Christopher, Nicholas : Eine Reise zu den Sternen

verfasst am 01.02.2009 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Christopher, Nicholas, Romane

christopher-eine-reise-zu-dDieses Buch ist ein modernes Märchen über Liebe, die Macht der Sterne und über Mächte einer anderen Welt.

Es geht um die Geschichte einer jungen Frau namens Alma und ihrem kleinen Neffen Loren. Beide sind die einzig überlebenden ihrer Familie und wollen zusammen das Leben meistern. Nach einem gemeinsamen Besuch im Planetarium werden die beiden durch die Entführung von Loren getrennt.

Es gibt zwei Erzählstränge, die trotzdem verwoben bleiben. Abwechselnd handelt ein Kapitel von Alma und eines von Loren. Beide ahnen nicht, dass es fünfzehn Jahre dauern sollte, bis sie sich wiedersehen würden.

Alma bleibt trotz verstärktem Einsatz in der Aufklärung des Verschwindens ihres Neffens erfolglos. Sie macht sich Vorwürfe und gibt die Suche auf. Sie ändert ihren Namen, indem sie diesen einfach umkehrt – aus Alma wird Mala.

Loren heißt in Wahrheit Enzo, das beweist ihm sein steinreicher Onkel Samax anhand einer Geburtsurkunde. Samax ist auch für die Entführung des Jungen verantwortlich ist.  Enzo lebt nun bei seinem Onkel in Las Vegas. Er erhält eine Erziehung, allerdings nicht in öffentlichen Schulen. Ihn unterrichten unterschiedliche Exzentriker und Gelehrte in Latein, Mathematik, Griechisch und Kunst. Enzo erfährt auch, dass Samax  einen Erzfeind hat, und beide bekämpfen sich bis zu ihrem Tod.

Mala dagegen zieht aufgrund ihrer Unruhe und Schuldgefühle in der Welt herum. Sie nimmt unterschiedliche Jobs an. So arbeitet sie bei einem Arachnologen, bei dem sie sich intensiv mit Spinnen beschäftigt muss. Anschließend meldet sie sich als Krankenschwester im Vietnamkrieg. Sie lernt auf dem Lazarettschiff USS Repose einen Mann kennen, den sie nicht mehr aus ihren Gedanken bannen kann.

Letztendlich führen alle Lebensgeschichten der Beschriebenen zu jenem gemeinsamen Punkt zurück, von dem diese Geschichte ihren Ausgang genommen hat und ein gemeinsames Ende findet.

Von Beginn an weiß man, dass es 15 Jahre dauern wird, bis sich Alma und Loren wieder sehen werden. Und vielleicht machte es genau das aus, dass ich nicht mehr aufhören konnte weiter zu lesen. Diese sehr phantasievolle Geschichte verbindet viele interessante Themengebiete wie „Spinnen“ (Arachnologie), Suche nach dem verschwundenen Atlantis, Konkurrenzkämpfe und es verbindet vor allem die Liebe zu den Sternen und Mächten einer anderen Welt.

Kurz habe ich allerdings mal den Überblick verloren. In diesem Buch geht es um sehr viele handelnde Personen. Viele beginnen mit D – Doris, Desirée, Dolores, Della… Da hab ich teilweise die Seite überflogen, denn das war mir doch etwas zu verwirrend. Etwas kitschig fand ich auch den Konkurrenzkampf zwischen Samax und seinem Erzfeind Vitale Cassiel. Doch auch die beiden uralten Knaben haben eine gemeinsame Geschichte, und darin geht es nicht nur um Materielles.



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