Benedict Jacka: Haus Ashford - Eine Frage der Magie
Stephen Oakwood Reihe (2)
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Buchbesprechung verfasst von: Britta
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Haus Ashford – Eine Frage der Magie“ ist der dritte Band von Benedict Jackas Urban-Fantasy-Reihe um Stephen Oakwood.
Die Hauptfigur Stephen Oakwood, die sehr bodenständig herüberkommt, ist mir überaus sympathisch. Er wird nicht als unverwundbarer Held dargestellt, sondern versucht auch in diesem Band eigentlich nur über die Runden zu kommen und Magie zu lernen. Dabei wird er aber in Konflikte hineingezogen, die seine Fähigkeiten übersteigen.
Im dritten Band lernt er seine Familie nun immer besser kennen.
„Seit ein paar Monaten hatte ich einen Teilzeitjob als Bodyguard von Calhoun Ashford, dem derzeitigen Erben von Haus Ashford und meinem Cousin zweiten Grades, sowie von seiner Verlobten Johanna Meusel. Um ehrlich zu sein, war es etwas weit hergeholt, mich Bodyguard zu nennen – wenn man diese Begriff hört, denkt man an einen Schrank von einem Kerl und keinen schmalen Einundzwanzigjährigen, der gerade mal eins dreiundsiebzig groß ist.“
Und er trifft auch endlich auf seinen Vater. Eine große Hilfe ist dieser ihm auf seinem Weg aber nicht. So kämpft er weiter um sein finanzielles Überleben und ist vor allem mit seiner persönlichen Sicherheit beschäftigt. Der letzte Angriff des geheimnisvollen Bundes der „Geflügelten“ steckt ihm noch tief in den Knochen. Er möchte unbedingt mithilfe neuer Sigls stark genug werden, um sich und andere in Zukunft besser schützen zu können. Dabei bekommt er Unterstützung von seinem besten Freund, der mit ihm gemeinsam ein Team zusammenstellt.
Mein Fazit:
Auch diesmal hat mir der Einstieg in das Buch sehr gut gefallen. Die Handlungsabfolge wirkte trotz hohem Tempo nicht chaotisch und bot für meinen Geschmack genau die richtige Mischung aus Action, Magie und politischen Machtspielen.
In der Mitte des Romans flaute die Spannung für mich allerdings etwas ab und ich fragte mich schon, ob dem Autor womöglich die Ideen ausgegangen waren. Zu ruhig und ohne große Aufregungen plätscherte die Geschichte dahin. Das Ende war dann aber wieder richtig spannend und machte definitiv Lust auf die Fortsetzung.
Noch ein Hinweis von mir: Auf den letzten Seiten im Dossier findet man alle wichtigen Begriffe ausführlich erklärt. Als E-Book-Leser habe ich das leider erst am Ende gemerkt.
Zusammengefasst handelt es sich bei „Haus Ashford – Eine Frage der Magie“ um einen unterhaltsamen Urban-Fantasy-Roman mit einem sehr sympathischen Hauptcharakter und spannenden Intrigen, geschrieben in einem flüssigen, leicht verständlichen Stil.
Wann Band 4 erscheinen wird, wurde noch nicht bekanntgegeben.