Satire

Walter Fanta: Puschnig

verfasst am 23.01.2012 von | 112 x gelesen | 0 Kommentare

Die Politik in Kärnten ist seit vielen Jahren ein praktisch unerschöpflicher Quell an Kuriositäten, Peinlichkeiten und ein paar weiteren Eigenschaften, die beim Namen zu nennen die Gefahr eines gerichtlichen Nachspieles in sich bergen (weshalb ich sie nicht nenne, sondern es die Leserin/den Leser ersuche, sich selbst etwas auszusuchen). weiter »

Simon Urban: Plan D

verfasst am 28.08.2011 von | 427 x gelesen | 0 Kommentare

Was wäre wenn die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen hätten: das ist ein allseits beliebtes Thema für Bücher. Nun kommt ein nächstes Was-Wäre-Wenn-Szenario auf den Markt: gäbe es die DDR noch, was wäre denn dann?

Es scheint zunächst, als ob sich alles so abspielt, wie es Ende der 1980er wirklich stattgefunden hat: in Leipzig und anderswo wurde laut “Wir sind das Volk!” gerufen und  der ewige Lächler Egon Krenz beerbte den senilen Betonkommunisten Honecker. weiter »

Jan Kossdorff: Spam! ein Mailodram

verfasst am 23.07.2011 von | 364 x gelesen | 0 Kommentare

Humor aus der intelligenten Ecke. Jan Kossdorff lässt E-Mailen, was das Zeug hält und produziert dabei ein extrem witziges Protokoll der Mailkorrespondenz von Alex und/mit seiner Internetfirma. Phänomenal und für jede Menge Lacher gut! weiter »

Max Goldt: Die Aschenbechergymnastik

verfasst am 09.07.2011 von | 1.107 x gelesen | 1 Kommentar

Wiederholt wurde an mich die Frage herangetragen, welche Art von Lektüre ich denn für den Sommerurlaub als besonders passend erachte. Dazu muss ich vorausschicken, dass ich selbst niemals urlaube, sondern die gute, alte Sommerfrische in atemberaubend schönen Landschaften mit kristallklaren Seen, balzenden Auerhähnen und jodelnden Sennerinnen, dem kontinuierlich gegrillt werden an verdreckten, meist überfüllten und ergo lauten Stränden, vorziehe. Ich kann ihnen daher nur eines raten: vergessen sie mir die Satire nicht, denn sie (v)erklärt das Leben und je nach Destination werden sie sie vielleicht brauchen, wie einen Bissen Brot. weiter »

Max Goldt: Okay Mutter, ich nehme die Mittagsmaschine

verfasst am 16.06.2011 von | 432 x gelesen | 0 Kommentare

Bei der Lektüre eines satirischen Werkes empfiehlt es sich zur Verstärkung des satirischen Effektes auch auf eine passende satirische Umgebung zu achten. Bei einem hochsatirischen Kompendium wie der vorliegende Kolumnensammlung der ehemaligen Titanic-Edelfeder Max Goldt kann ich nur zu Fahrten mit der österreichischen Bundesbahn raten. weiter »

Peter Zudeick ‘Ich bejahe diese Frage mit Ja’

verfasst am 26.05.2011 von | 732 x gelesen | 1 Kommentar

Der Satz “Lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder“, ersonnen und gesprochen von Franz Josef Strauß, dem legendären bayrischen Volkstribunen, hat den Hörfunkjournalisten Peter Zudeik angesteckt, ihn „von Tiefe und Schönheit der politischen Sprache derart überzeugt“, dass er zum Sammler und Interpret von Politikeraussagen wurde. weiter »

Dirk Stermann: Sechs Österreicher unter den ersten fünf

verfasst am 04.01.2011 von | 1.391 x gelesen | 0 Kommentare

Warum lautet der Untertitel eigentlich  “Roman einer Entpiefkenisierung”? Den Roman habe ich nicht gefunden, dafür jede Menge Grissemann & Stermann-Typisches. Nur ohne Grissemann. weiter »

Otto Basil: Wenn das der Führer wüsste

verfasst am 09.12.2010 von | 1.583 x gelesen | 0 Kommentare

20 Jahre, mehr oder weniger sind seit dem ersten Atombomben-Abwurf vergangen. Wir befinden uns iregendwann in den 1960er-Jahren und alles ist anders. Die Atombombe fiel nicht auf Hiroshima sondern auf London und die Nazis haben den Krieg gewonnen. weiter »

Robert Schindel: Dunkelstein

verfasst am 03.11.2010 von | 898 x gelesen | 0 Kommentare

Eine Realsatire. Ein Lesedrama. Ein Theaterstück. Eine Episode aus der Vergangenheit. Aus welcher Vergangenheit? Aus unserer? Kann eine, wenn auch erdachte, Wahrheit aus der Vergangenheit derart abstoßend und zynisch sein? Sie kann! Ein Buch über eine dunkle Zeit, wie es nur ein Robert Schindel und vielleicht noch ein paar andere Auserwählte schreiben dürfen. weiter »

Joachim Zelter: Der Ministerpräsident

verfasst am 29.09.2010 von | 744 x gelesen | 0 Kommentare

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg wurde bei einem fürchterlichen Autounfall schwer verletzt. Dr. Claus Urspring überschlug sich mit seinem Dienstwagen mehrere Male und wurde ins Klinikum Heiligenberg eingeliefert. „Man fragt sich, warum sein Chauffeur nicht bei ihm war, warum Urspring den Wagen lieber allein steuern wollte. Vielleicht weil er ein leidenschaftlicher Fahrer ist.“ weiter »

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