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	<title>Literatur Blog &#187; Slupetzky, Stefan</title>
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	<description>von LeserInnen für LeserInnen</description>
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		<title>Stefan Slupetzky: Halsknacker</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 17:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Slupetzky, Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Slupetzky]]></category>

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		<description><![CDATA[7 skurille Kurzgeschichten, in denen der Autor knackig und kurz gefasst von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1306" title="Halsknacker" src="/wp-content/uploads/Halsknacker.jpg" alt="" width="150" height="232" />7 skurille Kurzgeschichten, in denen der Autor knackig und kurz gefasst von Ermittlungen kuriosester Morde berichtet.<span id="more-1305"></span></p>
<p>So geht es im „Dopplermord“ um den toten Winzer und Grundbesitzer Alois Moser, der in der Kaiserstadt Wien tot auf dem Gehsteig gefunden wird, und Strotzka, ein honetter Beamter, bei Kaiserwetter den Mord (?) aufklärt.</p>
<p>„Halsknacker“ wiederum ist eine witzige Geschichte, in der zwei ehemalige Heumarktringer bisher unverdaute Niederlagen zu einem finalen Showdown bringen. Polivka, der ermittelnde Krimineser, wundert sich im Grunde überhaupt nicht mehr, aufgrund welcher Motive Menschen ihr Leben lassen müssen.</p>
<p>In den weiteren kurzen Krimis geht es um Fußball mit regem Geplänkel über die gegnerische Mannschaft der Österreicher &#8220;… die Krawotn reißen nix gegen uns, Armutschgerln sind das, tuttelige Balkanpflanzerln, Krepierln, schwachmatische….&#8221;</p>
<p>… um einen gescheiterten Auftragsmord  an dem weißgelockten Engel Puppi von Haindlfing, bei dem der Auftraggeber eigentlich einen besonderen hässlichen Tod des Opfers wünscht, quasi eine Inszenierung…</p>
<p>… um Olga, einer dem Original nachgebauten zusammenlegbaren Dame für körperliche Befriedigung, die auf einer Bohrinsel ein zweites Mal ihr Leben lassen muss…</p>
<p>Der Autor hat einen sensationellen Schreibstil, der die Bauchmuskeln insofern sehr beansprucht, weil eben Lachen genau diese Muskeln deutlich beansprucht :o)</p>
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		<title>Stefan Slupetzky: Absurdes Glück</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2009/12/stefan-slupetzky-absurdes-gluck/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 11:10:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sündi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Slupetzky, Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Slupetzky]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Klinger hat mir dankenswerter Weise diesen Tipp zur Behandlung meiner Postlemmingdepression [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-297" title="Absurdes-Glueck" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/Absurdes-Glueck.jpg" alt="Absurdes-Glueck" width="150" height="245" />Christian Klinger hat mir dankenswerter Weise diesen Tipp zur Behandlung meiner Postlemmingdepression mit auf den Weg gegeben. Stefan Slupetzky versucht in diesem Büchlein in 14 kurzen Erzählungen im Stile des phantastischen Realismus den Höhepunkten, aber auch den Abgründen des Glücks auf die Spur zu kommen.<span id="more-296"></span></p>
<p>Dabei hält er sich an die klassische Vorgabe, wonach eine Kurzgeschichte eine Pointe aufweisen soll. Sein Humor tendiert, wie aus den Lemmingen bekannt, oft ins schwärzlich Makabre mit melancholischem Unterton und legt verschiedenste Absurditäten frei.</p>
<p>Der Erzählform Kurzgeschichte, der sich Slupetzky bedient ist auf äußerste Dichte angelegt und verbindet Humor, Tiefsinn, Tragik, Ironie und Absurdes mit fester Klammer. Jede Geschichte strebt auf eine Pointe zu und lässt sie anschließend in einem gänzlich anderen Licht dastehen, ähnlich Roald Dahl, dem Meister der modernen Shortstories. Die Suche nach Glück wird gemeinhin oft mit der Suche nach Liebe gleichgesetzt. Das Glück offenbart sich allerdings auch an „subtileren“ Orten, beispielsweise im Dschungel auf der Suche nach Abenteuern oder in der Erfüllung höchsten Konsumglücks.</p>
<p>Bei Slupetzky begeben sich aber nicht nur Menschen, auch Tiere und sogar Gegenstände auf diese Suche. Berührend die Geschichte eines DocMartens Herrenschuh, der sich in einem Autobus in einen Damenschuh namens Footjoy verliebt und schlussendlich treiben beide eng verbandelt gemeinsam die Donau hinunter.</p>
