Als einziger Diskontdetektiv in Harland führt Marek Miert selbst so etwas wie ein Diskont-Leben. Abgewohntes Wohnbüro, abgewohntes Haus, abgewohnte Stadt. Er hätte es auch besser haben können, als ein so abgewohntes Leben zu führen. Als Polizist ihn Wien stand ihm zu Beginn seiner Kriminalisten-Karriere nur er selbst sich im Weg, genauer sein Sinn für Gerechtigkeit und damit war er in seinem Job bald abgemeldet und bald darauf freiberuflich tätig. weiterlesen »
Manfred Wieninger: Der Engel der letzten Stunde
Manfred Wieninger: Prinzessin Rauschkind
Wenn man Mark Miert heißt und von Beruf Privatdetektiv in Harland ist, dann hat man vor allem ein Problem: ein leeres Konto samt leerer Brieftasche. Dann muß man, wenn man Miert ist, nach jedem daher gelaufenen Fall greifen wie ein…. , wie ein …. wie ein Panda nach einem Eukalyptus-Blatt (oder so was in der Art). weiterlesen »
Jörg Maurer: Hochsaison
Jo kruzifix, derf des denn sei!? Neujahrspringen in den bayrischen Alpen, viel Prominenz (wer sich gerne so als Prominenz sieht), viel Presse und ein Absturz. Wie vom Blitz getroffen, stürzt der dänische Skispringer ab. Eine Kugel sei es gewesen, wie der pensionierte Jägermeister bei der Polizei zu Protokoll gibt, kein Blitz, nein, eine Kugel habe den armen Mann aus der Luft geholt. weiterlesen »
Henning Mankell: Der Feind im Schatten
Rund 10 Jahre sind vergangen, seit Inspektor Wallander zuletzt einen Fall löste. Das sind 10 Jahre, die die Erinnerung an Ystad, Wallander und seine Tochter Linda etwas verschwimmen lassen. Doch bei all den Erinnerungslücken: dieser neue Wallander, der zehnte und wie es heisst der letzte, ist anders. weiterlesen »
Robert Pucher: Bärendienst
Bärendienst ist bereits der vierte Roman von Robert Pucher, der wieder einmal eine skurrile Handlung um seine altbewährten Protagonisten spinnt:
Der Mord an Bert Kellermeister, einem unerschrockenen Aufdeckerjournalisten, und seiner Putzfrau, die beide in Kellermeisters Bett aufgefunden werden, ruft das Team um die ehrgeizige Polizistin Dr. Simone Reichenbach auf den Plan. weiterlesen »
Martin Walker: Grand Cru, der zweite Fall für Bruno, Chef de police
Der zweite Fall mit Bruno, Chef de Police führt erneut in die beschauliche Landschaft des Perigord und in die Gemeinschaft des kleinen Ortes Saint-Denis. Ruhe und Beschaulicheit, das ist, was das Leben dort für Bruno Courrèges so anziehend macht. Seine Zeit als Soldat in Bosnien liegt 10 Jahre in der Vergangenenheit, seine Gegenwart und Zukunft liegen hier im Tal. weiterlesen »
Andreas Pittler: Chuzpe
Chuzpe kommt aus dem jiddischen und bedeutet die Frechheit zu besitzen, in einer eigentlich verlorenen Situation mit Frechheit noch etwas für sich herauszuschlagen. Und das scheint nicht nur beim Untergang des Habsburgerreiches für viele Positionsinhaber der Macht gegolten zu haben. (ein Blick in die Gegenwart und ich werde fündig!)
Der Erste Weltkrieg geht zu Ende. Major David Bronstein wird nach wie vor von Albträumen geplagt, als er an der Front knapp die brutale Giftgasattacke vor Tarnow Gorlice überlebt. Ihn plagen aber nicht nur die Albträume, sondern auch Ermittlungsarbeiten in einem mysteriösen Mordfall an einer jungen Frau. weiterlesen »
Arto Passilinna: Die Giftköchin
Die Offizierswitwe Linnea Ravenska fristet ihr Pensionistinnen-Dasein in Harmisto allein in ihrem Häuschen ohne modernen Komfort. Einmal monatlich bekommt sie Besuch. Am Tag ihrer monatlichen Rentenauszahlungen wird sie von ihrem Neffen Kake Nyyssönen quasi überfallen, damit sie ihm ihr Geld rausrückt. Jahrelang lässt sie sich dies gefallen, doch eines Tages beschließt Linnea sich zu wehren. weiterlesen »
Alfred Komarek: Polterabend
Simon Polt, Gendarm im Wiesbachtal, hilft in einer klirrend kalten Vollmondnacht dem Weinbauern Karl Fürnkranz bei der Eisweintraubenlese. Als die Weinbauern und Simon im Presshaus die Trauben zu Saft pressen wollen, machen sie eine grausige Entdeckung: Aus der Weinpresse rinnt nicht nur der künftig zu Qualitätswein gereifte Traubensaft, sondern auch Blut. weiterlesen »
Arto Paasilinna: Der wunderbare Massenselbstmord
„Der ärgste Feind der Finnen ist die Melancholie. Trübsal, grenzenlose Apathie. Schwermut lastet auf dem unglücklichen Volk, hat sich im Laufe der Jahrtausende alle Menschen des Landes unterworfen, sodass ihre Seele düster und ernst ist. Die Wirkung ist so verheerend, dass viele im Tod die einzige Rettung aus der Bedrängnis sehen. “
Der einsame Mann Onni Rellonen, müde, vom Leben gebeutelt, die Kinder sind erwachsen, seine Ehe zerrüttet. Als er keinen Zuspruch mehr von irgendjemanden für seine Zukunftspläne erhält, nicht einmal mehr von seiner Ehefrau, ab dann hegt Onni Rellonen Selbstmordgedanken. weiterlesen »

