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	<title>Literatur Blog &#187; Christian Klinger</title>
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	<description>von LeserInnen für LeserInnen</description>
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		<title>Christian Klinger auf der Shortlist für den Agatha-Christie-Krimipreis 2011</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2010/12/christian-klinger-auf-der-shortlist-fur-den-agatha-christie-krimipreis-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 07:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Klinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Fischer Taschenbuch Verlag, die Buchhandlung Hugendubel, FOCUS Online und das Krimifestival München [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fischer Taschenbuch Verlag, die Buchhandlung Hugendubel, FOCUS Online und das Krimifestival München verleihen den Agatha-Christie-Krimipreis.<span id="more-773"></span></p>
<p>Das Motto &#8220;Der Tod wartet im Netz&#8221; motivierte 600 AutorInnen zur Einsendung einer Kurzgeschichte. Davon werden die 25 besten Storys im März 2011 in einer E-Book-Anthologie im Fischer Taschenbuch Verlag veröffentlicht.</p>
<p>Und eine dieser Top 25 ist <strong>&#8220;Für’n Appel und nen I-Phone&#8221; </strong>von Christian Klinger!</p>
<p>Obwohl die drei GewinnerInnen erst im Rahmen des Krimifestivals München im Frühjahr 2011 bekannt gegeben werden, muss schon jetzt gratuliert werden. <br />
 Und für die Preisverleihung sind wir auch sehr zuversichtlich!!</p>
<h3>Links:</h3>
<p><a href="http://www.fischerverlage.de/page/Agatha-Christie-Krimipreis" target="_blank">www.fischerverlage.de</a><br />
 <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/agatha-christie-preis/tid-18455/agatha-christie-preis-2011-der-tod-wartet-im-netz_aid_514476.html" target="_blank">www.focus.de: die Ausschreibung</a><br />
 <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/agatha-christie-preis/agatha-christie-preis-die-25-besten-geschichten-stehen-fest_aid_576839.html" target="_blank">www.focus.de: die Liste</a></p>
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		<title>Christian Klinger: Codewort Odysseus</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2010/10/christian-klinger-codewort-odysseus/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 23:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinger, Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Klinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Alfons Seidenbast, ehemaliger Chefinspektor der Wiener Polizei, ist auf der Flucht. Nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-694" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/Codewort_Odysseus.jpg" alt="" width="150" height="208" />Alfons Seidenbast, ehemaliger Chefinspektor der Wiener Polizei, ist auf der Flucht. Nicht vor einem Täter, nicht vor sich selbst, sondern vor der Wiener Polizei. Er hat sozusagen die Seiten gewechselt. Nun selbst gesuchter Verbrecher, verbringt er gerade einen Zwischenstopp in Griechenland. Er fühlt sich halbwegs sicher, doch plötzlich schwindet dieses Gefühl der Sicherheit, spült das Meer doch eine Hand an Land, an der noch eine Kamera baumelt. Seidenbast, eben mit der angeborenen Neugierigkeit eines Schnüfflers ausgestattet, gelingt es, sich den Film aus der Kamera anzueignen. Dadurch beginnt eine unglaubliche Odyssee&#8230;<span id="more-693"></span></p>
<p>Seidenbast entwickelt die Negative des Filmes. Er weiß, dass er da einem dunklen Geheimnis auf der Spur ist und schickt die Fotos seinem Freund Gianni nach Wien. Der verschwundene Film interessiert allerdings auch andere Personen, so löst Seidenbast eine Lawine von tragischen Ereignissen aus.</p>
