Buchbesprechung/Rezension:

Giles Blunt: Kanadische Kälte
Ein Fall für John Cardinal (5)

Kanadische Kälte
verfasst am 27.02.2026 | einen Kommentar hinterlassen

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Der Leser wird mitgenommen in den Norden Kanadas, genauer gesagt in die fiktive Kleinstadt Algonquin in der kanadischen Provinz Ontario. Umgeben von endlosen Wäldern, extremer Kälte – aber auch von sozialer Enge.

Katie Pine, eine Schülerin, ist vor Monaten verschwunden. Detective John Cardinal ist überzeugt davon, dass hier ein Verbrechen vorliegt. Allerdings nimmt sein Vorgesetzter diesen Verdacht nicht ernst. Nach Monaten wird die Leiche des Mädchens entdeckt – grausam zugerichtet. Zu diesem Zeitpunkt erschüttert ein weiterer Mordfall die kleine, abgelegene Gemeinde.

Cardinal, der beruflich degradiert wurde, bekommt die Kollegin Lise Delorme zur Seite gestellt. Eine ehrgeizige und kompetente Kollegin – mit einem besonderen Auftrag. Sie soll Cardinal beobachten und überwachen, da die Vorgesetzten ihm Fehler und mögliche Unregelmäßigkeiten vorwerfen. Trotz dieser Situation entwickelt sich zwischen den beiden langsam ein Vertrauensverhältnis.

 „Ja.“
„Mein Gott, Sie sagen, sie wurden … enthauptet?“
„Richtig.“

Es gibt in diesem Krimi einen zweiten Handlungsstrang: den der Täter. Der Roman bietet Einblicke in das Leben der Täter. Dadurch entsteht eine dunkle und beklemmende Spannung. Dieser zweite Handlungsstrang führt dazu, dass der Leser dem handelnden Detective immer mindestens einen Schritt voraus ist.

Im Lauf der Geschichte stoßen die beiden Detectives auf dunkle Abgründe in einer sonst scheinbar heilen Welt. Letztendlich werden die Fälle von Cardinal und Delorme rücksichtslos aufgelöst.

Fazit

Der Krimi ist spannend und facettenreich geschrieben. Manchmal ist er sehr beklemmend, und die sozialen Umstände der handelnden Personen werden schonungslos beschrieben, sodass ich manchmal kurz pausieren wollte. Trotzdem bin ich schon gespannt auf Band zwei.




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