Stefanie Lasthaus: Der Onyxpalast - Wo die Welten sterben
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Buchbesprechung verfasst von: Britta
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Der Onyxpalast – Wo die Welten sterben ist der dritte Band der Totengötter-Saga und bildet den Abschluss der Reihe.
Die Handlung ist auch diesmal im Totenreich Annwyn angesiedelt. Gwen trägt nun die „Alte Energie“ in sich. Anfangs verleiht sie ihr zusätzliche Kraft, doch die Urmacht fordert ihren Preis. Zudem ist Annwyn aus dem Gleichgewicht geraten: Überall entstehen Risse und das Reich verdorrt zunehmend. Gemeinsam mit ihrem Geliebten Aran, dem Totengott, versucht Gwen, Annwyn zu retten. Dabei reisen sie in die vergessenen Welten, wo sie zahlreiche Abenteuer bestehen müssen. Auch viele andere Götter sind wieder mit von der Partie. Glenys und Gwens Bruder Vander erweisen sich ebenfalls als wichtige Wegbegleiter.
„Wenn Annwyn fiel, würden Vander und ich nach Cardiff zurückkehren. Aber was würde uns Jahre später erwarten, wenn wir wirklich starben? Wohin würden wir gelangen, wenn wir uns von der Welt der Lebenden verabschiedeten? Und vor allem: Was würde aus Aran werden?“
Gelingt es Gwen gemeinsam mit Aran und den anderen Göttern das drohende Ende aufzuhalten? Und schaffen es die beiden ein gemeinsames Leben zu leben?
Mein Fazit
Leider konnte mich der dritte Band nicht überzeugen. Möglicherweise hat auch die Tatsache dazu beigetragen, dass ich Band zwei nicht gelesen habe, weshalb es für mich eine Herausforderung war, in die Geschichte hineinzufinden.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen Aran und Gwen. Die Handlung wird also aus der Sicht beider Hauptfiguren erzählt. Grundsätzlich ist das eine interessante Herangehensweise, doch mich konnte diesmal weder die Sprache noch die Handlung begeistern. Außerdem wurde mir die Hauptfigur im Verlauf der Geschichte zunehmend unsympathisch, da sie auf mich gegen Ende ziemlich überheblich wirkte.
Zwar wächst Gwen im Laufe der Handlung über sich hinaus, beweist großen Mut und tritt sehr selbstbewusst auf, dennoch konnte ich keine echte Verbindung zu ihr aufbauen.
Insgesamt empfand ich diesen Abschluss der Totengötter-Saga als wenig mitreißend. Die Geschichte konnte mich weder fesseln noch emotional erreichen.