<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Literatur Blog &#187; Kriminalromane</title>
	<atom:link href="http://www.literatur-blog.at/category/themen/krimi/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.literatur-blog.at</link>
	<description>von LeserInnen für LeserInnen</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 06:36:11 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Monica Kristensen: Suche</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/monica-kristensen-suche/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/monica-kristensen-suche/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 01:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Kristensen, Monica]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Kristensen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1565</guid>
		<description><![CDATA[Spröde. Das ist das erste Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1572" title="Suche" src="/wp-content/uploads/Suche.jpg" alt="" width="150" height="238" />Spröde. Das ist das erste Wort, das mir zu diesem Buch einfällt. Spröde und kalt. Spitzbergen ist der Schauplatz dieses Kriminalromans. Es ist Winter, das heißt ewige Nacht &#8211; die Bevölkerung der kleinen Insel wartet sehnsüchtig auf jenen Tag, an dem die Sonne wieder einmal den Horizont überqueren wird und damit der langen Winternacht ein Ende macht.<span id="more-1565"></span></p>
<p>Scheinbar friedlich leben die Menschen in Longyearbyen, der Hauptstadt von Spitzbergen. Man kennt einander. Einige wenige Fremde, die aus Gründen, die nur sie selbst kennen, ihren Wohnsitz auf dem Eiland nehmen, tupfen das &#8220;Einheitsgrau&#8221; mit etwas Farbe.</p>
<p>Die Stadt selbst hat wenig zu bieten, bis auf eines: Den Bergbau. Kohle wird dort abgebaut und zwar schon mehr als 100 Jahre lang und bis heute. Dieses Bergwerk sichert der Stadt die Existenz.</p>
<p>Dann verschwindet ein Kind, ein kleines Mädchen, aus dem örtlichen Kindergarten. Die Eltern sind ebenfalls &#8220;Zugereiste&#8221;, Fremde in Longyearbyen. Der Vater ist Bergbauingenieur, der im Kohlebergwerk der Stadt seine letzte berufliche Chance erhalten hat. Die Mutter, eine verhuschte, kleine, zarte Frau, die Arbeit im Kindergarten findet. Das dunkle Geheimnis? Der Mann trinkt und schlägt dann gerne zu &#8211; besonders seine Frau.</p>
<p>Und nun ist ihre gemeinsame Tochter weg, verschwunden &#8211; aber wohin? Und wer hätte ein Interesse an der Entführung eines Kindes?</p>
<p>Soweit so spannend. Monica Kristensen versteht ihr Handwerk &#8211; sie ist nicht nur Autorin sondern auch eine bekannte norwegische Polarforscherin. Sie schreibt wie die Landschaft in der ihre Geschichte spielt: Knapp, ohne viele Worte, eben spröde. Die Kälte kriecht aus jeder Seite.</p>
<p>Das ist aber auch einer der Kritikpunkte an diesem Buch: Die Figuren sind gut gezeichnet, aber sie bleiben merkwürdig distanziert und blutleer. Die Geschichte wird ausschließlich von außen geschildert, so &#8211; als blicke man durch eine dieser Schneekugeln. So ist die Handlung zwar durchaus interessant, hängen bleibt sie aber nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/monica-kristensen-suche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Georges Simenon: Der Mörder</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/georges-simenon-der-morder/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/georges-simenon-der-morder/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 00:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Simenon, Georges]]></category>
		<category><![CDATA[Georges Simenon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1561</guid>
		<description><![CDATA[Hans Kuperus ist ein Mörder. Ein eiskalter Mörder, der seine Tat ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1562" title="Der Mörder" src="/wp-content/uploads/Der-Moerder.jpg" alt="" width="150" height="266" />Hans Kuperus ist ein Mörder. Ein eiskalter Mörder, der seine Tat ein Jahr lang vorbereitete. Von dem Moment vor einem Jahr an, als er den anonymen Brief erhielt, durch den er von der Affäre seiner Frau erfuhr. Von diesem Moment an wuchs in ihm die Wut und nun hatte er es getan.<span id="more-1561"></span></p>
<p>Seine Frau und ihr Liebhaber sind tot, er hat beide umgerbracht. Einen raffinierten Plan hat er sich zurecht gelegt. Er, der sein Leben in den immer gleichen geregelten Bahnen zu leben pflegte, hatte diese Routine für diesen Moment durchbrochen und seine Frau und ihren Liebhaber erschossen.</p>
<p>Sicher, man würde ihn, den Mörder, früher oder später finden, aber bis dahin wollte er seinen Erfolg auskosten und sich daran erfreuen, wie er alle anderen hinters Licht geführt hatte. Und er wollte sich seinen Rang in der Gesellschaft wieder holen, alles, wobei ihm dieser Mann, der sich zu allem Überfluss auch noch seine Frau ins Bett geholt hatte, im Weg gestanden war.</p>
<p>Der unweigerlichen Bestrafung durch das Gesetz kann er somit getrost ins Auge sehen, wenn sie denn kommen würde. Doch nichts geschieht, der Doppelmord bleibt ungeklärt und Kuperus mit sich und seiner Tat alleine. Niemandem kann er sich mitteilen, alles muss er in sich selbst behalten.</p>
<p>So entsteht das Psychogramm eines Mörders, der über seine Tat immer wieder nachdenken kann und muss. So sehr er von Angang an damit rechnete, ausgeforscht zu werden, so sehr ist er nun darauf erpicht, unerkannt zu bleiben. Die Routine seines Lebens vermischt sich mit dem Misstrauen, dass er nun allem und jedem entgegenbringt. Nie ist ihm klar, ob es Einbildung ist, oder ob sich die Menschen ihm gegenüber nun anders verhalten. Die Kluft zwischen ihm und seinen Mitmenschen wird tagtäglich größer und er vermeint hinter jedem Blick hinter jedem Satz zu erkennen, dass man ihn für den Mörder hält.</p>
<p>Es ist ein Krimi von Georges Simenon und es ist einer ohne Maigret. Den vermisst man aber nicht wirklich, denn es ist auch ohne den Kommissar ein wirklich großer Krimi. Entstanden im Jahr 1937 hat man eine sehr moderne und aktuelle Form eines Psychothrillers in der Hand. Sein Entstehungsjahr merkt man diesem Roman nur anhand der Orte und Schilderungen des tägliches Lebens und der damaligen Lebensumstände an. Abgesehen davon könnte er auch im Jahr 2012 geschrieben worden sein.</p>
<p>Und wäre er im Jahr 2012 geschrieben und neu erschienen, dann wäre er unter dem besten des Jahres, fände sich mit Sicherheit in allen Bestenlisten (auch wenn sich hie und da ein paar logische Fehler eingeschlichen haben, aber die mag man beim Lesen selbst finden). Denn  &#8220;Der Mörder&#8221; ist einfach ein toller und beeindruckender Kriminalroman!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/georges-simenon-der-morder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Der Mann, der kein Mörder war</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/michael-hjorth-hans-rosenfeldt-der-mann-der-kein-morder-war/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/michael-hjorth-hans-rosenfeldt-der-mann-der-kein-morder-war/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 01:06:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hjorth, Michael]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Rosenfeldt, Hans]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Rosenfeldt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Hjorth]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1542</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Sie werden es lieben, ihn zu hassen&#8221; steht auf dem Buchrücken hinten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1543" title="Der Mann, der kein Mörder war" src="/wp-content/uploads/Der-Mann-der-kein-Morder-w.jpg" alt="" width="150" height="231" />&#8220;Sie werden es lieben, ihn zu hassen&#8221; steht auf dem Buchrücken hinten drauf und das trifft es genau. Gemeint ist damit aber nicht der Mörder, der ja laut Titel gar keiner ist, sondern der Kriminalpsychologe Sebastian Bergmann. Und dann ist der Untertitel auch noch &#8220;Die Fälle des Sebastian Bergmann&#8221; &#8211; na toll, ein bekennender Ungustl, ein, Zitat,  &#8220;sozialer Super-Gau&#8221; als Hauptdarsteller eines Krimis!<span id="more-1542"></span></p>
<p>Dabei ist Bergmann nicht der einzige, den man nicht mögen wird in diesem Buch. Aber keine Angst, es gibt auch die Guten und Sympathischen, die Mitglieder der Mordkommission unter Kommissar Torkel Höglund.</p>
<p>Zum Einsatz kommt die Gruppe nach einem Mord an einem Teenager. Ein Ritualmord, so wird die Tat von den Medien genannt, denn was anderes soll es sein, wenn dem Opfer das Herz heraus gerissen wird. Eine schwedische Kleinstadt wird zum Schauplatz von Ermittlungen, Gerüchten und falschen Spuren. Der Täter beobachtet die Polizei bei ihrer Arbeit, versucht sie auf falsche Fährten zu locken. Doch auf Dauer kann das nicht gelingen, immer mehr rückt die Privatschule, die das Mordopfer besuchte, in den Mittelpunkt des Geschehens. Eine Schule, zu der Bergmann auch noch sein ganz persönliches und spezielles Verhälnis hat.</p>