<p>Oder das Schicksal der beiden Schafe Leopold und Gundi, die sich im Kopf eines neunjährigen Buben kennenlernen, der vor dem Einschlafen immer Schäfchen zählt.</p>
<p>Absurdes Glück kann es aber auch bedeuten, wenn zwei Brüder, der eine Pfarrer von Oberschlutz, der andere Priester in Unterschlutz in einem gemeinsamen Grab beerdigt werden.</p>
<p>Das Buchcover illustriert die Geschichte eines Mannes, bei dem, wenn er von Nervosität geplagt wird, die Körperteile zu wandern beginnen und an den unpassendsten Stellen wieder auftauchen, zum Beispiel ein Fuß plötzlich aus seinem Ohr herauswächst.</p>
<p>„Absurdes Glück“ ist ein unterhaltsames Büchlein, ein Kleinod, ideal zwischen zwei anspruchsvollen Schwarten zur Entspannung. Aber auch bestens geeignet als Geschenk für einen (Noch)Nichtleser, um ihn sachte in die Droge Literatur einzuführen.</p>
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		<title>Stefan Slupetzky: Lemmings Zorn</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2009/05/lemmings-zorn/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 13:32:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Slupetzky, Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Slupetzky]]></category>

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		<description><![CDATA[Im neuen Krimi mit Lemming als Hauptfigur nimmt sich der Autor neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-160" title="slupetzky-lemmings-zorn" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/slupetzky-lemmings-zorn.jpg" alt="slupetzky-lemmings-zorn" width="147" height="240" />Im neuen Krimi mit Lemming als Hauptfigur nimmt sich der Autor neben der Geschichte um Leopold Wallisch und seiner frisch entstandenen Kleinfamilie einem wichtigen Thema unsere Alltags an. Es geht um Lärm in all seinen Facetten. Lärm kann ein Stressor sein, der als enorme Belastung sogar das Motiv für einen Mord sein kann.<span id="more-159"></span></p>
<p>Leopold Wallisch und seine Klara bekommen ihr erstes Baby. Wie kann es anders sein, das Kind kommt nicht geplant, beispielsweise in einer Klinik, zur Welt. Nein, im Leben des Lemmings läuft nichts nach Plan, so auch nicht beim Nachwuchs. Zwischen den Häusern Wiens und just während eines über ihnen rotierenden Hubschraubers, setzen die Wehen ein. Der Lärm des Hubschraubers verhindert, dass der Taxifahrer Lemmings Hilferuf durch das Handy erreicht. So bahnt sich das Kind in einem Klosterhof seinen Weg in die Welt. Während sich Klara heftig in den Geburtswehen krümmt, kommt zufällig eine Frau namens Angela vorbei und bietet ihre Hilfe als Hebamme an. Mutter und Vater sind über die Geburtshilfe so glücklich, dass sie Angela, dem Engel in der Not, anbieten, den Namen für den Sohn zu wählen. Er heißt Benjamin.</p>
<p>Am heiligen Abend, Ben ist mittlerweile sieben Monate alt, wird in Klaras Haus, das sich in Ottakring befindet, das Gas abgedreht. Nicht weil sie die Gasrechnung nicht bezahlt hätte. Wichtige Umbauarbeiten sind durchzuführen, Aufschub gibt es keinen. Dabei soll Weihnachten die ruhige Zeit im Jahreszyklus sein. Aber nichts wie Lärm! Aufgrund der winterlicheren Minusgrade ist es notwendig, den kleinen Jungen in eine warme Umgebung zu bringen. Lemming und Klara beschließen, ihren Sohn der Geburtshelferin Angela zur kurzfristigen Obsorge zu überlassen. Als sie Ben wieder abholen, findet Lemming die Frau tot auf. Auf Angelas Brust, quietschend und putzmunter, liegt der Sohnemann. Neben dem Bett der Toten steht ein Becher Kakao mit einem Schuss Gift. Der Lemming zweifelt an Selbstmord. Er und Klara machen sich daran, den Mord an ihrer Freundin aufzuklären.</p>
<p>Neben der Geschichte über Vaterrolle, damit verbundenen Ängsten und Verpflichtungen gibt es diesen zweiten Handlungsstrang, in dem es um das Thema Lärm in all seinen Facetten geht. Lärm kann man/frau scheinbar nicht entkommen. Er ist Begleiter im Alltag, in der Großstadt sowieso allgegenwärtig, kein Fest kann ohne Lärm gefeiert werden. Selbst der Hund Castro wird in der lauten Silvesternacht getötet. Und dann Stille.</p>
<p>Lemming´s vierter Fall ist absolut lesenswert. Ich hatte zwar so meine Befürchtungen, dass der neue Fall meinen, mittlerweile hohen Erwartungen an Humor und verstrickten Handlungssträngen, nicht gerecht werden könnte. Doch auch diesen österreichischen Krimi möchte ich unbedingt weiter empfehlen!</p>
