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Martin Walker: Delikatessen
Als Ortspolizist versteht Bruno sich weniger als strenger Hüter von Recht und Ordnung, sondern mehr als Vermittler zwischen Einheimischen und Touristen, Durchreisenden und sonstigen Gästen im Tal rund um Saint Denise. Getreut dem Motto, dass es allen Menschen gut gehen soll, denn dann herrscht Frieden und Beschaulichkeit – typisches Landleben in Frankreich eben. Aber leider lässt sich dieses Vorhaben nicht immer durchhalten. weiter »
Emily Walton: Mein Leben ist ein Senfglas
Emily Walton erzählt in ihrem episodenhaften Debutroman eine zartbittere Geschichte über Integration ihrer Figur ‚Poppy Simmons‘, die in Cambridge geboren, wobei der Vater Engländer und die Mutter Deutsche war, und die im Volksschulalter nach Österreich, ins Salzkammergut, verpflanzt wurde. weiter »
Don Winslow: Die Sprache des Feuers
“Keine Zeit für Formalitäten”, meint Don Winslow, “hinein in das Thema und dann Tempo, Tempo meine Herrschaften…”. Ja, so ist er der Herr Winslow und so war er auch schon im Jahr 1999. Damals veröffentlichte er den Thriller “California Fire &Life”. Der erscheint nun, 13 Jahre später, auch bei uns und der Suhrkamp-Verlag möchte damit seinen Erfolgsrun mit Don Winslow-Büchern prolongieren. weiter »
Manfred Wieninger: 223 oder Das Faustpfand
Schon nach wenigen Zeilen ist klar: das wird keine leichte Lesekost, das ist nicht einfach irgendeine historische Kriminalgeschichte. Hier geht es um mehr: es geht um Bewusstsein für begangenes Unrecht, es geht um die Erinnerung an Ereignisse, die niemals aus dem Gedächtnis verschwinden dürfen. weiter »
H.G. Wells: Von kommenden Tagen
Es ist ein richtiger utopischer Roman. Aus der Sicht des ausgehenden 19. Jahrhunderts erzählt H.G. Wells über das 22. Jahrhundert. Heraus gekommen ist dabei die Beschreibung einer Welt, die einerseits einiges enthält, das schon wahr geworden ist, andererseits wird von einer Gesellschaft berichtet, die noch weiter auseinander gedriftet ist, als wir es schon heute erleben. weiter »
Benedict Wells: Fast genial
Francis Dean, knapp achtzehn Jahre alt, wohnt mit seiner manisch-depressiven Mutter Katherine in einem Trailerpark am Stadtrand von New Jersey. Hier leben Penner, Verrückte und kaputte Familien. Francis fühlt sich als Loser, vergeigt die Schule und hat Angst, in diesem Kaff ohne Zukunftsperspektive hängen zu bleiben. Seinen leiblichen Vater kennt er nicht. weiter »
Don Winslow: Zeit des Zorns
Schön, wenn man ein Buch liest und die Erwartungen daran erfüllen sich: Don Winslow ist wieder da! Nach der, für meinen Geschmack, schwer verunglückten Auftragsarbeit “Satori” meldet er sich mit einem typischen Winslow zurück. So cool, so lässig, so rasant wie man es sich wünscht. weiter »
Dietmar Wachter: Das Zingulum
Matteo Steininger und seine Kollegen sind in dem beschaulichen Tiroler Städtchen Landstein mit einer grausamen Mordserie konfrontiert. Vier ermordete Frauen, die ein gemeinsames Merkmal auszeichnet. Sie alle haben eine rote Haarpracht und nebenbei leisten sie Dienste, um die sexuellen Begierden der Männer zu befriedigen. Grausames Detail ist die fachmännische Mumifizierung der Toten. Deren Körper, stranguliert mit einem Zingulum, präsentiert der Täter an bestimmten kirchlichen Feiertagen der Öffentlichkeit. Als Trophäe behält der Mörder die roten Haare. Die Kriminalisten der Soko „Mumie“ bewegen sich während ihrer Ermittlungen zunächst im Kreis. weiter »
Manfred Wieninger: Das Dunkle und das Kalte
Wer mehr über St. Pölten weiß als “Landeshauptstadt” , “Überschwemmung” und “Autobahnraststätte” möge bitte die Hand heben (St. PöltnerInnen und Menschen aus der dortigen Umgebung ausgenommen), Niemand? Ah, doch: 2, 3 Hände sind oben. Mehr wird man, schätze ich, unter jeweils 100 ÖsterreicherInnen wohl nicht finden (und ich weiß auch nichts darüber, war nicht ofter als 2 oder 3 Mal dort). weiter »
