Buchbesprechung/Rezension:

Sonia Tagliareni: Deathbringer – Der Kuss der Schlange

Deathbringer – Der Kuss der Schlange
verfasst am 03.09.2026 | einen Kommentar hinterlassen

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Der Roman beginnt im Jahr 1927 und springt anschließend ins Jahr 1939, in dem die Haupthandlung spielt. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Viola und Sylas erzählt.

Im Mittelpunkt steht Viola, eine junge Frau mit einer Gabe, die sie selbst zutiefst verabscheut. Sie ist eine Todesmagierin und kann mit Toten kommunizieren.

Diese Fähigkeit würde sie am liebsten ihrer Schwester Olivia überlassen, die sie sehr darum beneidet. Deshalb tauschen die beiden die Rollen. Olivia gibt sich als Mortemagierin aus und besucht an Violas Stelle das Gorhail Institute of Magic. Dabei stirbt sie unter mysteriösen Umständen.

Viola macht sich deswegen große Vorwürfe und beschließt, Olivias Tod aufzuklären.

Auf der Suche nach Antworten begibt sie sich an das Gorhail Institute of Magic, wo ihre Schwester ihre letzten Tage verbracht hat. Dort trifft sie auf Sylas, einen Giftmagier, der Todesmagiern aus persönlichen Gründen zutiefst misstraut. Ausgerechnet zwischen diesen beiden entsteht eine magische Verbindung, die sie zwingt, zusammenzuarbeiten.

„Diese Frau ist mir ein Rätsel. Wie kann jemand zum selben Haus wie Rafael Grimm gehören und so … nett sein? Grimm hat das Leben anderer zerstört und Viola tut das genaue Gegenteil. Hier geht es nicht länger um ihre Magie oder ihre Schwester. Sie hätte Beau nicht materialisieren müssen. Victor war ihr Ziel, nicht Beau. Sie hat ihn für mich zurückgeholt.“

An der Akademie häufen sich die Todesfälle. Lyria, Sylas’ Schwester, die für mich die sympathischste Figur im Buch war, unterstützt die beiden dabei, die Morde aufzuklären.

Mein Fazit:

Der Einstieg in die Geschichte verlangt etwas Geduld. Für mich hat die Autorin die Welt am Anfang zu wenig zusammenhängend erklärt, um sie wirklich verstehen zu können. Es war mühevoll, die magischen Gruppierungen, ihre Regeln und die zahlreichen Begriffe zu verstehen. Im Laufe der Geschichte versteht man zwar immer mehr, aber mir fehlte leider bis zum Schluss das große Gesamtbild. Auch mit dem Aufbau der Geschichte und dem Schreibstil hatte ich zu kämpfen, da ich ihn stellenweise etwas holprig fand.

Der Plot hat definitiv Potenzial, nicht zuletzt wegen des Kriminalplots, was ich persönlich sehr gerne mag.

Zusammengefasst hat sich die Autorin für mich zu sehr in langweiligen Details verloren. Die Heldin war mir zu naiv und zweifelte viel zu sehr an sich selbst. Mehr Mut entwickelt sie zwar im Laufe der Geschichte, trotzdem tat ich mich schwer, mich mit ihr zu identifizieren.

Das Buch wurde im Laufe der Lektüre aber zunehmend besser. Vielleicht kann mich die Geschichte zu einem späteren Zeitpunkt mehr begeistern, da ich aktuell generell etwas lesefaul bin. ;)

Der Roman endet mit einem Cliffhanger und einer langen Danksagung der Autorin, in der sie überglücklich davon erzählt, sich den Traum vom eigenen Buch erfüllt zu haben. Diesen Teil habe ich wirklich gerne gelesen.

Zusammengefasst ist es ein Enemies-to-Lovers-Fantasyroman mit Kriminalplot.




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