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	<title>Literatur Blog &#187; Schilddorfer &amp; Weiss</title>
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	<description>von LeserInnen für LeserInnen</description>
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		<title>Schilddorfer &amp; Weiss: Teufel</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/08/schilddorfer-weiss-teufel/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 00:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schilddorfer & Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie viele Geheimnisse verstecken sich denn noch in der Vergangenheit? Anscheinend genug, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1186" title="Teufel" src="/wp-content/uploads/Teufel.jpg" alt="" width="150" height="225" />Wie viele Geheimnisse verstecken sich denn noch in der Vergangenheit? Anscheinend genug, damit sich der Historiker Georg Sina und der Journalist Paul Wagner immer wieder in neue Abenteuer stürzen können. Es sind die Aufzeichungen des Balthasar Jauerling, einstmals der geheimnisumwitterte Leiter des Geheimdienstes der Habsburger, die nun dafür sorgen, dass man mit Entsetzen ahnt: die Welt steht wieder einmal am Abgrund (und diesmal sind keine Investmentbanker, Immobiliencrashs oder Rating-Agenturen daran schuld, diesmal ist es nämlich wirklich ernst). <span id="more-1184"></span></p>
<p>Das Jauerling-Manuskript befand sich über Jahrhunderte in einem versteckten Gewölbe in Wien und wurde im Zuge der letzten Recherchen entdeckt; es ist das Vermächtnis eines Mannes, von dessen Existenz  zu seinen Lebzeiten niemand etwas ahnte, der immer nur den Herrschern direkt verantworlich war. Balthasar Jauerling war der Leiter des &#8220;Schwarzen Bureau&#8221; und mit dem, was er damals niederschrieb könnte auch noch heute, lange nach seinem Tod, die Weltordnung aus den Angeln gehoben werden.</p>
<p>Der &#8211; nach der Entschlüsselung des Jauerling-Manuskripts &#8211; zweite Ausgangspunkt der Handlung befindet sich im kleinen Ort Unterretzbach im Weinviertel. Ein LKW donnert dort in ein Kriegerdenkmal, zwei Statuten werden dabei zertrümmert und geben den etwas grausigen Blick auf zwei wirkliche Leichen frei. Soldaten, die in den letzte Kriegstagen hier getötet und eingemauert wurden. Berner und Burghardt sind Zeugen des Vorfalles, denn besagter LKW war eigentlich gekommen, um den Schutt aus Burghardts neu erworbenem Landhaus abzutransportieren. Nun kommt auch Paul Wagner ins Spiel, denn Berner holt den alten Weggefährten ans Telefon und lockt ihn mit der Geschichte der toten Soldaten auch gleich hinaus ins Weinviertel, ein Reporter kann sich so etwas einfach nicht entgehen lassen.</p>
<p>Ein paar Zutaten fehlen noch: Palästina zur Zeit des Kaisers Tiberius, aus Wasser wird Wein gemacht. Das nördliche Niederösterreich in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges, ein geheimnisvoller Transport, den die SS vor den heranrückenden Russen in die Alpenfestung in Sicherheit bringen will. Ein unauffindbarer Keller im Weinviertel, den Kommissar Berner gemeinsam mit seinem alten Kollegen und Freund Burghardt sucht. Und Georg Sina, der in seiner Burg aus den dicht beschriebenen Blättern, die Jauerling hinterließ, deren wahren Inhalt und die darin liegende Gefahr erkennt. Und noch einmal Georg Sina, als ein Zettel mit seiner Handschrift nach einem Einbruch im Völkerkundemuseum in Wien am Tatort zurück bleibt.</p>
<p>Jetzt ist alles angerichtet und bereit für das dritte Abenteuer von Sina und Wagner, das sie und uns Leser/Innen wieder einmal quer durch die Jahrtausende und halb Europa führen wird &#8211; in gewisser Weise ist es eine Fortsetzung des zweiten Bandes &#8220;Narr&#8221;.</p>