<p>Ein Journalist wird ermordet, dieser Mord wird Seidenbast angehängt. Seidenbast wird der österreichischen Justiz überstellt. Inhaftiert und des Mordes beschuldigt fristet er sein Leben im Knast. Als Freigänger kann er schließlich arbeiten, meldet sich zum Putztrupp und kann während eines Arbeitseinsatzes flüchten. Er versteckt sich bei seinem Freund Gianni, und gemeinsam brüten sie über das Geheimnis der Fotos.</p>
<p>Seidenbast hat mit dem Film den Schlüssel zu einem Geheimnis in Händen, das in eine dunkle Zeit der Geschichte zurückreicht. Was wie Schaltpläne von Patenten aus dem Deutschen Reich aussieht, entpuppt sich als Kontodaten des Bankhauses Spengerli und Sohn in der Schweiz. Der tote Journalist hat über Restitution und über die dunklen Geldkanäle der Nazis geschrieben, dafür musste er mit dem Leben bezahlen.</p>
<p>Schließlich fährt Seidenbast mit gefälschtem Reisepass in die Schweiz, um in der besagten Bank ein Schließfach zu eröffnen. Darin verstaut er die Fotos. Per Post schickt er den Schlüssel des Schließfaches und die Beweisstücke über die herrenlosen Konten mit handgeschriebenen Begleitbrief an den Fachverband jüdischer Hilfsorganisationen, damit diese in ihrem Kampf mit der Bankwirtschaft endlich zu einer Lösung finden mögen.</p>
<p>Seidenbast hat schon während der Haft immer geschrieben, es hat ihm über schlimme Zeiten hinweggeholfen.</p>
<p>Nun schreibt er wieder: „… Ich bin jedenfalls dankbar, dass ich draußen bin, aus dem Spiel um Recht oder Unrecht. Mich geht es auch nur bedingt an, obwohl Unrecht immer Unrecht bleibt, egal zu welcher Zeit es begangen wurde, und egal, gegen wen es sich richtet. Ich habe im Zuge meiner Verhandlungen kennen und wissen gelernt, dass Gerechtigkeit nicht dem widerfährt, der im Recht ist, sondern dass die Rechtsprechung demjenigen Recht gibt, der bereit ist, für sein Recht mehr Ressourcen, egal ob sie aus Geld, Beziehungen oder Lügen bestehen, zum Einsatz zu bringe. Der, der untätig auf die Gerechtigkeit vertraut, steht auf verlorenem Post“ [S.196].</p>
<p>Nachdem er die Post an die jüdische Organisation abgeschickt hat, fühlt sich Seidenbast erleichtert und er überlegt, ob er Gianni mit nach Panama, in das Land seines künftigen Aufenthaltes, mitnehmen sollte. Bei der Rückkehr nach Österreich, an der Grenze zwischen Schweiz und Vorarlberg, findet die letzte Kontrolle im Zug statt. Er zückt seinen gefälschten Reisepass, und glaubt völlig auszucken zu müssen. Der Fälscher hat sich beim Ausstellungsdatum geirrt. Seidenbast, nun reisend als Herr Eusebio Lilienfeld, hat einen Pass bei sich, der nicht 1999 ausgestellt wurde, sondern 1899. Nun gibt es für Seidenbast nur mehr einen Ausweg – nicht Panama … ein tragisches Ende (?!?)</p>
<p>Christian Klinger hat in seinem neuesten Roman das Thema Restitution aufgegriffen. Die gute Recherche über Haft und Anwälte, die in spektakulären Fällen ihren Aufstieg versuchen, gefällt mir sehr gut. Auch Seidensbasts Alkoholerkrankung, Entzug und selbst das Delirium und den damit verbundenen Halluzinationen finde ich neben dem Sprachstil und dem Inhalt des Krimis selbst sehr gelungen!</p>
<p>Was mir allerdings schwer fiel war, ein Bild von Alfons Seidenbast als Person zu entwickeln, beim besten Willen, ich könnte kein Gesicht beschreiben, dass meiner Fantasie dazu entspringt. Außer dass Seidenbast patschert ist/war, und genauso patschert hat er sein Leben/oder auch nicht? beendet….</p>
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		<title>Buchpräsentation “Codewort Odysseus”</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 09:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Klinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 4. November 2010 ist es soweit: Christian Klinger präsentiert seinen neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-694" title="Codewort Odysseus" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/Codewort_Odysseus.jpg" alt="" width="150" height="208" />Am 4. November 2010 ist es soweit: Christian Klinger präsentiert seinen neuen Roman “Codewort Odysseus”. <br />