<p>Bergmann, der Ungustl, ermittelt zunächst gar nicht mit, nur ein Zufall führt ihn zum Ermittlungsteam. Er hat seine eigenen Pläne, die Mordermittlung interessiert ihn im Grunde überhaupt nicht, doch er braucht das Informationsnetzwerk der Polizei um für sich selbst Informationen zu sammeln. Also spielt er seinem früheren Kollegen Höglund ungeniert eine Charade vor, heuchelt Interesse und schafft es prompt, ins Team aufgenommen zu werden. Sehr zum Missfallen der anderen Teammitglieder.</p>
<p>Doch das Unerwartete tritt ein: war es zu Beginn nur pures Eigeninteresse, das Bergmann zum Team stossen ließ, so wächst in ihm fast unmerklich und gegen seinen Willen die Faszination an der Arbeit und bald schon findet er sich ungeplant, dafür aber umso engagierter mitten drin.</p>
<p>Es ist fast wie in einem Film. Wie in einem guten und intelligentem Kriminalfilm. Wie auch immer die Autoren das hinbekommen haben, jedenfalls konnte ich die Ereignisse wie auf einer imaginären Leinwand mit verfolgen, so real und lebensecht erschienen mir die Charaktere, die Orte, die Ereignisse  (Aber das ist in Wahrheit ja auch kein Wunder, immerhin kommen die beiden aus der TV-Branche).</p>
<p>Auch wenn die Sache mit dem heraus gerissenen Herzen recht grauslich klingt, so wird uns beim Lesen jegliches Detail dazu (zum Herausreissen nämlich) erspart und auch sonst bleibt es &#8211; eher untypisch für skandinavische Krimis, könnte man sagen &#8211; eine recht blutarme Handlung. Dafür aber umso spannender und vor allem sehr logisch und realistisch: ich hatte immer das Gefühl, dass es genau so passieren muss, dass die Arbeit der PolizistInnen genau so abläuft.</p>
<p>Ich mag Krimis, in denen die Ermittlungsarbeit im Mittelpunkt steht. Wenn man genau miterleben kann, wie die Spuren analysiert, die Hinweise ausgewertet und schlussendlich die Lösungen gefunden werden. Wenn man also beim Lesen ganz genau nachvollziehen kann, wie sich die Sache entwickelt, wo man gerade steht und man auch selbst mitdenken (und mitspekulieren) kann. Genau so ein Krimi ist dieses Buch. Ein Erstling, der daher kommt kommt wie ein ganz großer.</p>
<p>Zurück zum Untertitel: der lautet &#8220;Die Fälle des Sebastian Bergmann&#8221; und das kann doch &#8211; denn in diesem Buch geht es nur úm einen Fall &#8211; nur bedeuten, dass noch mehr kommt!?<br />Das will ich aber auch hoffen!</p>
<p>PS: nicht zu verachten ist, dass man jede Menge Buch (fast 600 Seiten) fürs Geld bekommt !</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/michael-hjorth-hans-rosenfeldt-der-mann-der-kein-morder-war/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Miriam Pharo:  Isar 2066 Fall 1 &#8211; Jimmy der Mops</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/miriam-pharo-isar-2066-fall-1-jimmy-der-mops/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/miriam-pharo-isar-2066-fall-1-jimmy-der-mops/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 01:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Pharo, Miriam]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Pharo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1533</guid>
		<description><![CDATA[Kaum gerät man etwas mehr als 50 Jahre in die Zukunft,  schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1534" title="Isar 2066 Fall 1 - Jimmy der Mops" src="/wp-content/uploads/Isar-2066.jpg" alt="" width="150" height="212" />Kaum gerät man etwas mehr als 50 Jahre in die Zukunft,  schon erkennt man die eigene Welt nicht mehr. Detektiv Lucio Verdict lebt und arbeitet neuerdings (wir schreiben das Jahr 2066) in München. Nehmen wir aber einfach einmal an, dass es zu dieser Zeit auch anderswo so ähnlich ausieht: viel Technik, wenig Platz, kaum Natur und ein Hauch von Big Brother &#8211; nun eben genau so wie es unweigerlich kommen muss, wenn wir es in unserer Gegenwart einfach so weiter treiben.<span id="more-1533"></span></p>
<p>In diesem Kurz-Science Fiction-Kriminal-Fantasy-Roman hat Lucio seinen ersten Klienten in München. Ein Coiffeur (ja die gibts auch im Jahr 2066 noch) mit einem kleinen Sprengsatz in der Brust.  Dieser behindert ihn &#8211; es handelt sich beim Opfer um Jimmy &#8220;den Mops&#8221; Marquard &#8211; zwar praktisch nicht, ist aber ansonsten eine recht unerfreuliche Beeinträchtigung.</p>
<p>Unerfreulich, denn erstens hat Jimmy keine Ahnung, wie das Ding in seine Brust gekommen ist, zweitens nahm jemand in der beigefügten Botschaft Anleihen bei Wilhelm Busch und eben diese zwingt Jimmy drittens zu lautstarker Konversation.</p>
<p>Also dann: Lucio übernehmen Sie!</p>
<p>Miriam Pharo braucht gar nicht viele Seiten, um das Szenario dieser Zukunftswelt zu entwickeln und sie verzichtet dabei auch nicht auf den einen oder anderen Seitenhieb auf unsere Gegenwart. Flott, rasant und phantasievoll sind nur ein paar der durchwegs positiven Attribute, die für den Stil dieses Romanes zutreffen.</p>
<p>Der macht Spaß beim Lesen, nimmt sich nicht ernst, beschreibt aber gleichzeitig ein paar durchaus ernstzunehmende Perspektiven. </p>
<p>&#8220;Isar 2066&#8243; gibt es nur als E-Book. Das ist, zumindest für mich, recht schade, denn für mich wird es erst ein Buch, wenn es im Regal stehen kann. Weil das so ist, wäre ich von alleine nie dazu gekommen und es bedurfte eines kleinen Hinweises durch die Autorin selbst &#8211; danke dafür!</p>
<p>Denn jetzt bin ich ein Fan und freue ich mich schon auf weitere Fälle! (auch wenn es nicht wirklich ein Krimi ist)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/miriam-pharo-isar-2066-fall-1-jimmy-der-mops/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-die-tochter-der-kalte/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-die-tochter-der-kalte/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 01:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Läckberg, Camilla]]></category>
		<category><![CDATA[Camilla Läckberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1515</guid>
		<description><![CDATA[Der dritte Roman rund um die Schrifstellerin Erica Falck und den Kriminalkommissar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1526" title="Die Töchter der Kälte" src="/wp-content/uploads/Tochter.jpg" alt="" width="150" height="246" />Der dritte Roman rund um die Schrifstellerin Erica Falck und den Kriminalkommissar Patrick Hedström trifft die beiden tief: Ein Kind ist ermordet worden. Die siebenjährige Sara wird im eiskalten Meer gefunden. Schon bald stellt sich allerdings heraus, das war nicht der Ort ihres Todes. Sie wurde in einer Badewanne ertränkt.<span id="more-1515"></span></p>
<p>Die beiden haben vor wenigen Monaten eine kleine Tochter bekommen, was den Fall unangenehm nahe an sie heranbringt. Mit der Mutter der kleinen Sara hat sich ERica in den Monaten zuvor angefreundet. Außerdem leidet die junge Mutter unter einer Depression: So hat sie sich die Mutterschaft nicht vorgestellt: Maja, die kleine Tochter, will niemals schlafen, ständig gestillt werden und stellt die Geduld ihrer Mutter auf eine harte Probe.</p>
<p>Patrick, der sich sehr über seine Tochter freut, ist dennoch froh, jeden Morgen das Haus verlassen zu können, um zur Arbeit zu gehen &#8211; wenn auch mit schlechtem Gewissen. Er ist hin- und hergerissen zwischen einer Mordaufklärung und dem Wunsch, mehr für Frau und Kind da sein zu können.</p>
<p>Dazwischen platzt Anna, Ericas Schwester, die sich &#8211; im zweiten Band &#8211; endlich von ihrem prügelnden Ehemann getrennt hatte &#8211; und die nun wieder zu ihm zurück gekehrt ist, weil er sie unter Druck gesetzt hat.</p>
<p>Und auch hier folgt die Krimiqueen wieder einem bewährten Muster (was das Buch deshalb nicht weniger spannend macht): Es sind die Schatten der Vergangenheit, die jene, die in den Mordfall verwickelt sind, immer wieder einholen.</p>
<p>Warum benimmt sich Niclas, der Vater von Sara so eigenartig, was sein Alibi angeht? Was hat der Nachbarschaftsstreit zwischen Charlottes Mutter und Kaj Wiberg mit dem Mord zu tun &#8211; und welche Rolle spielt Charlottes Stiefvater in der ganzen Geschichte?</p>
<p>Viele Fragen, auf die wir LeserInnen, Camilla Läckberg nur zu gerne folgen &#8211; und erneut mit Überraschung reagieren, wenn sich letzten Endes zeigt, wer das Kind ermordet hat und warum &#8211; und wieso sie möglicherweise nicht das einzige Mordopfer gewesen ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-die-tochter-der-kalte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Camilla Läckberg: Der Prediger von Fjällbacka</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-der-prediger-von-fjallbacka/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-der-prediger-von-fjallbacka/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 01:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Läckberg, Camilla]]></category>
