Zu sagen, dass Franz Grassmann auf verlorenem Posten säße wäre nicht wirklich richtig, aber ganz falsch wäre es auch nicht. In Laiden, so etwas wie das niederösterreichische Ende der Welt, hält er bis zu seiner Pensionierung die Stellung für die Polizei. weiterlesen »
Manfred Wieninger: Die Rückseite des Mondes
Alfred Komarek: Die Schattenuhr
Der Sommer geht zu Ende und damit auch die Zeit in Bad Aussee. Daniel Käfer macht sich, mehr getrieben als gewollt, auf den Weg nach Wien, zurück in die Welt des Geld verdienens und der geschäftlichen Treffen. Nur ein kleiner Abstecher noch, bevor er das Salzkammergut hinter sich lässt, das muss sein. weiterlesen »
Linus Reichlin: Die Sehnsucht der Atome
Noch fünf Tage bis zur Frühpensionierung, im verregneten Brügge gehen nicht einmal die Verbrecher vor die Türe – alles deutet auf ein langweiliges Ende von Inspektor Hannes Jensens Tätigkeit als Polizist hin. weiterlesen »
Alfred Komarek: Die Villen der Frau Hürsch
Daniel Käfer auf den Spuren seiner Kindheit in Bad Aussee und bald auch auf den Spuren seiner Herkunft: ein Roman, bei dessen Lektüre man sich bald selbst mitten im Salzkammergut wähnt, die Straßen gemeinsam mit Käfer entlang geht und gemeinsam mit ihm die Menschen kennen lernt. weiterlesen »
Benjamin Black: Der Lemur
John Glass hat sich mit der Heirat von William “Big Bill” Mulholland’s Tochter Lousie selbst keinen Gefallen getan: seine Ehe ist nach vielen Jahren zu einer Verbindung ohne Gefühle geworden, er selbst wurde von einem angesehenen Journalisten zu einem geistig trägen Ehemann, den es mehr oder weniger ziel- und antriebslos durch sein Leben zieht. weiterlesen »
Manfred Wieninger: Rostige Flügel
Marek Miert und Harland: eine Haßliebe zwischen Fatalismus und Zorn. Eine Stadt am Ende der Welt und ein Detektiv, der es verabscheut, was in dieser Stadt geschieht, sie aber doch nicht verlassen kann – so flüchtet er sich in Sarkasmus und gönnt sich gelegentlich Ausflüge in jene Menschlichkeit, die man dort ansonsten vermisst. weiterlesen »
Nora Miedler: Warten auf Poirot
Die Stadt Wien hat für den Bereich der auf Wien Bezug nehmenden Kriminalliteratur den Leo Perutz Preis ausgelobt. Neben bekannten Genregrößen wie Paulus Hochgatterer, Edith Kneifl und Stefan Slupetzky finden sich in der Liste der Nominierten auch Debütanten wie Gerhard Loibelsberger oder eben Nora Miedler. Grund genug, die ohnedies längst fällige Auseinandersetzung mit Miedlers Erstling (dem bald ein zweiter Roman nachfolgen soll) anzugehen. weiterlesen »
Wolfgang Burger: Flächenbrand
Es ist interessant zu sehen, wie sich die Bücher eines Autors weiter entwickeln. Nach den aktuellen Krimis mit Kriminalrat Gerlach probierte ich es mit einem älteren Buch von Wolfgang Burger: Kommissar Petzold ermittelt in Karsruhe. weiterlesen »
Manfred Wieninger: Der Engel der letzten Stunde
Als einziger Diskontdetektiv in Harland führt Marek Miert selbst so etwas wie ein Diskont-Leben. Abgewohntes Wohnbüro, abgewohntes Haus, abgewohnte Stadt. Er hätte es auch besser haben können, als ein so abgewohntes Leben zu führen. Als Polizist ihn Wien stand ihm zu Beginn seiner Kriminalisten-Karriere nur er selbst sich im Weg, genauer sein Sinn für Gerechtigkeit und damit war er in seinem Job bald abgemeldet und bald darauf freiberuflich tätig. weiterlesen »
Manfred Wieninger: Prinzessin Rauschkind
Wenn man Mark Miert heißt und von Beruf Privatdetektiv in Harland ist, dann hat man vor allem ein Problem: ein leeres Konto samt leerer Brieftasche. Dann muß man, wenn man Miert ist, nach jedem daher gelaufenen Fall greifen wie ein…. , wie ein …. wie ein Panda nach einem Eukalyptus-Blatt (oder so was in der Art). weiterlesen »