<p>Es ist ein holpriger, man kann fast sagen störrischer Beginn. So als ob sich die Geschichte weigern würde, in Gang zu kommen. Die beiden Autoren gehen dagegen an, indem sie an vielen unterschiedlichen Orten, zu vielen unterschiedlichen Zeiten den Rahmen der Geschichte entstehen lassen. Immer wieder unterbrochen von Rückblicken und Verweisen zum Geschehen in den beiden ersten Büchern &#8220;Ewig&#8221; und &#8220;Narr&#8221;.  Das hüpft dann munter hin und her und hat dabei &#8211; leider &#8211; ziemlich mit Struktur und Überblick zu kämpfen. Die eingebauten Überraschungen und Zufälle erinnern mich dabei oftmals eher an ein Kinder-Abenteuerbuch als an einen Thriller für Erwachsene &#8211; recht plump und an etwas zu langen Haaren herbei gezogen.</p>
<p>Aber gut, nach hundert Seiten soll man die Flinte noch nicht ins Korn werfen, immerhin warten noch mehr als 500 darauf gelesen zu werden. So geht es weiter &#8230;</p>
<p>Während sich Sina auf der einen Seite, Wagner, Berner  &amp; Co auf der anderen erst langsam (und vorerst ohne zu wissen, dass sie in Wahrheit an ein und derselben Sache dran sind), an den Kern der Dinge heran arbeiten müssen, sind andere schon weiter und planen ihre entscheidenden Schritte. Der Vatikan und noch ein paar dunkle Geheimbünde setzen alles daran, eine mögliche Entdeckung zu verhindern, die Entdeckung eines Reliktes aus alter Vorzeit.</p>
<p>Etwas, das die Kirche und das Weltbild des Abendlandes aus den Angeln heben kann, muss um jeden Preis im Verborgenen bleiben. So machen sich vorerst unsichtbare Mächte auf, das Geheimnis zu bewahren &#8211; Leben oder Tod, ab sofort spielt das keine Rolle mehr. Viele sind schon gestorben, als es um die Wahrung des Geheimnisses ging, viele beim Versuch das verloren Archiv wieder zu finden. </p>
<p>Nicht kleckern, sondern ordentlich klotzen, damit eine richtige weltumspannende Apokalypse aus dem Dunkel der Vergessen wieder auftauchen kann &#8211; damit  schaffen es Schilddorfer &amp; Weiss die Story nach dem mühevollen Beginn  zu einem schwungvollen und auch spannenden Roman zu machen. Mit Ingredienzien wie katholische Kirche, Vatikan, Mossad, SS-Mythologie, Bruderschaften, etc., etc. lassen sich einfach immer wieder herrlich abgründige Verschwörungen konstruieren.</p>
<p>Kleine Einschränkung: ich hatte den Eindruck, dass den beiden Autoren ZU VIEL eingefallen ist, viel zu viel, um es im Rahmen dieses Buches plausibel unter zu bringen. Zu viele Orte, zu viele Zeiten, zu viele Beteiligte, zu viele Geheimnisse &#8211; das rastlose und sehr detailreiche Hin und Her zieht sich bis zum Ende durch und manchmal gleitet es dabei für meinen Geschmack in reine Fantasy-Gefilde ab. Und &#8211; mit Verlaub &#8211; bei der Konstruktion von Geheimnissen, Verschwörungen und Hintergründen ist/sind  Schilddorfer &amp; Weiss mehrmals die Tastatur/die Füllfeder/die Gäule durchgegangen und es kam ein manchmal fast undurchschaubares Geflecht von Unwahrscheinlichkeiten, Theorien und Verbindungen  heraus (nebenbei hat sich sogar auch ein bisserl Da-Vinci-Code ins Buch verirrt).</p>
<p>Trotzdem (oder vielleicht auch deshalb): nach dem nicht so prickelnden Beginn wird es spannender, flotter &#8211; das Buch hat etwas und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Trotz ein paar Schwächen gelingt es diesem Thriller gut und spannend zu unterhalten. Teufel, Teufel aber auch.</p>
<p>PS: ich bin keine Meteorologie (und möchte auch nicht pingelig sein), aber ein Orkan hat kein Auge, weil er sich ja gar nicht dreht &#8211; oder? Das müsste dann ein Wirbelsturm sein. (siehe S.78)</p>
