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	<title>Literatur Blog &#187; Simon Beckett</title>
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	<description>von LeserInnen für LeserInnen</description>
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		<title>Simon Beckett: Flammenbrut</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 13:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sirod</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beckett, Simon]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Beckett]]></category>

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		<description><![CDATA[vorab:  selten einen so schlechten Krimi gelesen. An und für sich bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-333" title="Flammenbrut" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/Flammenbrut.jpg" alt="" width="150" height="256" />vorab:  selten einen so schlechten Krimi gelesen. An und für sich bin ich ein Samuel Beckett Fan, aber mit diesem Buch hab ich mich von ihm verabschiedet. Das Buch kommt meiner Meinung  nach nicht an seine Hunter-Bücher heran.<span id="more-332"></span></p>
<p>Möglicherweise auch deshalb, weil es eines seiner ersten Bücher war, das anfänglich unter dem Titel  &#8220;Das Erbe des Prometheus&#8221; erschien und nicht von Erfolg gekrönt war. <br />
 Eine junge Geschäftsfrau &#8211; Kate Powell &#8211; Besitzerin einer Werbeagentur, ist eine nach Aussen hin selbstbewusste Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Ihre Agentur läuft erfolgreich, ihr Privatleben wird  hauptsächlich von ihrer Freundin Lucy und deren Familie &#8211; Mann, 2 Kinder &#8211; ausgefüllt. Unglückseligerweise stellt Kate eines Tages ihre innere Leere fest, und da beginnt nach meiner Meinung der &#8220;literarische Abfall&#8221; auf das Niveau eines 3-Groschen Romans.</p>
<p>Auf natürlichem Wege lehnt Kate die Entstehung eines neuen Lebens ab, also muss künstliche Befruchtung, diese allerdings nicht anonym, her. Mittels Inseraten sucht sie einen Spender und wird fündig. Ein Mann meldet sich bei ihr, als Dr.  Alex Turner. Es kommt zu einer persönlichen Begegnung, die nach einiger Zeit, die von  Turner bereits abgegebenen Samenspenden obsolet macht.</p>
<p>Man ahnt es schon, die  beiden kommen einander körperlich näher. Der echte Dr. Turner wird eines Tages tot  aufgefunden,  weitere schreckliche Taten, geprägt durch Feuer und andere  Grauslichkeiten bis hin zur Geiselnahme von Lucy und ihrer Familie werden ausführlich beschrieben.</p>
<p>Dr. Turner , klinischer Psychologe, war der behandelnde Arzt von Alex. Nachdem die wahre Identität von Alex aufzufliegen drohte, blieb im ja gar nichts anderes übrig, als diesen  armen Mann umzubringen. Die Erkenntnis, dass Alex nicht ganz dicht ist, gewinnt man  aber schon etliche Seiten vorher. Dieser Mensch legt ein eigentümliches Verhalten  an den Tag, und ich musste mich schon wundern, dass eine Frau wie Kate nicht schon  viel früher misstrauisch wurde. Kate droht Alex das Kind abtreiben zu lassen, nachdem sie seine wahre,  kranke Persönlichkeit erkannt hat. Das war dann der Auslöser für die  Geiselnahme etc.</p>
<p>Weitere Schilderungen erübrigen sich. Da der Fortgang der Geschichte  vorhersehbar war, las ich nur mehr jede 2./3. Seite bis zum bitteren Ende von Alex.  Er wird bei der dramatischen, durch heftiges Feuer noch verschärften Befreiung von  Lucy und ihrer Familie, dank tatkräftiger Unterstützung von Kate, die  letztendlich auch noch ein Geiselopfer wurde, getötet.</p>
<p>Ende gut, alles gut, Kate gebar einen Knaben.</p>
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		<title>Simon Beckett: Leichenblässe</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 07:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beckett, Simon]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Beckett]]></category>

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		<description><![CDATA[Der dritte Fall mit David Hunter, dem forensischen Anthropologen (mein Alternativtitel dazu: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-101" title="beckett-leichenblaesse" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/beckett-leichenblaesse.jpg" alt="beckett-leichenblaesse" width="150" height="238" />Der dritte Fall mit David Hunter, dem forensischen Anthropologen (mein Alternativtitel dazu: CSI für Arme). Vielleicht liegt es daran, dass ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe und mir das Wissen um  die Zusammenhänge fehlt. Vielleicht liegt es aber einfach daran, dass dieses Buch schlicht und ergreifend nur SCHLECHT ist.<span id="more-100"></span></p>
<p>Klischeehafte Leute sprechen klischeehafte Sätze und handeln klischeehaft. Einserseits ist  die Handlung banal und vorhersehbar beschrieben, andererseits ergeben sich dann  und wann Wendungen, von denen der Autor sichtlich selbst überrascht war, so ohne Zusammenhang stehen sie mit einem Mal da.</p>
<p>In einer Sprache, die man doch eher in einem Groschenroman vermuten würde, erkennt man einige vergeblich bemühte Ansätze, Spannung zu erzeugen. Funktioniert aber nicht. Überhaupt nicht. (ein Highlight ist da schon die sich alle paar Seiten wiederholende Frage, ob irgendjemand Kaffee will)</p>
<p>Vergebliches Bemühen, mit Handlungseinschüben die Psyche des Täters zu charakterisieren. Banales forensisches Wissen, oberflächlich beschrieben (da schau ich mir lieber CSI an). mißlungene Ansätze mit grausigen Szenen von den Tatorten so etwas wie Entsetzen bei den LeserInnen hervorzurufen. Mann trifft Frau und schon werden sie voreinander angezogen. Hilflose Dialoge aus unzusammenhängenden Sätzen. Die Liste der fehlgeschlagenene Versuche, einen Thriller zu produzieren, könnte ich noch lange fortsetzen.</p>
<p>Die Handlung verbraucht viele Buchstaben, ohne dabei zu einer Story zu werden. Ende absehbar. Der Versuchung rasch einmal ans Ende zu blättern um schneller fertig zu werden, konnte ich oft nur mit Mühe widerstehen.  Einzig das Vorhaben, hier eine Rezension zu schreiben, hielt mich davon ab. Immerhin kommt es dann noch zu einem überraschenden Ende. Das taucht aber genauso zusammenhanglos in der Handlung auf wie Vieles davor.</p>
<p>Zusammengefasst: David Hunter kommt nach Tennessee, stolpert über viele Leichen, sieht viele menschliche Knochen und wird von vielen der Tennesseeaner gemobbt.</p>
<p>Das erste Buch seit sehr langer Zeit, bei dem ich mich ärgere, es gekauft zu haben</p>
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