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		<title>Stefan Slupetzky: Besuch von Glorf</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2009/02/stefan-slupetzky-besuch-von-glorf/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 10:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Slupetzky, Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Slupetzky]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Parabel aus der Zukunft. Drei Zwyglorfs  entdecken auf Ihrer Entdeckungsreise durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-79" title="slupetzky-besuch-von-glorf" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/slupetzky-besuch-von-glorf.jpg" alt="slupetzky-besuch-von-glorf" width="115" height="179" /><strong>Eine Parabel aus der Zukunft.</strong></p>
<p>Drei Zwyglorfs  entdecken auf Ihrer Entdeckungsreise durch die Galaxien die Erde. Und erfahren dabei erstmals in Ihrem Leben, dass es neben dem ihnen vertrauten Wir-Gefühl auch noch etwas anderes im Universum gibt: den menschlichen Egoismus, der die Erde überzieht.<span id="more-80"></span></p>
<p>Der Kontakt mit den Lebewesen der Erde bringt das Leben der Zwyglorfs arg in Unordnung. Die musischen Geschöpfe von Glorf haben ein Gerät an Bord &#8211; den Prosagenerator &#8211; das die neuen Erkenntnisse in eigene Geschichten fasst. Alte und neue Geschichten, die wir alle kennen, die aber in den Tiefen des Prosagenerators mit den Geschehnissen von heute verknüpft werden und uns vor Augen führen, wie es auch hätte sein können oder wie es sein wird.</p>
<p>Das Treffen Menschen mit Zwyglorfs bringt alle daran Beteiligten in ungewohnte und schlußendlich  auch in  bedrohliche Situationen. Dahinter schimmert die Frage durch, ob es gleich Außerirdische sein müssen, um sich  aus Unverständnis füreinander im Gleichschritt auf einen Abgrund zuzubewegen. Das schaffen wir Menschen doch auch ganz alleine.</p>
<p>Ein fantasievoll formulierter Blick auf unsere Welt.</p>
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		<title>Stefan Slupetzky: Das Schweigen des Lemming</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2009/01/das-schweigen-des-lemming/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 18:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Slupetzky, Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Slupetzky]]></category>

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		<description><![CDATA[Lemmings dritter Fall Lemming hat einen neuen Job, er ist Nachtwächter im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-47" title="slupetzky-das-schweigen-des" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/slupetzky-das-schweigen-des.jpg" alt="slupetzky-das-schweigen-des" width="150" height="248" /><strong>Lemmings dritter Fall</strong></p>
<p>Lemming hat einen neuen Job, er ist Nachtwächter im Schönbrunner Tiergarten. Die Beziehung zu seiner Klara läuft wieder prächtig. Bei einem abendlichen Rundgang macht er eine grausige Entdeckung: In einem der Gehege baumelt ein erhängter Pinguin! <span id="more-46"></span></p>
<p>In dem Schnabel des toten Tieres findet er einen Zettel mit einer Nummer darauf. Bald ist der Lemming in einen Fall verwickelt, der ihm wieder mal äußersten Scharfsinn und nebenbei auch Kunstverstand abverlangt. Sein Vorgesetzter, der Direktor des Zoos, stellt für den Lemming Kontakt zu Hörtnagl her. Dieser Mann ist ein Wiener Wirtschaftsmogul, der mächtigen Einfluss auf die österreichischen Politkaiser hat und außerdem einige Tierpatenschaften im Schönbrunner Tiergarten übernommen hat.</p>
<p>Klar dass auch Hörtnagl Interesse daran, dass das Verbrechen aufgeklärt wird. Der Lemming wird engagiert, immerhin ist er ein ehemaliger Krimineser. Hauptverdächtiger ist Lemmings Kollege Pokorny. Dieser ist seit der Tötung des Pinguins verschwunden. Gleichzeitig gibt es einige Verwirrungen durch Wiener KunststudentInnenen &#8211; Löwin, Adler, Bär und Floh. Was ist mit der Saliera, dem Salzfass, diesem wichtigen Stück der österreichischen Geschichte?</p>
<p>Der Autor schreibt wieder mit viel Sprachwitz und Ironie einen ungewöhnlichen „Mordfall&#8221;. Manchmal erscheint der Krimi (ohne Mordopfer, oder doch?) sehr konstruiert, trotzdem lesenswert.</p>