		<category><![CDATA[Camilla Läckberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1514</guid>
		<description><![CDATA[Der zweite Fall des kriminalistischen Duos Erica Falck und Patrick Hedström führt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1524" title="Der Prediger von Fjällbacka" src="/wp-content/uploads/Prediger.jpg" alt="" width="150" height="247" />Der zweite Fall des kriminalistischen Duos Erica Falck und Patrick Hedström führt zurück in jene Tage Schwedens, in denen ein wahrlich gottesfürchtiges Freikirchlertum die Menschen rund um Fjällbacka, in festem Griff hielt. Der Pastor Henric Schartau fand in diesem Flecken Erde, auf dem die Menschen vor allem von der Fischerei lebten, viele Anhänger. Der Schartauanismus findet sich in Spuren immer noch in Fjällbacka, dem Ort des kriminellen Geschehens in diesem Roman.<span id="more-1514"></span></p>
<p>Erica und Patrick sind nunmehr schon seit einer Weile ein Paar und erwarten ihr erstes Kind. Diesmal spielt die Handlung vor der Kulisse des schwedischen Sommers, in der vor allem Horden von TouristInnen die kleinen Orte rund um Fjällbacka heimsuchen. Die Fischerei bringt schon lange nichts mehr ein. Deswegen hat sich die Gegend &#8211; sehr erfolgreich &#8211; auf den Sommertourismus verlegt.</p>
<p>Auch unser Paar macht Ferien, die Hitze drückt die Stimmung (vor allem der hochschwangeren Erica) und mitten in diese Situation hinein findet ein kleiner Junge in einer Schlucht (die gibt es wirklich &#8211; darin wurden etwa Szenen des Filmes &#8220;Ronja Räubertochter&#8221; gedreht) die Leiche einer jungen Frau.</p>
<p>Damit nicht genug &#8211; unter der Toten werden die Skelette zweier weiterer Frauen gefunden, die ebenso ermordet wurden.</p>
<p>Das &#8220;Who`s done it entwickelt sich zu einer Spurensuche, die bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts zurückreicht und immer wieder bei einer Familie ankommt: Den Hulds. Diese Familie, die auf einen freikirchlichen Pastor zurückgeht, der die Menschen mit seiner Stimme, seinem Glauben und seiner Art zu predigen, in den Bann zog, ist seit vielen Jahren tief gespalten: Hier der Zweig, der den gut gehenden Gutshof geerbt hat, dort eine verwahrloste Familie, deren Oberhaupt Solveig und deren beide Söhne Johan und Robert vor allem jenen Zeiten nachtrauern, in denen sie noch in der Gunst des Familienpatriarchen, jenes Ephraim Huld, standen.</p>
<p>Nicht zu vergessen Jacob, Enkelsohn von Ephraim, der ebenfalls freikirchlicher Pastor ist und sich der &#8220;Rettung&#8221; Jugendlicher verschrieben hat, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind &#8211; Glaubensunterweisung inklusive.</p>
<p>Daneben wirft Camilla Läckberg immer wieder Schlaglichter auf Ericas Familie, wie etwa ihre Schwester Anna, die scheinbar unrettbar in den Klauen eines misshandelnden Ehemanns gefangen ist.</p>
<p>Die Autorin versteht es, nachvollziehbare Charaktere zu schaffen, die sehr lebendig und mehrdimensional daher kommen. Die Geschichte zieht die Leserin/den Leser in ihren/seinen Bann. Über stark verästelte Wege beginnt sich langsam ein möglicher Täter/eine mögliche Täterin abzuzeichnen &#8211; aber: Wer war es wirklich? Und wird sich Anna, Ericas Schwester, nun endlich doch von ihrem prügelnden Ehemann lösen können?</p>
<p>Spannung pur: Von der ersten bis zur letzten Seite.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-der-prediger-von-fjallbacka/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-die-eisprinzessin-schlaft/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-die-eisprinzessin-schlaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 01:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Läckberg, Camilla]]></category>
		<category><![CDATA[Camilla Läckberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1513</guid>
		<description><![CDATA[Sie gilt mittlerweile als die erfolgreichste Krimiautorin Schwedens: Camilla Läckberg. Mit ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1517" title="Die Eisprinzessin schläft" src="/wp-content/uploads/Eisprinzessin.jpg" alt="" width="150" height="248" />Sie gilt mittlerweile als die erfolgreichste Krimiautorin Schwedens: Camilla Läckberg. Mit ihrer Serie rund um die Schriftstellerin Erica Falck und den Polizisten Patrick Hedström hat sie &#8211; nicht nur in Schweden &#8211; Riesenerfolge gefeiert.<span id="more-1513"></span></p>
<p>Der erste Fall des Duos Falck und Hedström bringt nicht nur die beiden ProtagonistInnen einander näher, er schildert auch sehr detailreich, wie verzwickt und kompliziert Familienverhältnisse sein können &#8211; und dass die Lösung eines Kriminalfalls fast immer in der Vergangenheit zu suchen ist.</p>
<p>Eine junge, schöne Frau wird ermordet in ihrem Haus in Fjällbacka, einem kleinen Ort in Schweden, nur etwa 25 Kilometer von der norwegischen Grenze entfernt, entdeckt. Sie scheint Selbstmord begangen zu haben, die Pulsadern sind mit einer Rasierklinge geöffnet.</p>
<p>Es stellt sich allerdings rasch heraus, dass sie die Tat unmöglich selbst begangen haben kann. Erika Falck, die mit der Toten in ihrer Kindheit eng befreundet war, macht sich auf Spurensuche &#8211; ebenso wie Kriminalassistent Patrick Hedström, der in diesem Ort aufgewachsen ist.</p>
<p>Camilla Läckberg versteht es meisterhaft, ihre Figuren vielschichtig und interessant zu zeichnen &#8211; ob es nun die beiden &#8220;HauptdarstellerInnen&#8221; sind oder auch die Nebenfiguren, wie Hedströms reichlich unsympathischer Chef, die kompetente Reviersekretärin Annika oder die Familie der ermordeten jungen Frau.</p>
<p>Und auch die Familiengeschichte von Erica Falck wird auf interessante Weise angerissen: Scheinbar ungeliebt von der Mutter, die vor wenigen Monaten, gemeinsam mit dem Vater, bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, über die Schwester, für die sie immer mehr Mutter als Schwester war, bis hin zu JugendfreundInnen.</p>
<p>Zudem erweckt sie die Landschaft, die örtlichen Gegebenheiten und Menschen in diesem kleinen Ort in Schweden, der vor allem vom Tourismus lebt, wunderbar zum Leben. Man folgt den Figuren, taucht ein in die Atmosphäre und &#8211; für alle KrimileserInnen &#8211; das Ende ist wirklich überraschend.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/camilla-lackberg-die-eisprinzessin-schlaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jörg Juretzka: Freakshow</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/jorg-juretzka-freakshow/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/jorg-juretzka-freakshow/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 23:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juretzka, Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Juretzka]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1468</guid>
		<description><![CDATA[Privatdetektiv Kristof Kryszinski ist pleite. Er verliert seine Wohnung und müsste eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1496" title="Freakshow" src="/wp-content/uploads/Freakshow.jpg" alt="" width="150" height="246" />Privatdetektiv Kristof Kryszinski ist pleite. Er verliert seine Wohnung und müsste eigentlich seinen Hund aus dem Tierheim befreien. Und das geht nicht ohne Geld. Also muss er sich einen Job suchen. Dringend. Er übernimmt einen Dienst als Wachmann in einer forensischen Klinik inklusive Dienstwohnung. Ein Problem weniger! <span id="more-1468"></span>Kryszinskis Auftrag ist es, die Sabotage am Neubau der Klinik zu verhindern. Doch plötzlich geschehen absurde Dinge! Pädophilie, Autodiebstahl und eine völlig gestörte religiöse Sekte konfrontieren Kristof gleichzeitig. </p>
<p>Tempus fugit! <br />Unter Zeitdruck hat Kryszinski so ganz eigene Vorstellungen von Ermittlungsmethoden!</p>
<p>Nachdem Kristof seinen Job in der Einrichtung der Elenor-Nathmann-Stiftung antritt, steht plötzlich sein Freund Perfrancesco Scuzzi vor seiner Dienstwohnung. Die Wohnung sei abgebrannt.</p>
<p>„Ich sagte nicht: wie furchtbar. Ich sagte nicht: Oh mein Gott, da hast du ja gerade noch mal Glück gehabt. Ich sagte aber auch nicht: wie oft hab ich dir gesagt, du sollst die Scheiß-Kifferei im Bett lassen? Stattdessen sagte ich: Wie blöd kann man denn sein? Die eigene Hucke abzufackeln?“ (25). <br />Tja, und plötzlich wird aus der Dienstwohnung eine Wohngemeinschaft mit allerlei Schwierigkeiten.</p>
