Romane

Thomas Pynchon: Die Versteigerung von No 49

verfasst am 07.04.2011 von | 521 x gelesen | 0 Kommentare

Das Bedürfnis des Menschen Zusammenhänge zu erkennen bzw. zu konstruieren steht im Mittelpunkt dieses Frühwerks des mysteriösen Schriftstellers. Neben Erkenntnis und Orientierung kann dies aber auch schnurstracks in eine ausgewachsene Paranoia führen, wie die Hauptperson dieses Romans Oedipa Maas am eigenen Leib verspürt. Und damit wären wir wieder im Universum von Thomas Pynchon angelangt. weiter »

Douglas Coupland: Shampoo Planet

verfasst am 05.04.2011 von | 380 x gelesen | 0 Kommentare

Und munter geht es weiter in der Reihe der amerikanischen Klassiker bzw. mit einem Werk, das dafür gehalten wird. Douglas Coupland verfasste mit „Generation X“ ein Kultbuch, namensgebend und stilbildend für eine ganze Generation von amerikanischen Jugendlichen. weiter »

Philip Roth: Jedermann

verfasst am 29.03.2011 von | 483 x gelesen | 0 Kommentare

„Er sank hinunter, fühlte sich aber alles andere als besiegt, ganz und gar nicht dem Untergang geweiht, nur darauf aus, wieder Erfüllung zu erleben, und dennoch wachte er nicht mehr auf. Herzstillstand. Er war nicht mehr, befreit vom Sein, ging er ins Nichts, ohne es auch nur zu merken. Wie er es befürchtet hatte von Anbeginn.“ weiter »

Jakob Arjouni: Cherryman jagt Mister White

verfasst am 16.03.2011 von | 612 x gelesen | 0 Kommentare

Rick Fischer schreibt an Doktor Layton. Rick, der sich vor Gericht für eine schreckliche Tat verantworten muss und Doktor Layton, der Gerichtspsychologe, der die Hintergründe für diese Tat erforschen soll. weiter »

Philip Roth: Amerikanisches Idyll

verfasst am 10.03.2011 von | 598 x gelesen | 0 Kommentare

Nathan Zuckerman, alter ego des Schriftstellers Philip Roth trifft in „Amerikanisches Idyll“ auf ein Idol seiner Jugend, den überragenden Sportler Seymour Levov, wegen seines Aussehens und seiner Abstammung auch der Schwede genannt. Der Schwede bittet ihn einen Nachruf auf seinen verstorbenen Vater Lou Levov, einen erfolgreichen Handschuhfabrikanten zu verfassen. weiter »

Thomas Glavinic: Lisa

verfasst am 04.03.2011 von | 1.375 x gelesen | 3 Kommentare

Ein Mann zieht sich mit einem Sohn in eine einsame Hütte zurück und möchte, dass dies geheim bleibt. Denn er hat Angst vor Lisa. Lisa, eine Mörderin, die quer über den Globus eine Spur der Verwüstung gezogen hat. Sie soll ihn keinesfalls finden. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt sind seine Mitteilungen und Erzählungen, gerichtet an „imaginäre“ ZuhörInnen via Internetradio. weiter »

Linus Reichlin: Er

verfasst am 03.03.2011 von | 495 x gelesen | 0 Kommentare

Die Hauptfigur heisst wieder Hannes Jensen, die Geliebte, die ihn verlassen hat heisst Annick und ist blind. Mehr findet sich nicht an Gemeinsamkeiten mit den beiden Büchern, die Linus Reichlin zum einem Stern am Krimihimmel werden ließen. weiter »

Bora Cosić: Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten

verfasst am 02.03.2011 von | 847 x gelesen | 1 Kommentar

„Opa unternahm den Versuch, Butter aus Steinkohle zu machen, nach den Anleitungen der deutschen Militärzeitschrift „Signal“. Hinterher stellte sich heraus, dass diese Anleitung ein Betrug war, wie alles andere auch. Alles in allem scheiterten die meisten Künste, die wir in diesen Jahren zu vollbringen versuchten, schon von Anfang an.“ weiter »

Ludwig Laher: Verfahren

verfasst am 27.02.2011 von | 775 x gelesen | 0 Kommentare

Jelena Savicevic wird in ihrem Heimatland von Albanern mehrfach vergewaltigt. Als Serbin würde sie das Land beleidigen und entehren. Damit finden die Täter ihre Rechtfertigung für die Schändung der jungen Frau, die drei Tage und Nächte andauert. Ein Bauer, der mit seinem alten Traktor ins nächste Dorf unterwegs ist,  findet Jelena zusammengekrümmt im Straßengraben liegen, leise wimmernd.  weiter »

Paul Murray: Skippy stirbt

verfasst am 24.02.2011 von | 628 x gelesen | 0 Kommentare

Die Pubertät, jenes Entwicklungsstadium, das unweigerlich jeden Menschen mehr oder minder hemmungslos heimsucht, sowie Spuren im Herzen und manchmal auch im Gesicht hinterlässt, steht im Mittelpunkt dieses bemerkenswerten Romans des jungen Iren Paul Murray. Die Pubertät als Himmel und Hölle für die Betroffenen, ausschließlich Hölle für die Angehörigen zeitigt in „Skippy stirbt“, wie der Titel schon suggeriert, jedoch letale Auswirkungen. weiter »

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