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		<title>Stefan Slupetzky: Lemmings Himmelfahrt</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 16:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Slupetzky, Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Slupetzky]]></category>

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		<description><![CDATA[Lemmings zweiter Fall. Der Lemming ist frustriert. Seine Freundin hat ihn hinausgeworfen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-44" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/slupetzky-lemmings-himmelfa.jpg" alt="slupetzky-lemmings-himmelfa" width="150" height="247" /><strong>Lemmings zweiter Fall.</strong></p>
<p>Der Lemming ist frustriert. Seine Freundin hat ihn hinausgeworfen. Er will sich seinen Frust runterspülen und geht am Wiener Naschmarkt in ein Lokal. Nach dem Besäufnis schießt ein Irrer auf ihn, doch die Kugel trifft nicht den Lemming. Ein anderer Mann bricht tot zusammen. Der Täter flüchtet. <span id="more-43"></span></p>
<p>Der Lemming selbst wird des Mordes verdächtigt, hat doch das Gehirn des Toten die Kleidung des Lemming versaut.Ein eindeutiges Indiz. Wieder trifft er auf seinen alten „Freund“ den Krimineser Krotznig. Lemming muss seinen Kopf aus der Schlinge ziehen und zwar schleunigst. Er muss den tatsächlichen Täter finden. Auf dem Weg seine eigene Unschuld zu beweisen, landet er in einem Irrenhaus.</p>
<p>Aus Zeiten seiner Arbeit bei der Mordkommission hat Lemming Kontakte zur Gerichtsmedizin. So erfährt er, dass der Tote ein Pfleger einer Anstalt für geistig Behinderte ist. Auch der Mörder könnte einer dieser Insassen sein. Lemming, verfolgt von Krotzing, schleust sich als Patient in das Irrenhaus ein und liefert den Mörder ans Messer.</p>
<p>Slupetzky nimmt ÄrztInnen, PatientInnen, Polizisten, die Wiener und Wienerinnen auf´s Korn. Er beschreibt mit Humor, Wiener Schmäh und Ironie auch die  Institution, das &#8220;Irrenhaus&#8221;, allerdings nicht auf Kosten der Patienten.</p>
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		<title>Stefan Slupetzky: Der Fall des Lemming</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 15:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Slupetzky, Stefan]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Slupetzky]]></category>

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		<description><![CDATA[Wallisch Leopold, mit Spitznamen „Lemming“ wurde vom Wiener Polizeidienst entlassen. Dafür verantwortlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-45" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/slupetzky-der-fall-des-lemm.jpg" alt="slupetzky-der-fall-des-lemm" width="150" height="249" /></p>
<p>Wallisch Leopold, mit Spitznamen „Lemming“ wurde vom Wiener Polizeidienst entlassen. Dafür verantwortlich war sein karrieresüchtiger Kollege, der Krimineser Krotznig, der mit dem grauenhaften, potthässlichen, knarrenden Ledermantel.<span id="more-42"></span></p>
<p>Nach seiner Entlassung aus der Mordkomission findet der Lemming einen Job als Privatdetektiv, spezialisiert auf ehebrechende Männer und Frauen. Nicht gerade ein beruflicher Aufstieg. Während einer Beschattung wird der Lemming Zeuge eines Mordes. Der Tote im Wienerwald ist der fiese, allerdings bereits pensionierte Lateinprofessor, der Grinzinger. Dieser hat durch Mithilfe eines Unbekannten das Zeitliche gesegnet. Der Professor, der in seiner aktiven Ausübung seines Lehramtes seine SchülerInnen ziemlich malträtiert haben dürfte, hat sich sicherheitshalber selbst von Lemming beschatten lassen. Er dürfte geahnt haben, dass jemand Rache übt.</p>
<p>Lemming beschließt diesen Fall auf eigene Faust zu lösen, gerät dadurch mehr als einmal in Konflikt mit seinem Exkollegen, dem Oberbullen Krotznig. Beide geben sich einem Wettlauf der Aufklärung hin. Und nicht nur das, auch die verbalen Auseinandersetzungen, diese schön-wienerischen Wortgefechte sind absolut unterhaltsam. Daneben gibt es einen ganz anderen Schauplatz, ein haschischöl-schmuggelnder Hund, namens Castro. Nun ja, und während sich das Kalb von Hund seinen Darm von Haschischölbeutelchen auf Lemmings Kopfpolster entledigt, dürfte mal so ein Beutelchen noch inwendig geplatzt sein – denn Castro war dann so richtig fidel…</p>
<p>Handlung nebenbei ist auch eine Liebesgeschichte, Lemming trifft auf seine Klara…</p>
<p>Diese unterschiedlichen Geschichten verbindet der Autor zu einem herrlich humorvollen Krimi mit Handlungsort Wien.</p>
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