<p>Als Detektiv macht sich Kristof an die Arbeit, um die ihm quasi „zufallenden“ absurden Fälle zu lösen. Das führt bald zu chronischem Schlafmangel. Die Misshandlung des Behinderten Alfred, Bewohner der psychiatrischen Einrichtung, macht ihm ziemlich zu schaffen. Daneben gilt es einen als gestohlen gemeldeten Bugatti zu finden und endlich seinen Hund Struppi aus den Fängen der Tierheimbetreiberin Frau Spirititolu befreien. Am meisten Kopfweh bereitet ihm aber die Suche nach einem pädophilen Sadisten – einem ehemaligen Luxemburger Richter &#8211; der einen Jungen für seine grausamen Zwecke aufzuspüren versucht. Diesen Jungen muss Kristof unbedingt schützen.</p>
<p>Dabei bewegt er sich in einem Milieu, das eher am Rande der Gesellschaft zu finden ist. Kryszinski trifft bei seinen Ermittlungen auf psychisch Kranke, Behinderte, sexbesessene Jugendliche, ein Mädchen ohne Schmerzempfinden (die sich mit einer Nadel ins Auge sticht ohne mit der Wimper zu zucken), eine fundamentalistisch-religiöse Sekte, in deren Augen PsychiatriepatientInnen abartig seien und daher keine Lebensberechtigung hätten und andere Freaks.</p>
<p>Ein sehr komplexer Krimi. Durch die vielen gleichzeitigen Handlungsstränge wird das Lesen teilweise anstrengend.  Aufgrund der Skurrilität, der Ironie und der absurden schrägen Dialoge, sowie der dahinter stehenden ernsthaften Themen ist das Buch allerdings sehr lesenswert!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/jorg-juretzka-freakshow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ono Mothwurf: Werbevoodoo</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/ono-mothwurf-werbevoodoo/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/ono-mothwurf-werbevoodoo/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Mothwurf, Ono]]></category>
		<category><![CDATA[Ono Mothwurf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1470</guid>
		<description><![CDATA[Kommissar Thomas Wondrak ist Mitte Vierzig und lebt in Fürstenfeldbruck in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1494" title="Werbevoodoo" src="/wp-content/uploads/Werbevoodoo.jpg" alt="" width="150" height="249" />Kommissar Thomas Wondrak ist Mitte Vierzig und lebt in Fürstenfeldbruck in der Nähe von München. Er lebt alleine, einziges weibliches Wesen an seiner Seite ist seine Katze Charlotte. Thomas Wondrak zeichnet sich beruflich dadurch aus, dass er die höchste Aufklärungsquote Bayerns zu verzeichnen hat!<span id="more-1470"></span></p>
<p>Die nächsten Aufgaben warten bereits erledigt zu werden. Mehrere Todesfälle in einer Werbeagentur bereiten ihm Kopfweh, denn die Todesursache  lautet immer „gestorben auf natürliche Weise, Diagnose Schlaganfall“. Das ist für Wondrak sehr verdächtigt, es sind einfach zu viele Tote. Daneben beschäftigt ihn ein weiterer Fall. Ein Paket-Auslieferin, im Nebenjob bei einer Sex-Hotline tätig, ist verschwunden. Die Zeit, sie lebend aufzufinden, ist knapp.</p>
<p>In der Werbebranche herrscht harte Konkurrenz unter den GrafikerInnen. Ein besonders aufstrebender Bursche ist Timo, der vor allem vom Chef der Werbeagentur SCP, dem alten Schneidervater, gepuscht wird. Das macht natürlich Feinde. Plötzlich bleiben zwei Armbanduhren stehen. Exakt um 23:24 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt machte auch das Herz der jungen Frau Selena, Timos Freundin, den letzten Schlag. Timo ist fest davon überzeugt, dass Selena ermordet worden ist. Doch als Beweis reichen deren beide Armbanduhren nicht aus. Hat es Wondrak hier gar mit einer „Ferntötung“ zu tun? Dieser Ansatz wird seinem Vorgesetzten gar nicht schmecken.</p>
<p>Außerdem kommt er im Fall Carla auch nicht wirklich weiter. Diese Frau scheint nicht einmal jemanden zu fehlen!</p>
<p>Aber Wondrak, der in Bayern lebende Österreicher mit norwegischen Wurzeln (geniale Mischung :o) gibt seinem Chef weiter Anlass zu Stolz, denn die Aufklärungsstatistik stimmt schlussendlich wieder!</p>
<p>Der Plot, der Kriminalfall selbst, war anstrengend zu lesen. Die Machenschaften und Arbeitsweisen in der Werbeargentur fand ich verwirrend, der Kriminalfall blieb außen vor.</p>
<p>Kommissar Thomas Wondrak ist allerdings eine sympathische Figur, der trotz seines Single-Daseins sehr geschickt mit dem weiblichen Geschlecht umzugehen versteht. Sein Charme im Umgang mit seiner Kollegin, seiner Nachbarin und natürlich der Katze Charlotte ist höchst amüsant zu lesen!</p>
<p>Wer noch etwas über die perfekte Crema eines Espressos wissen möchte und wie man mit einem wirklich guten Kaffee Geständnisse von Verdächtigten bekommt – dann bitte &#8211; den Roman lesen :o)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/ono-mothwurf-werbevoodoo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Max Bronski: München Blues</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2012/01/max-bronski-munchen-blues/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2012/01/max-bronski-munchen-blues/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 18:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bronski, Max]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Max Bronski]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1469</guid>
		<description><![CDATA[Wilhelm Gossec betreibt einen Antiquitätenladen im Schlachthofviertel von München. Sein Geschäft liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1495" title="München Blues" src="/wp-content/uploads/Muenchen-Blues.jpg" alt="" width="150" height="237" />Wilhelm Gossec betreibt einen Antiquitätenladen im Schlachthofviertel von München. Sein Geschäft liegt nahe der Theresienwiese und da findet jährlich das Oktoberfest statt.<span id="more-1469"></span></p>
<p>In einer dieser alkoholgeschwängerten Nächte liegt vor Gossecs Geschäft ein betrunkener und verletzter Mann. Gossec verarztet ihn, dabei stellt sich heraus, dass es sich um den bayrischen Politiker Ernst Hirschböck handelt. Doch dem Herrn fehlen plötzlich wichtige Immobilienunterlagen, die bei Gossec vermutet werden. Da ist der verhinderte Privatdetektiv auch schon in einen Mordfall verwickelt.</p>
<p>Wilhelm Gossec geht das Gefeiere auf der Wiesn ziemlich auf die Nerven.</p>
<p>„Was auf dem Oktoberfest stattfindet, überschreitet die Grenzen der menschlichen Vernunft und Vorstellungskraft in einem solchen Maße, dass nur beherzte Bezifferungen helfen, ein Bild davon zu vermitteln: Von den sechs Millionen Besuchern ergattern allenfalls zwei Millionen einen Platz im Biergarten. Ein Viertel davon ist ein glatter Ausfall, weil sie nur Kaffee, Wein, Saft oder Schnaps trinken, zu jung, zu alt oder zu invalid sind und damit die sechs Millionen Maß Bier dem Rest überlassen. Die schütten demnach pro Kopf vier Liter in sich hinein. […] So abgefüllt, torkeln, taumeln oder stolpern Tausende von Besuchern Richtung Innenstadt. Wenn sie körperlich unbeschadet die stark befahrene Lindwurmstraße überquert haben, suchen sie schnurstracks Seitenstraßen auf, um, von der macht bis dahin sekundärer Bedürfnisse getrieben, irgendwo in einer nahe gelegenen Einfahrt oder einem Hausgang zu kotzen, zu pissen oder sich endlich gegenseitig an die Wäsche zu gehen. Im Prinzip stehen sie dann direkt vor meinem Laden.“ (S 8)</p>
<p>Wie vorab bereits befürchtet trifft genau das ein. Da liegt ein betrunkener und verletzter vor seinem Laden!</p>
<p>Nachdem er Ernst Hirschböck hilft, gut nachhause zu kommen, wird zu gleichen Zeit sein Freund Julius mit der Kündigung seiner Wohnung im Schlachthofviertel konfrontiert. Willhelm Gossec sagt seinem Freund natürlich Unterstützung zu, lässt ihn bei sich wohnen, und ja, das kommt gar nicht gut!</p>
<p>Gleichzeitig wird Gossec verdächtigt, sich der geheimen Immobilienpapiere selbst bemächtigt zu haben und dann gibt es plötzlich auch noch einen Toten. Gossec macht sich auf die Suche nach den geheimen Schriftstücken und ermittelt &#8211; selbst immer bedroht &#8211; „nebenbei“ in der Mordsache. Bei seinen Nachforschungen gerät er in die Machenschaften korrupter Politiker und Immobilienhaie. Das Vorzeigeprojekt, das Schlachthofviertel in eine noble Gegend umzuwandeln, verhindert Wilhelm Gossec höchst erfolgreich!</p>
<p>Ein gelungener und humorvoller Krimi! Sehr sympathische Protagonisten! In dem mit Witz geschriebenen Buch nimmt der Autor die Münchner Politik gehörig auf die Schaufel!<br />An schräge Coverbilder von Taschenbüchern muss ich mich erst gewöhnen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2012/01/max-bronski-munchen-blues/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Max Bronski: Schampanninger</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/12/max-bronski-schampanninger/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/12/max-bronski-schampanninger/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 16:10:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bronski, Max]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Max Bronski]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1471</guid>
