Philip Roth: Jedermann
„Er sank hinunter, fühlte sich aber alles andere als besiegt, ganz und gar nicht dem Untergang geweiht, nur darauf aus, wieder Erfüllung zu erleben, und dennoch wachte er nicht mehr auf. Herzstillstand. Er war nicht mehr, befreit vom Sein, ging er ins Nichts, ohne es auch nur zu merken. Wie er es befürchtet hatte von Anbeginn.“ weiter »

Nathan Zuckerman, alter ego des Schriftstellers Philip Roth trifft in „Amerikanisches Idyll“ auf ein Idol seiner Jugend, den überragenden Sportler Seymour Levov, wegen seines Aussehens und seiner Abstammung auch der Schwede genannt. Der Schwede bittet ihn einen Nachruf auf seinen verstorbenen Vater Lou Levov, einen erfolgreichen Handschuhfabrikanten zu verfassen.
Am Beginn einer Serie über moderne amerikanische Klassiker beginne ich mit „Der menschliche Makel“ von Philip Roth, mit dem ihm wahrscheinlich The Great American Novel gelungen ist, die Tragikkomödie seines Landes im späten zwanzigsten Jahrhundert.