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		<title>Schilddorfer &amp; Weiss: Narr</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2010/09/schilddorfer-weiss-narr/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 15:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schilddorfer & Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Ereignisse sind es, mit denen sich das Unheil ankündigt: in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-634" title="Narr" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/Narr.jpg" alt="" width="150" height="222" />Drei Ereignisse sind es, mit denen sich das Unheil ankündigt: in der Nähe von St. Pölten wird ein alter Geschichtsprofessor zuerst grausam gefoltert und dann getötet. In der Unterwelt von Berlin wird eine lange verschlossene Türe zu einem verborgenen Keller geöffnet. In Wien stirbt eine Ministerin der österreichischen Bundesregierung. Ein Narr, wer glaubt, es bliebe danach alles so wie es war.<span id="more-633"></span></p>
<p>Ein Thriller, zusammen gestellt aus historischen Fakten, vermischt mit geheimen Organisationen, Verschwörungen, die auch noch nach Jahrhunderten die Welt verändern  &#8211; könnte genau das sein, was mir gefällt.  &#8220;Ewig&#8221;, der Erstling von Schilddorfer &amp; Weiss aus dem Jahr 2009, begann schwungvoll und spannend, verlor dann aber immer mehr und enttäuschte mich am Ende.  Der &#8220;Narr&#8221; erschien unter wesentlich weniger Beachtung durch die Medien, ist mir daher nur zufällig in die Hände gefallen.</p>
<p>Meine Hoffnung: in diesem Buch halten der Schwung und die Spannung bis zum Schluß an.</p>
<p>Georg Sina, der Geschichtsprofessor mit dem Indiana-Jones-Image und Schwarm aller russischen Universitätsassistentinnen, und Paul Wagner, der Reporter auf der Honda, sind gewissermaßen live dabei in jenem Moment in dem das Unheil seinen Lauf nimmt. Der tote Professor war einst ein Lehrer von Sina und wollte diesem kurz vor seinem Tod noch etwas anvertrauen. Nun findet Sina den alten Mann, aufgeknüpft an einem Baum hängend,  und holt seinen Freund Wagner hinzu, voller Vorahnung über drohende Katastrophen.</p>
<p>Bald scheint überall das Chaos auszubrechen: Bahnstrecken werden gesprengt, tödliches Gift wird deponiert, alte Dokumente tauchen auf, Menschen sterben unter mysteriösen Umständen und Männer in schwarzen Overalls ziehen eine blutige Spur. Geheimnisse aus der Vergangenheit bedrohen nach mehr aus 200 Jahren die Welt des Jahres 2009. Voller versteckter Hinweise, verschlüsselter Nachrichten und sehr offensichtlicher Bedrohungen. Und in Österreich gerät die Welt fast aus den Fugen, als die Regierung zum Ziel von Anschlägen wird.</p>
<p>Reale Fakten aus den Nachrichten der letzten Jahre und aus den Geschichtsbüchern vermischen sich mit Fiktion.  Ein bisschen vom Tagesgeschehen des Jahres 2009 ist auch dabei, Finanzkrise, Bankerboni und geschniegelte Jungpolitiker.</p>
<p>Schon scheint es, man ist gerade ein wenig über die Mitte des Buches hinaus gekommen, als würden die Rätsel gelöst sein, da stehen Wagner und Sina unversehens praktisch wieder am Anfang. Schlimmer noch, den nun geht es nicht mehr nur um die Suche nach Verschwörern, jetzt geht es um Menschenleben &#8211; tausende, zehntausende -  und um nichts weniger als die Zukunft des Landes.</p>
<p>Auch wenn die Dialoge hin und wieder etwas unrund ankommen und es viele glückliche Zufälle gibt, so tut das der Spannung keinen Abbruch. Rasant geht es vor und zurück durch die Jahrhunderte, quer durch Europa und die Geschichte, Wien, Berlin, Moskau, Zar Nikolaus, Kaiser Joseph II, die Habsburger, Metternich. Und Geheimtüren, -dokumente, -dienste und -treffen dahinter sowieso. Viele Orte, viele Teilnehmer an der Jagd nach dem Geheimnis, aber trotzdem verliert man unterwegs nie den Faden. Alles da für einen gepflegten Verschwörungsthriller &#8211; wer braucht da noch die Illuminaten!</p>
<p>Was wurde aus meiner Hoffnung? Viel besser und spannender als das erste Abenteuer von Sina und Wagner! Wenn das so weiter geht, dann kann man sich beim dritten Buch auf einiges gefasst machen (falls eines kommt). Bestens geeignet für ein paar verregnete Herbsttage (auch wenn es erst Anfang September  ist).</p>
<p>PS: ein wenig hatte ich dann auch das Gefühl, dabei zu sein bei Wagner und Sina und den anderen. Der &#8220;historische Ziegelbau&#8221;, ja genau der rechts daneben von dem Ort, an dem die Hoffnungen in der Buchmitte zerrinnen &#8211; dort ging ich in die Volksschule. Es ist übrigens ein roter Ziegelbau, ganz nahe am Zentrum von Wien.</p>
