenbrecher“ als extrem spannendes und abgründiges Werk erwiesen.

Fitzek spielt gerne mit der Beobachtungsgabe der LeserInnen – wer nicht aufpasst, kommt nicht so einfach hinter das Geheimnis der Story. Die Geschichte ist verschlungen. Sie beginnt mit einem psychologischen Experiment, das ein Uni-Professor mit zwei seiner StudentInnen durchführt. Eigentlich klingt alles ganz einfach: Sie müssen nur etwas lesen. Was sie lesen müssen, ist eine Krankengeschichte, die es wahrlich in sich hat.

Die Hauptrolle spielt ein unheimliches psychiatrisches Krankenhaus in Berlin. Die Protagonisten sind ein Mann ohne Gedächtnis (mal wieder!), eine Psychiaterin mit undurchsichtiger Vergangenheit, ein Klinikleiter mit ganz eigenen Interessen und ein verrückter Musiker.

Was sich in einer Nacht in dieser Klinik an schrecklichen Geschehnissen abspielt, ist Inhalt der Krankengeschichte, die die beiden StudentInnen lesen müssen.

Was wirklich dahintersteckt: Es geht um Hypnose, so viel sei verraten, allerdings nicht um jene, auf die sich der Betroffene bewusst einlässt, sondern um Hypnose an Personen, die davon gar nichts wissen.

Das geht nicht? glauben Sie? Lesen Sie das Buch. Fitzek in Höchstform.



RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag 1 Kommentar


  • Kommentar von  Elke am 30.08.2009 um 05:51 Uhr Uhr

    Hab gerade das Buch gelesen, die Einführung hat mich erschaudern lassen, puh… wollt es zuerst weglegen, weil es so graußlich beginnt, dann aber las ich es bis zum Schluss in einem Zug. War dann ziemlich spannend! Lesenswert.

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