		<description><![CDATA[Es weihnachtet. Irgendwie. Doch Wilhelm Gossec, Antiquitätenhändler in München, kann die Vorweihnachtszeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1493" title="Schampanninger" src="/wp-content/uploads/Schampanninger.jpg" alt="" width="150" height="237" />Es weihnachtet. Irgendwie. Doch Wilhelm Gossec, Antiquitätenhändler in München, kann die Vorweihnachtszeit nicht richtig genießen. Er hat beruflich gerade viel zu tun. Auf dem Heimweg zurück in seinen Laden &#8211; er hat ein paar wirklich lukrative Einzelstücke für das Weihnachtsgeschäft erstanden &#8211; trifft er auf einen Mann im Nikolauskostüm. Einem völlig betrunkenen! <span id="more-1471"></span></p>
<p>Es ist Vierthaler, ein bekannter Münchner Obdachloser, der nervlich völlig am Ende ist. Die Kombination &#8211; Betrunken und Nikolaus – das kommt ganz, ganz schlecht. Gossec soll ihn als Nikolaus vertreten, er müsse nur eine Rede halten und Spenden für die Obdachlosen sammeln. Diesem wohltätigen Zweck widmet sich Wilhelm Gossec nur unter Druck und stimmt dann dieser wahrlich wichtigen Vertretung nicht ganz unfreiwillig zu. Prompt wird er niedergeschlagen und landet in einem vorweihnachtlichen Kriminalfall!</p>
<p>Vierthaler wurde von einer Altenstiftung als Nikolaus gebucht und nun soll Gossec in seiner Vertretung eine Rede halten. Immerhin sollen Nikoläuse ihren Job als ehrenvolle Aufgabe betrachten. Betrunken ist das so eine Sache. Denn auch Kinder sind zu beschenken, damit ist auch die Vorbildwirkung eine Wichtige! Ein guter Eindruck soll bestehen bleiben. Gossec übergibt sein Antiquitätengeschäft vertrauensvoll seinem Freund Julius. Dann macht er sich dann auf den Weg, Spenden für die Münchner Obdachlosen zu sammeln und findet sich in der beschaulichen Adventzeit niedergeschlagen und seiner Freiheit beraubt wieder, anstatt seine Rede halten zu können.</p>
<p>Nix mit Glühwein und losem Geplänkel mit den SenionrInnen. Schneller als er denken kann, ist er verwickelt in Bankraub, Kokainhandel und Spendenunterschlagung.</p>
<p>Damit legt sich Gossec allerdings mit dem bekannten Münchner Gastronomen, dem Sternekoch und Liebling der Münchner Schickeria Berni Bernhammer und seinem wohltätigen Verein an. Aber Gossec verhilft charmant den Münchner Obdachlosen zu einer exquisiten Weihnachtsspende!</p>
<p>„In der Schickeria, do samma daham….“ sang einst auch Fendrich… damals – noch kritischer Denker &#8211; war er selbst noch nicht Teil dieser  Gesellschaftsschicht. Mittlerweile&#8230;???</p>
<p>Auch der Autor Max Bronski demaskiert auf charmante Art und Weise die Münchener Schickeria und den ganzen weihnachtlichen Wohltätigkeitszirkus, der doch nur eine willkommene Gelegenheit für die Herrschaften ist, gesehen zu werden und mit vorgeschobener Wohltätigkeit protzen zu können. Hauptsache den Leuten gefällt das! <br />Show must go on!</p>
<p>Ein toller und wunderbar ironischer Krimi! Dazu braucht es nicht Kenntnis der Münchner Szene, es genügt, ÖsterreicherIn zu sein :o)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/12/max-bronski-schampanninger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Claudia Rossbacher: Steirerblut</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/12/claudia-rossbacher-steirerblut/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/12/claudia-rossbacher-steirerblut/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 17:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Rossbacher, Claudia]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Rossbacher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1472</guid>
		<description><![CDATA[Sandra Mohr wird in ihre Heimatgemeinde Krakau geschickt, um den grausamen Mord [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1492" title="Steirerblut" src="/wp-content/uploads/Steirerblut.jpg" alt="" width="150" height="250" />Sandra Mohr wird in ihre Heimatgemeinde Krakau geschickt, um den grausamen Mord an einer Enthüllungsreporterin aufzuklären. Überraschenderweise bekommt sie Verstärkung aus Wien. Sascha Bergmann, ein sarkastischer und bornierter Kriminalbeamter, bringt Sandra mit seinen Sprüchen mehr als aus der Ruhe. Irgendwie scheinen die beiden nicht kompatibel. Trotzdem versuchen beide ihrer Aufgabe, der Aufklärung des Mordes an Eva Kovacs, gerecht zu werden.<span id="more-1472"></span></p>
<p>Sandra reist also von Graz, wo sie im LKA als Abteilungleiterin tätig ist, in ihr steirisches Heimatdorf. In ihrer Ermittlungsarbeit wird sie zwangsläufig mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Sie hat nicht gerade ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter, und ihr Halbbruder zählt zu den Verdächtigen. Daneben bekommt sie Unterstützung durch ihren Ex-Geliebten Max, der bei der heimischen Polizei beschäftigt ist. Zwischen den beiden Polen, besetzt durch ihren chauvinistischen  Partner Sascha und ihrem biederen Ex-Lover Max, lässt es sich Sandra allerdings ganz gut aushalten.</p>
<p>Die tote Journalistin scheint an brisanten Themen gearbeitet zu haben, die auf keinen Fall an die Öffentlichkeit geraten sollen. So spannt sich der Bogen der Ermittlungsarbeiten bald über die Bereiche Korruption, Wirtschaftskriminalität und Pornographie. Und das auf dem Land, wo quasi die Dorfbewohner zusammenhalten und solche Verbrechen doch nur aus dem Fernsehen kennen. Versehen mit diesem Weltbild blockieren die KrakauerInnen die Arbeit von Sandra und ihrem Kollegen aufs Äußerste. Bloß das Bild der heilen Welt aufrecht erhalten!</p>
<p>Ein verzwickter Fall, der sich erst langsam entwirrt.</p>
<p>Die Autorin hat einen guten Plot entworfen, spannend, leicht lesbar und unterhaltsam. Eine  durchaus empfehlenswerte Lektüre! Ich freue schon auf ein weiteres Werk von Claudia Rossbacher.</p>
<p>Abschließende Anmerkung: ich hätte mir das Buch selbst nie gekauft. Nicht aufgrund des Klappentextes, sondern des biederen Umschlagbildes wegen, das sich noch dazu „gucklochherzerl“ nennt!! :o)<br />Künftig werd ich versuchen, mich unvoreingenommen an solche Einbände anzunähern….</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/12/claudia-rossbacher-steirerblut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jörg Juretzka: Alles total groovy hier</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/12/jorg-juretzka-alles-total-groovy-hier/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/12/jorg-juretzka-alles-total-groovy-hier/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 20:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juretzka, Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Juretzka]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1466</guid>
		<description><![CDATA[Schisser, der Anführer der Bikergang Stormfuckers aus Mühlheim ist im Auftrag seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1498" title="Alles total groovy hier" src="/wp-content/uploads/Alles-total-groovy-hier.jpg" alt="" width="150" height="250" />Schisser, der Anführer der Bikergang Stormfuckers aus Mühlheim ist im Auftrag seiner Clique nach Spanien gereist. Mit 180.000 Euro auf der Reise sucht er für alle einen Platz an der Sonne, um sich dort auf Dauer in der Stormfucker-Ranch niederzulassen zu können. Plötzlich gibt es von Schisser kein Lebenszeichen mehr und Privatdetektiv  Kristof Kryszinski macht sich gemeinsam mit dem ständig eingekifften Scuzzi auf den Weg in den Süden, um den Freund Schisser aufzuspüren.<span id="more-1466"></span></p>
<p>Auf der Suche nach Schisser und dem Geld landen Kryszinski und Scuzzi in der &#8220;Paradise Lodge&#8221;, einem Campingplatz für Aussteiger. Diese erscheinen eher als in den 1970igern hängengebliebene Hippies in Dauerdröhnung. Zwischen den Althippies und Blumenkindern finden die beiden Angereisten Anzeichen, dass Schissers hier gewesen sein muss. Kryszinskis Nachforschungen bleiben jedoch erfolglos, denn die Camper haben absolut kein Interesse an der Aufklärung und boykottieren seine Ermittlungen. Selbst sein Freund Scuzzi wechselt in das feindselige Lager der Hippies.</p>
<p>Kryszinski gibt aber nicht auf und kommt mit kriminalistischem Gespür und Dank vieler Zufällen einer ungewöhnlichen Geschichte auf die Spur.</p>
<p>Dieses Buch ist ein weiterer unverschämter, ausgeflippter Krimi.<br />Die Coolness der Stormfuckers und anderer Protagonisten erreicht manchmal eine Beschreibung, die mir schon sehr überzogen scheint.<br />Trotzdem witzig und schnell gelesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/12/jorg-juretzka-alles-total-groovy-hier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beate Maxian: Tod dem Knecht</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/12/beate-maxian-tod-dem-knecht/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/12/beate-maxian-tod-dem-knecht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Maxian, Beate]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Maxian]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1467</guid>