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		<title>Schilddorfer &amp; Weiss: Ewig</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2009/10/ewig/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 10:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schilddorfer & Weiss]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul Wagner und Georg Sina: enge Freunde,  deren Verbindung in den vergangenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-272" title="ewig" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/ewig.jpg" alt="ewig" width="165" height="250" />Paul Wagner und Georg Sina: enge Freunde,  deren Verbindung in den vergangenen Jahren abgerissen ist. Sina machte Georg für den Tod seiner geliebten Clara verantwortlich und zog sich auf eine alte Burg in Niederösterreich zurück. Ungeklärte Mordfälle in Wien führen die beiden wieder zusammen.<span id="more-271"></span></p>
<p>Es beginnt mit einem Mord in der Ruprechtskirche, gefolgt von einer Umweltkatastrophe ungeheuren Ausmaßes in Portugal und einem weiteren, scheinbar grundlosen Mord in der Wiener Karlskirche. Paul Wagner ist der erste Reporter am Tatort in der Ruprechtskirche und findet Hinweise, die ihn sofort an seinen alten Freund denken lassen. Georg Sina ist Historiker,  eine Kapazität im Bereich der Geschichte des Mittelalters. Paul überwindet seine Furcht vor einer Begegnung nach so vielen Jahren und macht sich auf zur Burg Grub im Waldviertel.</p>
<p>Am Tatort findet Wagner nicht nur mysteriöse Hinweise sondern auch Kommissar Berner, mit dem ihn seit vielen Jahren ein innige Hassliebe verbindet. Noch wissen der Polizist und der Reporter nicht, dass die kommenden Ereignisse aus der Hassliebe eine enge Zusammenarbeiten werden lassen, in der sie, Sina und noch viele weitere mehr oder weniger geheimnisvolle Mitspieler, einem Geheimnis auf die Spur kommen, das die Jahrtausende überdauert hat.</p>
<p>Von Israel bis Tibet, von Peking bis Graz reihen sich die Brennpunkte des Geschehens, in dem zwei alte Kaiser im Hintergrund die Fäden ziehen.</p>
<p>Die Inhaltsangabe des Buches hat mich auf den Geschmack gebracht: dunkle Geheimnisse aus längst vergangener Zeit bringen unsere heutige Welt ins Wanken &#8211; ich liebe solche Verschwörungstheorien!</p>
<p>Vor allem dann, wenn sich das alles aus real existierenden Orten, Gebäuden oder Dokumenten scheinbar nachweisen und belegen lässt.</p>
<p>Das Buch beginnt auch so, wie ich es mir erwartet und erhofft hatte. Ein geheimer Orden (Dan Brown, schau oba), das uns allen bekannte A.E.I.O.U mit seinen vielfältigen Deutungen, die einsamen Kämpfer für das Überleben der Menschheit gegen unbekannte Gruppen, die aus dem verborgenen zuschlagen, das Vermachtnis eines rätselhaften Kaisers. Genau so muss es sein.</p>
<p>Allerdings (da musste ja kommen): irgendwann wünsche ich mir dann auch ein bisserl mehr an Spannung und Tempo in der Handlung. Das passt auch  bis zur Hälfte des Buches, aber wird dann etwas langatmig. Verbüffend ist es immer wieder, dass Menschen immer zur rechten Zeit am rechten Ort erscheinen. Das passiert aber so oft, dass die Verblüffung einem &#8220;eh klar die/der schon wieder&#8221; weicht. Zum Ende  gibt es immer mehr Zufälligkeiten, die dazu dienen, die Handlung weiter zu bringen.</p>
<p>Ein Handlungsbogen, in dem man vor Spannung nicht auf den Ausgang der Geschichte warten kann und das Buch nicht mehr weglegt &#8211; genau das entsteht dabei aber nicht. Die unzähligen einzelnen Fäden aus der ersten Buchhälfte müssen miteinander verbunden werden und das kostet viele Buchstaben. Womit der ganze Roman immer mehr an Schwung und Spannung verliert und letztendlich auf den letzten Seiten versickert. Ewig schade!</p>
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