 Kann es dafür einen besseren Ort geben als ein Restaurant, das &#8220;Odysseus&#8221; heisst?<span id="more-683"></span></p>
<p><strong>Restaurant Odysseus</strong> <br />
 1140 Wien, Penzinger Straße 57 <br />
 (Reservierung unter 894 28 01 erforderlich)</p>
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		<title>Leseprobe: Christian Klinger &#8211; Codewort „Odysseus“</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2010/09/leseprobe-christian-klinger-codewort-%e2%80%9eodysseus%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 08:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Klinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Bald erscheint der neue Krimi von Christian Klinger: Codewort „Odysseus“ bringt ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bald erscheint der neue Krimi von Christian Klinger: Codewort „Odysseus“ bringt ein Wiederlesen mit Alfons Seidenbast, dem ehemaligen Chefinspektor bei der Wiener Polizei.</p>
<p>Eine erste Leseprobe dürfen wir hier im Literatur-Blog veröffentlichen, mehr darüber gibt es in den nächsten Wochen und da freuen wir uns schon darauf!<span id="more-646"></span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-648" title="Leseprobe: Christian Klinger - Codewort „Odysseus“" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/Leseprobe1.gif" alt="" width="780" /></p>
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		<title>Buchpräsentation &#8220;GEMISCHTER SATZ&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 07:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Klinger]]></category>
		<category><![CDATA[Sabina Naber]]></category>

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		<description><![CDATA[18 originelle und spannende Kurzkrimis von namhaften österreichischen Autorinnen und Autoren zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>18 originelle und spannende Kurzkrimis von namhaften österreichischen Autorinnen und Autoren zum Thema Wien, Wein &amp; Tod, herausgegeben von Sabina Naber.<span id="more-650"></span></p>
<p><strong>Die mitwirkenden Autorinnen und Autoren:</strong></p>
<p>Raoul Biltgen, Christian Klinger, Edith Kneifl, Beatrix Kramlovsky, Lisa Lercher, Beate Maxian, Ilona Mayer-Zach, Sabina Naber (Hg.), Andreas Pittler, Claudia Rossbacher, Eva Rossmann, Ivo Schneider, Susanne Schubarsky, Stefan Slupetzky, Amaryllis Sommerer, Thomas Askan Vierich, Christoph Wagner und Manfred Wieninger.</p>
<p>Kurz gesagt: fast die gesamte Crème de la Crème der österreichischen Kriminalliteratur in einem Buch versammelt. Das kann ja nur gut sein!</p>
<p>Die Präsentation findet im Rahmen des Wiener Weinwandertags am Samstag, 25. September 2010, ab 17.00 Uhr im Weingut Wien Cobenzl statt.</p>
<p><a href="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/einladung_gemischter-satz_mail.pdf">Die Einladung des echomedia-Verlages zum Download</a></p>
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		<title>Christian Klinger schreibt die heutige Folge im Kurier-Fortsetzungskrimi</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2010/05/christian-klinger-schreibt-die-heutige-folge-im-kurier-fortsetzungskrimi/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 11:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Klinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Die heutige Folge (15.5.10) zum Kurier Fortsetzungskrimi stammt aus der Feder von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige Folge (15.5.10) zum Kurier Fortsetzungskrimi stammt aus der Feder von Christian Klinger. Wer also bis jetzt noch nicht &#8211; Woche für Woche &#8211; mitgelesen hat, sollte unbedingt jetzt beginnen.<span id="more-514"></span></p>
<p>Seit Anfang April schreiben österreichische KrimiautorInnen am Fortsetzungskrimi in der Freizeitbeilage des Samstag-Kurier. Christian Klinger darf nicht fehlen, wenn sich 15 Top-Autorinnen an so ein Projekt machen und heute ist es soweit.</p>