H.G. Wells: Die Zeitmaschine
Würden wir es überhaupt wissen, wenn es schon Zeitreisen gäbe? Und würden wir glauben, wenn uns jemand erzählt, sie oder er käme gerade von einer Zeitreise zurück? Nein, wir würden den Kopf schütteln, unauffällig mit dem Finger an die Stirne tippen und weiter gehen. Obwohl: sie wie es H.G. Wells seinen Zeitreisenden im 1. Kapitel erklären lässt, ist es logisch und wahrscheinlich, dass wir uns auch durch die “Dimension Zeit” bewegen können, wenn wir es nur richtig angehen. weiter »
Wolfe, Thomas: Die Party bei den Jacks
„Er mag von uns allen am meisten Talent gehabt haben, er hätte der größte amerikanische Schriftsteller gewesen sein können, wenn er bloß länger gelebt hätte…“, meinte kein Geringerer als William Faulkner 1952 über Thomas Wolfe. Und nach der Lektüre von „Die Party bei den Jacks“ mag man diesem schwärmerischen Rückblick auf den 1938, während der Arbeit an den Jacks, verstorbenen Schriftsteller beipflichten. weiter »
Manfred Wieninger: Falsches Spiel mit Marek Miert
Der 2. Auftritt des Harlander Diskontdetektivs aus dem Jahr 2001 setzt dort fort, wo der 1. Auftritt endete. Und beginnt mit einem durchaus befremdlich wirkenden Auftrag für Marek Miert: er soll heraus finden, wer sein neuer Klient ist. weiter »
H.G. Wells: Der Besuch
Genau weiß man natürlich nicht wie er dahin kam, aber mit einem Mal schwebte er über den Hügeln. Ein riesiger Vogel, so glaubte Mr. Hillyer, der Vikar von Siddermorton, wäre es, der da durch den Himmel zog. Der Vikar war nicht der erste, der das Wesen sah, aber er war der erste der seine Flinte aus dem Haus holte und das Wesen mit einem Schuß vom Himmel holte. weiter »
Susanne Wiegele: Fetzer und die Ordnung der Dinge
Vorausgeschickt sei hier an dieser Stelle, dass mir die Verlagschefin das Buch überreichte und diese auf meine Worte, dass ich es womöglich im Literatur-Blog besprechen würde, meinte, auch eine negative Kritik sei ihr willkommen. Nach ein paar Seiten wurde mir klar, was sie gemeint haben könnte: denn die Figur des mit diesem Debut eingeführten Ermittlers, Franz Fetzer, ist alles andere als ein Sympathieträger. weiter »
Christoph Wagner: Das Apfelhaus
Der Ich-Erzähler und Protagonist, Mario Carozzi, ist Archäologe und passionierter Hobbyermittler. Sein Beruf führt ihn nach Slowenien, Kroatien und andere schöne Plätze im südlichen Europa. Daraus entsteht die Sammlung wunderschöner Kurzgeschichten über unheimliche Begegnungen und Begebenheiten. weiter »
H.G. Wells: Wenn der Schläfer erwacht
Als Graham erwacht, hat er zweihundert, genau genommen zweihundertunddrei Jahre lang geschlafen. Das Jahr 1899 ist das letzte Jahr, aus dem er noch Erinnerungen hat, dann fiel er in eine unheimliche, unerklärliche Starre und niemand rechnete mehr mit seinem Erwachen. Und jetzt ist er hier angekommen, mehr als 200 Jahre später. weiter »
Walter Wippersberg: Ein nützlicher Idiot
Axel, ein 25jähriger Studienabbrecher und erfolgloser Saxophonist, träumt von einer großen Musikerkarriere. Ein großer Gig ist geplant und quasi schon vertragsreif. Ein Auftritt mit seiner Band im Vorprogramm der Simple Minds steht an. Doch bevor es auf Tournee geht, muss sich Axel mit einem Job als Chauffeur noch finanziell über Wasser halten. weiter »
Jan Weiler: Drachensaat
Bernhard Schade macht eine Karriere als Architekt. Diese nimmt ein jähes Ende, nachdem er Udo, seinen Sohn, der mit dem Down-Syndrom zur Welt kommt, zu seinem 18. Geburtstag in ein Bordell einlädt, um seine Unschuld zu verlieren. Nach der Scheidung zerbricht seine Welt und er wird zum Alkoholiker. Dem Leben überdrüssig plant Bernhard einen Suizid. weiter »