		<description><![CDATA[Die Söllnerin ist nicht gerade schockiert, als ihr Mann tot im Bett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1497" title="Tod dem Knecht" src="/wp-content/uploads/Tod-dem-Knecht.jpg" alt="" width="150" height="239" />Die Söllnerin ist nicht gerade schockiert, als ihr Mann tot im Bett aufgefunden wird. Ihr Mann, ein schwerer Alkoholiker, hat das zeitliche gesegnet, worauf hin Inspektorin Sandra Anders und ihre Assistentin ihre Ermittlungen aufnehmen. Beide glauben nicht an den natürlichen Tod des ehemaligen Knechtes. Der Pathologe gibt ihnen recht. Keine Leberzirrhose oder Tod aufgrund anderer alkoholkonsumbedingter Organschäden. Gestorben ist der alte Mann aufgrund des Giftes der Herbstzeitlose!<span id="more-1467"></span></p>
<p>Der Tod ereilt den alten Söllner am 15. August, Maria Himmelfahrt sei ein guter Tag zum Sterben. Dreiundachtzigjährig verlässt er die irdische Welt und hinterlässt bei seiner Ehefrau keine Trauer.</p>
<p>Ein schwerwiegendes Ereignis in der Zeit des Zweiten Weltkrieges verfolgt Maria Söllner bis in die heutige Zeit.</p>
<p>Sie wurde nicht vom Schicksal verwöhnt. Sie hat ihren Bruder Jakob verloren, da war dieser noch ein Kind. Der Junge war Epileptiker, geistig etwas zurück geblieben. Im  Hitlerregime war ein psychisch erkranktes und körperlich behindertes Kind eine Bedrohung der reinen Rasse der Arier. So landete der Bub in Niedernhart, dort erlag er einem Herzstillstand (?). Bald darauf starb auch Marias die Mutter, aus Gram und Kummer über den Tod des Sohnes. Da blieb nur der Knecht, der Söllner als Bezugsperson, über. Maria heiratete  ihn, um mit seiner Kraft und Erfahrung in der Landwirtschaft den Hof bewirtschaften zu können.</p>
<p>Der Knecht bewahrt allerdings ein Geheimnis. Maria erkennt bald den dunklen Schatten der Vergangenheit, doch sie kann sich dem Verrat erst sehr spät entziehen.</p>
<p>Mit dem Springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit (die Zeit des Hitlerregimes) beschreibt die Autorin, wie im Milieu der Bauern trotz Verrat, Vertrauensverlust und der Norm, ein angepasstes Leben zu führen  und den  Alltag auszuhalten eine Ehe langsam, sehr langsam, zerbricht. Und dies beschreibt Beate Maxian sehr einfühlsam und verständnisvoll!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/12/beate-maxian-tod-dem-knecht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jörg Juretzka: Der Willy ist weg</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/12/jorg-juretzka-der-willy-ist-weg/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/12/jorg-juretzka-der-willy-ist-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 04:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juretzka, Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Juretzka]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1465</guid>
		<description><![CDATA[Kristof Kryszinski ist Privatdetektiv, Ex-Knasti, Biker und Freund der Rockergang Stormfuckers. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1480" title="Der Willy ist weg" src="/wp-content/uploads/Der-Willi-ist-weg.jpg" alt="" width="150" height="250" />Kristof Kryszinski ist Privatdetektiv, Ex-Knasti, Biker und Freund der Rockergang Stormfuckers. Sie alle leben bei Willy, dem Erben und Besitzer einer Nobelvilla. Willy ist bekennender Dagmar Berghoff-Verehrer, der er wöchentlich Briefe schreibt. Während sich Kristof gedanklich und real schon auf seinen neuen Job konzentriert – er soll eine entführte junge Drogensüchtige aus dem Amsterdamer Rotlichtviertel nach Deutschland zurückzubringen – ist daheim in Mülheim plötzlich die Hölle los. Der Willy ist weg!<span id="more-1465"></span></p>
<p>Kristof stolpert von einem Fall in den nächsten.</p>
<p>Der Detektiv weiß es wie es ist, wenn die Angst, von der Droge getrennt zu werden so groß wird, dass keine anderen Ängste mehr Platz haben. Er wurde im Knast entwöhnt, und ist seither clean. Doch er ahnt wie, schwierig es sein wird, das Mädchen zu überzeugen, nachhause zu kommen. Genauso kommt es auch…</p>
<p>Gleichzeitig soll Schnüffler Kristof Herrn Knauff, Projektleiter eines neuen Lokals der großen amerikanischen Fast-Food-Kette McDagoberts davor bewahren, dass die Fertigstellung des Gebäudes ständig Anschlägen der Verwüstung ausgesetzt ist (vor allem dieser bescheuerte Clown mit dem Kinderfickergrinsen […]  S 56).</p>
<p>Und dann der Willy!! Er taucht nicht mehr auf. Bei den Stormfuckers geht ein Erpresserschreiben ein, in dem eine ziemlich hohe Summe an Lösegeld gefordert wird. Als Draufgabe gibt es dann auch noch einen amputierten Finger von Willy per Post.<br />Damit stehen die Zeichen auf Sturm!</p>
<p>Waren es die rechtsradikalen Eierköpfe? Es gibt Gerüchte über einen geplanten Racheakt an den Stormfuckers. Oder steckt gar die Mafia dahinter?</p>
<p>Kristof versucht einen Fall nach dem anderen zu lösen und greift dabei auf die Hilfe seiner Gang zurück. Leider sind sie, allen voran Kristofs Freund Scuzzi, der mehr zugedröhnt als helle ist, keine große Hilfe. Die Ermittlungen gleichen einer Achterbahn und es klappt dann doch! <br />Irgendwie :o)</p>
<p>Der Autor schreibt so unverschämt und witzig, wären nicht die Ohren, hätte mein Grinsen keine natürliche Hürde mehr. Ich bin davon überzeugt, dass diese absolut skurrile Geschichte, voll mit Klischees über Machos,  Motorradhelden, herrlich kaputte Typen, nicht jedem/jeder LeserIn gefällt. Sehr sehr schräg! Ich mag mehr davon!!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/12/jorg-juretzka-der-willy-ist-weg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/11/domingo-villar-strand-der-ertrunkenen/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/11/domingo-villar-strand-der-ertrunkenen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 16:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Villar, Domingo]]></category>
		<category><![CDATA[Domingo Villar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1419</guid>
		<description><![CDATA[Leo Caldas, Inspektor in Galicien und sein Assistent Rafael Estevez, kurz Rafa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/wp-content/uploads/Villar.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1420" title="Strand der Ertrunkenen" src="/wp-content/uploads/Villar.jpg" alt="" width="150" height="250" /></a>Leo Caldas, Inspektor in Galicien und sein Assistent Rafael Estevez, kurz Rafa genannt, ermitteln an der galicischen Küste. Im Hafen von Panxon wird die Leiche des Fischers Justo Castelo gefunden. Die Hände am Rücken mit einem grünen Kabelbinder gefesselt. Im Dorf gehen alle von einem Selbstmord aus. Justo sei ein eigenartiger und ruhiger Kautz gewesen. Schwer heroinabhängig. Doch Inspektor Caldas glaubt nicht an die Selbstmordtheorie und stößt bei seinen Ermittlungen auf eine längst vergangene Tragödie.<span id="more-1419"></span></p>
<p>Leo Caldas ist nicht nur als Inspektor aktiv. Einmal in der Woche arbeitet er für die Radiosendung „Hörfunkstreife“ des Senders Onda in Vigo. In der Sendung steht Caldas Rede und Antwort auf alle Anrufe, die mit der Zuständigkeit der städtischen Polizei zu tun haben: es geht um Straßenschäden, Beschwerden über rutschige Zebrastreifen, entlaufene Hunde, gemeine Alkoholkontrollen der Polizei… Dabei führt der sympathische Leo Buch über Sieg oder Niederlage zwischen ihm und der hiesigen Polizei. Am Ende der Sendung heißt das Ergebnis meist „Städtische Polizei elf Punkte, Leo null Punkte“.</p>
<p>Justo Castelo, von den Einheimischen immer der „Blonde“ genannt, soll am Vortag seines Todes mit seinem kleinen Boot auf das Meer hinausgefahren sein, um mit seinen Reusen Krabben und Garnelen zu fischen. Sonntags fahren allerdings die Fischer nie raus. Wohin war Justo mit seinem Boot unterwegs? Doktor Bario, der Rechtsmediziner obduziert die Leiche und stellt fest, dass der Blonde zwar ertrunken ist, aber zudem einen schweren Schlag auf den Hinterkopf abbekommen hat. Aufgrund der Verletzung tippt er auf einen großen Autorrohrschlüssel. Außerdem hätte er den Kabelbinder in der Form, wie das Band verschlossen war, selbst nicht festzurren können.</p>
<p>Bei der Leiche wird auch eine <em>higa</em> gefunden, ein Art Amulett. Irgendwas oder irgendjemand muss Justo Castelo ziemliche Angst eingejagt haben.</p>
<p>Bei den Ermittlungen stoßen Caldas und Rafa auf ein weiteres Boot des Blonden, das beim Zimmermann des Dorfes in Reparatur ist. Auf dem Boot steht das Datum „20.Dezember 1996“ sowie „Mörder“. Das konnte kein Zufall sein. An diesem Tag war die Xuela gesunken, dabei kam Kapitän Sousa ums Leben. Seine Mannschaft &#8211; Justo, Arias und Valverde -  hat überlebt. Alle drei konnten sich mit Schwimmwesten ans Ufer retten. Nur Kapitän Sousa ist ertrunken, er war Nichtschwimmer. Für Caldas stellt sich die Frage, warum ein so erfahrener Kapitän wie Sousa bei diesem Sturm, der am 20.12.1996 herrschte, aufs Meer rausgefahren ist. Caldas versucht bei den Bewohnern des Fischerdorfes mehr von der Geschichte zu erfahren. Doch diese sind sehr abergläubisch und mit ihren Auskünften äußerst zurückhaltend. Das Gerücht, Sousa selbst wäre im Dorf gesehen worden, macht die Runde.</p>
