Romane
Leserbewertung

Loading ...
Wenn im Jahr 2011 etwas geschieht, das Abscheu, Entsetzen und Unverständnis auslöst, dann muss das nicht immer ein Terroranschlag oder ähnliches sein. Es kann sich auch, und es geschieht in der Tat viel zu oft, um eine Hinrichtung in den Vereinigten Staaten handeln – wie zuletzt die staatlich angeordnete Tötung von Troy Davis, der im September mittels eine Giftspritze hingerichtet wurde. Trotz weltweiter Proteste, trotz erheblicher Zweifel an seiner Schuld. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
Franz Novak ist ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Dieses Bedürfnis lebt er besonders gegenüber sein Frau Herta aus. Sie gerät bei Konflikten immer in Rage und dabei überschlägt sich ihre Stimme, das kostet Novak zu viel Energie. Sein Sohn Bernd findet ihn diesbezüglich viel zu nachgiebig. Zwei Tage nach seinem 55. Geburtstag kommt Novak ins Spital. Eine Gallensteinoperation und die beginnende Leidenschaft zu Opern ändern Novaks Leben von Grund auf. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
Herr Faustini lebt in Hörbranz, einem kleinen Städtchen in Vorarlberg. Er entdeckt in sich einen Riss und hat bald daraufhin seine erste Psychotherapieeinheit. Ausgewählt hat er die Therapeutin aufgrund ihres Namens: Angela Nussbächle. Was konnte da schon schiefgehen. Eine Engelin von einem Nussbaum nahe an einem Bächlein – so leitet er den Namen her. Er begibt sich quasi in Reparatur, bevor der Riss, die Verschiebung seiner Wahrnehmungen, irreparabel wird. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
Gruber ist Mitte dreißig, liebt Bob Dylan und seinen roten Porsche. Als Manager reist er durch die Welt und landet eines Tages beruflich in Zürich. Er denkt bereits über eine lustvolle Abendgestaltung nach, doch ein knisterndes Kuvert in der Innentasche seines Designerjackets lenkt ständig ab. Der Brief ist von einem Krankenhaus an ihn gerichtet. Normalerweise geht er ja nicht zum Arzt. Ärzte sind, so Gruber, etwas für Luschen. Für Hypochonder. Für Leute auf der Suche nach Selbstmitleid. Seine Gedanken sind bald wieder bei der Idee, eine willige Frau aufzustöbern, um sie abends abzuschleppen. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
Am Ende des Romans hat der junge Broker Tom Loschek eine neue Geschäftsidee: „Amerika! Immobilien! Die braven Leute wollen sich Eigenheime bauen. Jeder sein warmes Nest. So viel Geld haben sie aber nicht, um das zu schaffen. Also brauchen sie Kredit, und den gibt man ihnen, nicht zu knapp.“ Wie die ganze Geschichte ausgegangen ist, wissen wir ja inzwischen und sie wird wohl auch noch nachfolgende Generationen beschäftigen. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
Nach den ersten 20,25 Seiten sickerte es ganz langsam durch: Forrest Gump! Ich lese hier ein Buch über Forrest Gump, nur eben in der isländischen, weiblichen und weniger rührenden sondern eher verschärften, direkteren Version. Diese Erkenntnis half mir ab diesem Zeitpunkt enorm weiter beim Lesen, denn bis dahin hatte ich mich schon mehrmals gefragt, wo überhaupt ich denn hier hinein geraten war. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
Pawel Aleksandrowitsch Dobrynin, hochanständiger Sowjet aber nicht gerade beliebt, wird auf der Kolchoseversammlung zum Volkskontrolleur ernannt. Das Amt des Arbeitskontrolleurs gilt auf Lebenszeit. Damit untersteht er der höchsten Führungsebene des Landes. Er hat allerdings auch Privilegien. Institutionen und Werke, die einer Kontrolle unterzogen werden, sind verpflichtet, den Volkskontrolleur zu verpflegen und seine Arbeit abzugelten. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
Während der Lektüre von „JPod“ drängte sich mir unweigerlich die Frage auf, ob es sich bei diesem Werk nicht teilweise um reine Papierverschwendung handelt. Weil die ersten hunderttausend Zahlen nach dem Komma von Pi benötigen schon einigen Platz, 30 Seiten genau genommen. Und in einer Liste von 58.894 willkürlich generierten Ziffern einmal den Buchstaben O zu verstecken, verschlingt ebenfalls auf einen Sitz gleich mal 30 Seiten. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
Allan Emmanuel Karlsson hat im letzten Jahrhundert wahrlich eine Menge erlebt. Kaum ein Ereignis von welthistorischer Bedeutung wo er nicht seine Finger oder noch mehr von sich im Spiel hatte. Da er für sein Alter noch erstaunlich agil ist, steigt er aus dem Fenster des Seniorenheims, in dem er residiert und macht sich wie man so schön sagt vom Acker. Wir schreiben Montag, den 2. Mai 2005 und die Vorbereitungen zur Feier seines 100. Geburtstags sind in vollem Gange. Aber Herr Karlsson will lieber noch mal ein Abenteuer erleben und er sollte nicht enttäuscht werden. weiter »
Leserbewertung

Loading ...
In einer Anmerkung am Ende des Buches schreibt Christian Hansen, der Übersetzer, dass man hier ein Buch in der Hand habe, von dem niemand weiß, ob Bolaño selbst es veröffentlicht wissen wollte. Denn obwohl bereits im Jahr 1989 in einem praktisch druckreifen Manuskript fertig gestellt, hat es Bolaño zu seinen Lebzeiten nicht an seinen Verlag weiter gegeben. Ein Werk aus dem Nachlass, ein Frühwerk erwartet uns, doch ob es in dieser Form, in diesem Inhalt und Umfang den Vorstellungen des Autors entspricht, ob es aus seiner Sicht für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt war, das bleibt wohl unbekannt. weiter »
14 Seite(n):
« 1 2 3 4 5 » ...
Letzte »