Don Winslow: Bobby Z
Bobby Z ist zwar tot, aber er kann Tim Kearny noch das Leben retten. Weil die beiden einander so verdammt ähnlich sehen, soll Tim in die Rolle des Verstorbenen schlüpfen und damit sich selbst auch einen großen Gefallen tun. weiter »
H.G. Wells: Der Unsichtbare
Vor 114 Jahren erschien “The Invisible Man” und ist bis heute eine feste Größe (nicht nur) in der Science Fiction Literatur, Vorlage für unzählige Filme und Vorbild für viele SF-Autorinnen. Ein Buch, das viele kennen, aber wahrscheinlich nur wenige gelesen haben – wozu auch ich gehör(t)e. weiter »
Don Winslow: Satori
Zurück in die Zeit des Kalten Krieges: für die Menschen eine bedrohliche Zeit für die Thriller-AutorInnen damals eine unerschöpfliche Quelle an Stories. Nun machte sich auch Don Winslow an die Arbeit und verließ dafür die gewohnten Gefilde rund um Kalifornien, in denen ansonsten seine Romane beheimatet sind. weiter »
Manfred Wieninger: Der dreizehnte Mann
Wie alles begann, damals in Harland, als Marek Miert noch nicht DER Diskontdetektiv der Stadt war. Hier ist er, Mierts erster Fall – zwei Fälle, um ganz genau zu sein. weiter »
Martin Walker: Schwarze Diamanten
Die Schwarzen Diamanten sind keine Edelsteine sondern Schwarze Trüffel – so teuer und so begehrt, dass es sich dafür trefflich morden lässt. Inspector Bruno Courreges ermittelt zum dritten Mal und diesmal reichen die Verwicklungen aus dem beschaulichen Perigord hinaus bis in den fernen Osten. weiter »
Don Winslow: Pacific Paradise
Boone Daniels ist so etwas wie eine Legende unter den Surfern in San Diego. Einer, der noch zu alten Garde gehört. Doch Legende zu sein, das alleine schafft noch kein Geld ins Haus – und weil Boone zufällig auch ein ehemaliger Cop ist, holt er sich seine Dollars als Privatdetektiv. weiter »
Manfred Wieninger: Kalte Monde
Gerne macht er es nicht: aber wenn nach Wochen der Flaute endlich wieder einmal ein Kunde mit Geld droht, dann muss er. Marek Miert lässt sich als Leibwächter für einen Abgeordneten engagieren. weiter »
David Foster Wallace: Der Besen im System
Eines der Merkmale der sogenannter postmodernen Literatur ist, dass die Sprache im Mittelpunkt steht und die Handlung soweit überhaupt vorhanden, eigentlich nur eine Nebenrolle spielt. So auch bei David Foster Wallace von Rezensenten umjubelten Debüt „Der Besen im System“. weiter »
Dietmar Wachter: Inspektor Matteo ermittelt – Der Holzfischer
Inspektor Matteo Steininger arbeitet in Landstein am Inn mitten in den Tiroler Alpen. Eigentlich eine ruhige Gegend. Hin und wieder gibt es ein paar Einbrüche. An manchen Festtagen, bei Zeltfesten oder bei Almabtrieben muss die Polizei auch schon mal aufgrund einer Rauferei zwischen besoffenen Burschen ausrücken. weiter »
Don Winslow: Tage der Toten
Es beginnt 1975: College, Vietnam, CIA. Und dann zur neu geschaffenen DEA, Drogenbosse schnappen. Arthur Keller wird mitten in den Brennpunkt des Geschehens geworfen, nach Mexiko, wo schon damals (und heute noch immer, wie man fast täglich den Nachrichten entnehmen kann) ein blutiger Krieg um die Herrschaft über das Drogengeschäft tobte. weiter »
Don Winslow: Frankie Machine
Frank Machianno, früher bekannt unter dem Namen “Frankie Machine” ist heute 60 und geniesst seinen “Ruhestand”. Einst in Diensten der Mafia, doch nun ein guter Bürger San Diegos in Kalifornien. Ein kleines Geschäft für Anglerbedarf, ein paar andere Geschäfte nebenher, alles legal, alles was die Gesetze erlauben. weiter »
Manfred Wieninger: Die Rückseite des Mondes
Zu sagen, dass Franz Grassmann auf verlorenem Posten säße wäre nicht wirklich richtig, aber ganz falsch wäre es auch nicht. In Laiden, so etwas wie das niederösterreichische Ende der Welt, hält er bis zu seiner Pensionierung die Stellung für die Polizei. weiter »