<p>Die Spuren der Ermittlungen führen Caldas und Rafa in eine vergangene und fast vergessene Tragödie um eine junge Frau und ihren Sohn Diego Neira.</p>
<p>Ein toller, spannender Roman! Die Charaktere der Beteiligten und die Atmosphäre des Fischerdorfes sind sehr eindrucksvoll beschrieben! Der Regen, der raue Wind, die Gerüche der Fischauktionen, diese Beschreibungen haben mich förmlich an die Küste Spanien versetzt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/11/domingo-villar-strand-der-ertrunkenen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lizl Stein, Georg Koytek: Der Posamentenhändler</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/10/lizl-stein-georg-koytek-der-posamentenhandler/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/10/lizl-stein-georg-koytek-der-posamentenhandler/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 00:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Koytek, Georg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Stein, Lizl]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Koytek]]></category>
		<category><![CDATA[Lizl Stein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1377</guid>
		<description><![CDATA[Conrad Orsini geht spazieren. Stundenlang, viele Kilometer weit. Die Gegend rund um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1443" title="Der Posamentenhändler" src="/wp-content/uploads/Der-Posamentenhandler.jpg" alt="" width="150" height="260" />Conrad Orsini geht spazieren. Stundenlang, viele Kilometer weit. Die Gegend rund um die Ringstaße in Wien ist dabei bevorzugtes Gebiet für seine Streifzüge. Jedenfalls in diesem Fall, denn der hat seinen Ausgangspunkt gleich hinter dem Volktheater, am Spittelberg.<span id="more-1377"></span></p>
<p>Dort, wo einander das alte und das neue Wien sehr hautnah begegnen, dort wo es hautpsächlich niedrige Häuser gibt, höchsten 1,2 Stockwerke, dort gibt es auch die alten Geschäfte, in denen noch der Eigentümer oder die Eigentümerin selbst im Laden stehen, wo man Altwaren, Waren aller Art, und Posamenten bekommt. Kleine Geschäfte, in denen die Zeit stehen geblieben ist. Wiener Vorstadt, so wie sie vor vielleicht hundert Jahren überall ausgesehen hat, trifft in so einem Viertel auf die Moderne. Moderne bedeutet hier Immobilienhaie und ihre wenig vornehmen Verhandlungmethoden mit unerwünschten Mietern und Alt- Eigentümern (so wie man es aus dem Fernsehen und aus der Zeitung weiß).</p>
<p>Es stellt sich also mit einer gewissen Berechtigung die Frage, ob der Tod des alten Posamentenhändlers etwas mit diesen Methoden zu tun hat. Er war einer, der mit seinem Haus noch mitten zwischen den Baustellen für neue Bürotürme und Appartementhäuser saß und der sich nicht einschüchtern lies. Das ist nur eine mögliche Spur, die Orsini verfolgt, eine andere ist die Familie (die ist ja, wie man weiß, meist die Quelle der bösartzigsten Verbrechen.</p>
<p>Conrad Orsini aus der langen Reihe an Privatdetektiven, die es bei der Polizei nicht mehr ausgehalten haben: Seine Methoden sind nicht die Telefonüberwachung, Wanzen in der Stehlampe oder Bundestrojaner, seine Methode sind das Hören und Sehen. Womit wir wieder bei seinen Spaziergängen sind. Dabei lassen sich herrlich die bisher bekannten Fakten durchdenken und kombinieren und sie bringen ihn gleichzeitig auf Schusters Rappen mitten hinein in die kleinsten Winkel, die kleinsten Geschäfte, zu den gesprächigsten Nachbarn. Dort lässt es sich trefflich plaudern und zuhören und immer finden sich neue Informationen und Tipps, die ihn ein kleines Stück weiter bei seinen Ermittlungen bringen.</p>
<p>Es ist ein Rundgang durch Wien, dessen Route durch einen Mordfall bestimmt wird, eine Rundreise durch das Wien im Schatten der großen und berühmten Gebäude. Orsini, der über hervorragendes Schuhwerk verfügen muss, verliert sich manchmal in den kleinen Seitengassen und dann verliert man sich auch ein wenig beim Lesen. Macht aber nichts. Es wird einfach umgedreht, Orsini auf dem Absatz, man selbst mit den Gedanken und schon ist man wieder auf der richtigen Straße.</p>
<p>Obwohl man beim Lesen viel Zeit mit Conrad Orsini verbringt, er ist ja der Hauptdarsteller, bleibt er doch distanziert, unpersönlich, fremd. Am Ende hatte ich mir von ihm nur gemerkt, dass er 1. zu viel und zu oft trinkt (der vieviel-tausendste Literatur-Detektiv mit einem Alkoholproblem ist das eigentlich?) und er 2. zu rüpelhaftem Verhalten neigt (fremde Leute werden gerne einmal angestänkert, weil ihm gerade etwas nicht passt).</p>
<p>Das Buch ist ausgesprochen lesefreundlich. Es entwickelt sich eine sehr runde, schlüssige und auch interessante Geschichte, die Spannung hält sich etwas im Hintergrund, blinzelt aber immer wieder hervor. So real, so wirklichkeitsnah sich alles entwickelt, so sehr man die Wege des Conrad Orsini druch Wien mitgehen kann &#8211; der Schluss ist dann etwas konstruiert.</p>
<p>Insgesamt auf jeden Fall ein Debutroman, der sich sehen lassen kann, mit dem Autorenpaar Kytek &amp; Stein werden wir, da bin ich mir fast sicher, noch einige Lesestunden verbringen!</p>
<p>PS: ein Krimi in und über Wien, der mit dem <a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=94&amp;detail_id=4761">Krimipreis der Stadt Wien</a> ausgezeichnet wurde &#8211; ein würdiger Preisträger!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/10/lizl-stein-georg-koytek-der-posamentenhandler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dietmar Wachter: Das Zingulum</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/10/dietmar-wachter-das-zingulum/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/10/dietmar-wachter-das-zingulum/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 22:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Wachter, Dietmar]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Wachter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1428</guid>
		<description><![CDATA[Matteo Steininger und seine Kollegen sind in dem beschaulichen Tiroler Städtchen Landstein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1429" title="Das Zingulum" src="/wp-content/uploads/Das-Zingulum.jpg" alt="" width="150" height="224" />Matteo Steininger und seine Kollegen sind in dem beschaulichen Tiroler Städtchen Landstein mit einer grausamen Mordserie konfrontiert. Vier ermordete Frauen, die ein gemeinsames Merkmal auszeichnet. Sie alle haben eine rote Haarpracht und nebenbei leisten sie Dienste, um die sexuellen Begierden der Männer zu befriedigen. Grausames Detail ist die fachmännische Mumifizierung der Toten. Deren Körper, stranguliert mit einem Zingulum, präsentiert der Täter an bestimmten kirchlichen Feiertagen der Öffentlichkeit. Als Trophäe behält der Mörder die roten Haare. Die Kriminalisten der Soko „Mumie“ bewegen sich während ihrer Ermittlungen zunächst im Kreis.<span id="more-1428"></span></p>
<p>Im Sommer 1972 feiert ER seinen 14. Geburtstag. Er bekommt von einer Verwandten ein Buch über sexuelle Aufklärung. Doch das kommt spät genug, er ist bereits bestens informiert. Umso mehr freut er sich, als er von Vati, diesem Traumtypen, einen Philips Kassettenrekorder samt Mikrofon geschenkt bekommt. Das ist der Knaller! Mit diesem technisch raffinierten Gerät erhofft er sich endlich Anerkennung von Freunden und Klassenkameraden.</p>
<p>Doch diese bleibt aus…</p>
<p>Der junge Mann macht seine ersten Klangexpeditionen, lernt Schritt für Schritt die Technik zu beherrschen und entwickelt sich schön langsam zu einem wahren Tonmeister. Ihm erschließt sich plötzlich eine neue Welt, der unendliche Kosmos der Töne. Er lernt, seine Umwelt akustisch wahrzunehmen und ihr intensiv zuzuhören. Gleichzeitig wird er immer lärmempfindlicher und fällt in eine tiefe Depression die ihm seinen Arbeitsplatz kostet.</p>
<p>Auch die hiesige Kapuzinerkirche ist Schauplatz seiner Aufnahmen von Geräuschen. Das Knarren der Beichtstuhltür und das Gemurmle der Rosenkranzbetenden wird konserviert. Zusätzlich zu seinem Aufnahmegerät hat er roten Lack mitgebracht. Das Rot gleicht genau jenem Farbton der Locken seiner Religionslehrerin, die ihm während seiner Schulzeit im Unterricht mal mit voller Wucht ein Eisenlineal auf den Hinterkopf drosch. Sie hat ihn vor der ganzen Klasse verspottet und bloßstellt, schimpfte ihn Muttersöhnchen und alle MiterschülerInnen lachten sich dabei halb tot.</p>
<p>Mit dieser roten Farbe übermalt er nun die Haare heiliger Frauen, die auf einem wertvollen Barockgemälde dargestellt sind. Auch ihre Augen bekleckst er, er konnte deren Blicke nie ertragen, wenn er als Kind mit seinen Eltern in der Kirche war und betete.</p>