<p>Die Infos  zum <a href="http://kurier.at/kultur/1991339.php">Fortsetzungskrimi</a></p>
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		</item>
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		<title>Christian Klinger: Tote Augen lügen nicht</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2009/09/christian-klinger-tote-augen-lugen-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 05:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klinger, Christian]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Klinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Alfons Seidenbast war früher Chefinspektor bei der Wiener Polizei. Seine Arbeit als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-269" title="klinger-tote-augen" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/klinger-tote-augen.jpg" alt="klinger-tote-augen" width="150" height="235" />Alfons Seidenbast war früher Chefinspektor bei der Wiener Polizei. Seine Arbeit als Polizist endete abrupt, nachdem er nicht widerstehen konnte und sich mit der sichergestellten Beute absetzte. Jahre später zieht es ihn wieder in seine Heimatstadt zurück, mit dem festen Vorsatz sich für seine Tat zu verantworten und den Behörden zu stellen<span id="more-268"></span></p>
<p>Acht Jahr zuvor war es Seidenbast nicht gelungen, eine Reihe von Mordfällen zu klären, die sich im Dunstkreis von Stadtpolitik und Baufirmen ereignet hatten. Zuerst wurde eine eingemauerte Leiche in einer gerade neu bezogenen Wohnung gefunden, dann zog man einen mit einer Leiche und viel Zement beladenen Lieferwagen aus der Donau.</p>
<p>Die Spur führte Seidenbast zur Baufirma des Baumeisters Lackner, der seine Kontakte zu einem Stadtpolitiker geschickt nutzen konnte um die Konkurrenz auszustechen und zu einem ganz Großen der Branche zu werden.</p>
<p>Die Ermittlungen mussten im Sand verlaufen, denn Seidenbasts Vorgesetzter stand dem weiteren Erfolg im Wege, indem er weitere Untersuchungen gegen die beiden Männer unterband und Seidenbast vom Fall abzog.</p>
<p>Ein neuer Fall war es dann, der den Chefinspektor in Versuchung und zu seiner Flucht nach Mittelamerika führte. Mit der Beute hatte er dort gut gewirtschaftet und ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut. Doch die Erinnerungen verfolgen in bis in die Gegenwart: die Erinnerung an den ungelösten Fall und die Erinnerung an sein eigenes Fehlverhalten und alles das, was er danach tat um unentdeckt zu bleiben.</p>
<p>Mit genügend Geld in der Tasche und einem Plan im Kopf macht Seidenbast sich auf nach Wien.</p>
<p>Das Buch hat zwar nur 248 Seiten, aber es hat mehr als drei Wochen gedauert, es zu lesen. Warum ? Nun ja ..</p>
<p>&#8230; die ersten 150 Seiten sind überaus anstrengend zu lesen. Es ist eine sehr ungewohnte Sprache, die (nehme ich an) aus der Absicht entsteht durch geschriebenen Dialekt eine Art von Wiener Flair einzubringen. Das geht erst einmal in die Hose. Es kommt nämlich kein Flair zustande sondern nur  eine äußerst holprige Ausdrucksweise. Mit (zu) viel Detailbeschreibung der Gefühls- und Gedankenwelt von Seidenbast und anderen geht zwischendurch der Faden der Geschichte verloren. Ich hab ja nichts gegen die Charakterisierung der handelnden Personen, aber so viel muss es auch wieder nicht sein.</p>
<p>Aber: das Buch kam mit der Post, das ist die Verpflichtung, es auch zu Ende zu lesen.</p>
<p>Im letzten Drittel zahlt sich das Weiterlesen dann aus. Die Geschichte gewinnt zunehmend an Schwung, wird leichter lesbar (wobei ich nicht sagen kann, ob das aus der Gewöhnung an den Stil geschieht, oder weil sich der Stil geändert hat) und spannend(er).</p>
<p>Zur Geschichte selbst: die wirkt derart realitätsfern, daß sich mir öfters die Frage stellte, ob das vielleicht doch eine wahre Geschichte ist? Und was wurde aus Nora?</p>
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