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	<title>Literatur Blog &#187; Daniel Kehlmann</title>
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		<title>Daniel Kehlmann: Ruhm</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 02:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kehlmann, Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Kehlmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Roman besteht aus neun Kurzgeschichten, die miteinander verwoben sind. Jede dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-140" title="kehlmann-ruhm" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/kehlmann-ruhm.jpg" alt="kehlmann-ruhm" width="150" height="247" />Dieser Roman besteht aus neun Kurzgeschichten, die miteinander verwoben sind. Jede dieser Geschichte kann auch für sich gelesen werden. Mit Ausnahme der letzten, denn hier führen die Geschichten der einzelnen Protagonisten zusammen.<span id="more-139"></span></p>
<p>In der ersten Geschichte kauft sich ein Mann ein Handy, und bekommt eine Nummer zugewiesen, die bereits vergeben ist. Er erhält Anrufe, die ihm nicht gelten. Anfänglich ärgert ihn das, später beginnt es ihm zu gefallen herauszufinden, wem diese Anrufe gelten. Einige Kapitel später spielt sich die Geschichte auf der anderen Seite der „Leitung&#8221; ab. Eine Person, die durch Hinweise in vorangegangenen Beschreibungen schon bekannt wird, erhält auf einmal keine Anrufe mehr.</p>
<p>Andere Geschichte. Eine alte Dame, schwerkrank, möchte nicht auf ihren qualvollen Tod warten. Rosalie geht sterben, in die Schweiz. Sie muss nur mehr diesem Verein beitreten. Dann reist man/frau einfach an, begibt sich in die sogenannte Sterbewohnung und trinkt ein Glas Natrium-Pentobarbital. Aus völlig freiem Willen.</p>
<p>Nächste Story. Ein verwirrter Internetblogger verflüchtigt sich während des Arbeitsalltags &#8211; er arbeitet in der Zentrale einer Mobilfunkgesellschaft &#8211; in den Cyberspace, er liebt dieses Forum. Er ärgert sich über Postings von icu_lop und anderen Usern. Und er hasst Lobenmeier, mit dem er sich das Büro teilt.</p>
<p>So reihen sich unterschiedliche Geschichten unterschiedlicher Menschen scheinbar aneinander. Personen werden aus verschiedenen Perspektiven gezeichnet, bis sich diese Geschichten zum Roman „Ruhm&#8221; verwoben haben. Ein Element verbindet alle Geschichten: Die Frage der eigenen Identität und dem Wunsch, diese verändern zu können. So beginnt es ja schon in der ersten Geschichte mit dem Mobiltelefon. Der Wechsel auf die andere Seite , die Seite einer andere Person und ihrer Identität&#8230;</p>
<p>Vielleicht waren meine Erwartungen an den neuen Roman Kehlmanns zu hoch. Manches erscheint mir zu sehr konstruiert. Die Vermessung der Welt war fließend leicht zu lesen. Der Roman „Ruhm&#8221; hat mir persönlich nicht sehr gefallen, vielleicht hab ich Manches einfach nur nicht verstanden °!?</p>
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		<title>Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jan 2009 12:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kehlmann, Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Kehlmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und der Gelehrte und Naturforscher Alexander Humboldt treffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-59" title="kehlmann-vermessung-der-wel" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/kehlmann-vermessung-der-wel.jpg" alt="kehlmann-vermessung-der-wel" width="150" height="250" />Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und der Gelehrte und Naturforscher Alexander Humboldt treffen sich 1828 in Berlin auf einem Kongress. Die Reise zu damaligen Zeiten ist beschwerlich, was Gauß veranlasst viel zu murren. Er dürfte überhaupt ein Mensch gewesen sein, der an der Menschheit selbst kein gutes Haar lassen konnte.<span id="more-57"></span></p>
<p>Beide Denker haben sich der Vermessung der Welt gewidmet.  Humboldt kämpft sich durch Südamerika, befährt den Orinioko-Fluss, probiert in Eigenversuch Gift, kostet Pflanzen, forscht in Höhlen und besteigt die Berge. Die knappe Luft in den Höhen der Berge führt ihn in so manchen Höhenrausch (Yeti hat <em>ER</em> zwar nicht gesehen, aber seltsame Erscheinungen trotzdem&#8230;). Alle Erkenntnisse und Entdeckungen werden studiert, verkostet, vermessen und katalogisiert.</p>
<p>Der Mathematiker, Physiker und Astronom Gauß, widmete sich einer (scheinbar) gänzlich gegensätzlichen Wissenschaft. Fasziniert von Zahlen und Formeln versucht er mathematisch die Krümmung des Raumes zu beweisen. Seine Idee der Vermessung der Welt konnte angeblich so weit gehen, dass er nächtens von seiner Geliebten aus dem Bett flüchtet, um eine ihm gerade durch den Kopf jagende Zahlenkombination aufzuschreiben.</p>
<p>Auf dem Kongress in Berlin kreuzen sich die Wege beider alternden Forscher. Sie mögen sich nicht wirklich, doch anerkennen sie die jeweiligen Erkenntnisse der Wissenschaft ihres Gegenübers.</p>
<p>Was habe ich als Schülerin unter diesen beiden Wissenschaftlern gelitten. Heute noch graust mir, wenn ich an das Gauß&#8217;sche Eliminationsverfahren in Mathematik denke. Der Autor dürfte gut recherchiert haben und macht durch die witzige, teils biografische und philosophische Beschreibung die beiden Forscher nachträglich wieder sympathisch.</p>
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