<p>Im Ort Landstein kennen ihn fast alle BewohnerInnen, doch kaum jemand hegt besondere Sympathien für den Sonderling. Für sie ist er ein komischer Klangjäger, der Tag für Tag mit seinem Aufnahmegerät durch die Gegen streicht.</p>
<p>Auf dem Weg der Perfektionierung und auf der Suche nach der absoluten Stille nähert er sich mit seinen Klangforschungen langsam seinem Lebensziel: der absolut realen Stille.<br />Eines Tages schleicht er in eine Geburtsklinik und nimmt das Klagen der werdenden Mutter und den ersten Schrei des Kindes auf.</p>
<p>Als großes Finale macht er sich auf den Weg, das Gegenstück zur Geburt, den Tod und seine finalen Geräusche aufzunehmen. Die Ruhe. Das Nichts.</p>
<p>Damit treibt er Matteo und sein Team vor sich her…</p>
<p>Das zweite Werk über die Ermittlungen des Inspektors Matteo ist ein sehr Gelungenes!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/10/dietmar-wachter-das-zingulum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jörg Juretzka: Rotzig &amp; Rotzig</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/10/jorg-juretzka-rotzig-rotzig/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/10/jorg-juretzka-rotzig-rotzig/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 10:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juretzka, Jörg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Juretzka]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1417</guid>
		<description><![CDATA[Der Immobilienkonzern WODEGA,  Betreiberfirma des Wohnparks Nord in Mühlheim engagiert den Privatdetektiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1418" title="Rotzig &amp; Rotzig" src="/wp-content/uploads/Rotzig.jpg" alt="" width="150" height="250" />Der Immobilienkonzern WODEGA,  Betreiberfirma des Wohnparks Nord in Mühlheim engagiert den Privatdetektiv Kristof Kryszinski, um eine Einbruchsserie in dem 24stöckigen Wohnblock aufzuklären. Der bisherige Hausmeister soll gekündigt haben, doch Kryszinki wird Zeuge, als sich dieser vom Dach des Wohnhauses stürzt. Der Privatdetektiv zieht für die Dauer der Ermittlungen undercover in die Hausmeisterwohnung ein und übernimmt dessen Job.<span id="more-1417"></span></p>
<p>Bei seinem Einzug in die Wohnung findet Kryszinski einen Brief des Hausmeisters. Diesen übergibt er Hauptkommissar Menden, der zur Leiche gerufen wird. Menden findet es gar nicht amüsant, dass Kristof gerade die Wohnung aufzuräumen versucht. Zwecks Spurensicherung und so. Der Abschiedsbrief seines Vorgängers besteht aus der Zeile:  „Pass bloß auf die Zwillinge auf“.</p>
<p>Damit meinte der Verblichene die Zwillinge Üffes und Sein, die ihr Unwesen in dem Wohnblock treiben, zwei zehnjährige Brüder der quasi umtriebigen Sorte.</p>
<p>Kristof beginnt mit seinen Ermittlungen. Er erhält unter anderem eine Liste von Renitenten, die die Mietzahlungen verweigern und all jene nichtzahlenden sind zudem Mitglieder der Stadtviertelinitiative gegen Kriminalität und Vandalismus.</p>
<p>Zuerst stattet Krisdtof Roland Seibling, dem Stiefvater der Zwillinge Yves und Jean (Kristof erkennt erst spät die wahre Schreibweise der Namen der Jungs) einen Besuch ab. Dieser sitzt im Kinderzimmer vor dem Computer und schießt auf imaginäre Feinde. Die Mutter dagegen lehnt zugedröhnt auf dem Sofa. Auskünfte über die Zwillinge bekommt er keine.</p>
<p>Eines schönen Tages findet er das Versteck der Kinder. Im abgesperrten Fahrradkeller haben es sich die beiden gemütlich eingerichtet. Kristof findet dort neben Diebesgutr auch Schulsachen und Stofftiere. Klar, wenn der Stiefvater das Kinderzimmer okkupiert um sich in der virtuellen Welt schießwütig zu beweisen und seine drogenabhängige Lebensgefährtin sich nicht vom Fleck rührt, dann mussten sich die Zwillinge wohl ein eigenes gemütliches Heim schaffen.</p>
<p>Die Zwillinge werden mit entgeisterten Augen von Frau Wittnig, Leiterin des Jugendamtes, aus der Familie gerissen und bei Pflegeeltern untergebracht.</p>
<p>Das lässt Kristof keine Ruhe. Er fühlt sich irgendwie mitschuldig, dass die Kinder von zuhause weg mussten.  Bei seiner Suche nach den Zwillingen treibt es ihn die Wände hoch, wie der Behördenapparat über das Schicksal von Yves und Jean entscheidet und er versucht alles, um herauszufinden, wo die Kinder untergebracht sind.</p>
<p>Endlich rückt die Kindesmutter die Adresse der Pflegefamilie heraus, und Kryszinksi macht sich gemeinsam mit seinem Hund Struppi auf nach Luxemburg, um der Pflegefamilie Reiff einen Besuch abzustatten. Doch er darf die Zwillinge nicht treffen. Langsam aber sicher, ist dem Privatdetektiv die Angelegenheit nicht mehr geheuer. Bei seinen unterbitterlichen Recherchen findet er sich in einer unglaublichen Verstrickung eines Kinderpornografieringes wieder.</p>
<p>Witziger Roman mit einem äußerst humorvollen Schreibstil! Doch das Lachen vergeht den LeserInnen angesichts der Thematik. Sehr empfehlenswertes Buch!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/10/jorg-juretzka-rotzig-rotzig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mechtild Borrmann: Mitten in der Stadt</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/10/mechtild-borrmann-mitten-in-der-stadt/</link>
		<comments>http://www.literatur-blog.at/2011/10/mechtild-borrmann-mitten-in-der-stadt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 09:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Borrmann, Mechtild]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Mechtild Borrmann]]></category>

		<guid isPermaLink="false">/?p=1435</guid>
		<description><![CDATA[Am Anfang ist es ein Überfall auf einen Juwelier, mitten in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1436" title="Mitten in der Stadt" src="/wp-content/uploads/Mitten-in-der-Stadt.jpg" alt="" width="150" height="246" />Am Anfang ist es ein Überfall auf einen Juwelier, mitten in der Stadt. Bei den Tätern kann sich dem ersten Anschein nach nur um die Bande halten, die schon einige Überfälle in dieser Art durchgeführt hat. Mit einem schweren Wagen durch die Schaufensterscheibe donnern, alles ausräumen und schnell wieder weg. Das Markenzeichen der Bande: auf keinen Fall dürfen Menschen zu Schaden kommen.<span id="more-1435"></span></p>
<p>Und genau an diesem Punkt setzen beim jüngsten Einbruch die Zweifel ein. Denn der Neffe eines italienischen Lokalbesitzers wird bei der Flucht des Räubertrios angefahren, absichtlich, wie es scheint, im Krankenhaus schwebt er zwischen Leben und Tod. Während sich die Polizei in der Stadt Kleve durch Spuren, Hinweise und Fakten arbeitet, entwickelt sich parallel eine, wie es zuerst scheint ganz eigene, unabhängige Geschichte.</p>
<p>Diese 2. Geschichte beginnt aber schon viel früher, viele Jahre in der Vergangenheit, in der Zeit gleich nach der Wende in Ostdeutschland. Westdeutscher Geschäftsmann beeindruckt ostdeutsches Mädel, eine Affäre, ein Kind. Ostdeutsches Mädel zieht zu westdeutschem Geschäftsmann und sie gründen eine Familie. Doch das neue Leben läuft für die junge Frau nicht so wie erhofft &#8211; ganz und gar nicht. Eine Fassade nach der anderen bröckelt ab und der vermeintlich erfolgreiche Businessmann entpuppt sich als Autoverkäufer, Alkoholiker und &#8211; vor allem &#8211; als schlagkräftiger Choleriker. </p>
<p>Eine Familiengeschichte entsteht, wie man sie leider viel zu oft findet, eine Spirale aus Gewalt, Armut, eine Hölle für die Frau und für die Kinder, eine von den Sprialen, aus denen man nur schwer, in Wahrheit gar nicht,  wieder heraus findet.</p>
<p>Diese 2. Geschichte holt rasch auf, nähert sich in hohem Tempo der Gegenwart, in der gerade der Überfall geschehen ist.</p>
<p>In sehr klarer Sprache mit einer sehr klar erzählten Handlung entwickelt sich einer von diesem &#8220;ich lese nur noch schnell ein paar Seiten, dann komme ich gleich&#8221;-Krimis. Nichts ist gekünstelt, alles könnte genau so geschehen. Alle Personen sich echt, wie die Menschen, denen man auch auf der Strasse begegnen kann. Somit lebt die Handlung nicht von überraschenden Wendungen, im Gegenteil, man kann sich schon recht bald vorstellen, wie alles wirklich abgelaufen ist.</p>
<p>Ein Krimi, bei dem man vergeblich auf wild erfundene Konstruktionen wartet, in dem man nicht auf psychisch abgewrackte Polizisten stösst, der auf literweise vergossenen Blut verzichten kann &#8211; kurz: genau so, wie ich es am liebsten habe, nur auf die Handlung und die Spannung ausgerichtet.</p>
<p>Der Roman lebt von der Spannung, die sich aus alltäglichen Dingen ergeben kann und davon lebt er ganz ausgezeichnet. Der 2. Roman von Mechtild Borrmann, den ich gelesen habe und sicher nicht der letzte!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.literatur-blog.at/2011/10/mechtild-borrmann-mitten-in-der-stadt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

