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Thomas Raab: Der Metzger bricht das Eis
Willibald Adrian Metzger vertreibt sich neuerdings seine Zeit als Babysitter. So fährt er die Tochter seines besten, leider verstorbenen Freundes, im Kinderwagen durch den Park. Zu Beginn hört er noch anderen Müttern zu, die über ihre Kleinsten spannende Ereignisse zu berichten wissen. Der erste Zahn, die schwerste Windel unter allen anderen Windeln… weiter »
Rob Reef: Stableford
Ein Krimi für Golfer. Ist man keine/r, macht es aber auch nichts, denn die kleinen Wissenslücken, die man als Golf-Laie beim Lesen hin und wieder hat, die stören nicht – dem Krimi kann man auch sehr gut folgen, ohne Insider zu sein. Und ausserdem findet man am Ende des Buches ein kleines Glossar zum Thema. weiter »
Wolfgang Ruge: Gelobtes Land
Von einem, der, wie er glaubte und hoffte, ins Land der Verheissung zog und dessen Überzeugung dort auf eine harte Probe gestellt wurde. Der Weg des Wolfgang Ruge aus Nazideutschland in Stalins Sowjetunion und wieder zurück in die DDR. weiter »
Josef Rainer: Das Leben des Benvenuto Cellini und der Diebstahl der Saliera
Das “Leben” der Saliera, des berühmtesten Salzfasses der Welt, erzählt in einer Form, die dem durchaus bewegten Leben des kleinen Kunstwerkes und seines Schöpfers entspricht. weiter »
Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Der Mann, der kein Mörder war
“Sie werden es lieben, ihn zu hassen” steht auf dem Buchrücken hinten drauf und das trifft es genau. Gemeint ist damit aber nicht der Mörder, der ja laut Titel gar keiner ist, sondern der Kriminalpsychologe Sebastian Bergmann. Und dann ist der Untertitel auch noch “Die Fälle des Sebastian Bergmann” – na toll, ein bekennender Ungustl, ein, Zitat, “sozialer Super-Gau” als Hauptdarsteller eines Krimis! weiter »
Claudia Rossbacher: Steirerblut
Sandra Mohr wird in ihre Heimatgemeinde Krakau geschickt, um den grausamen Mord an einer Enthüllungsreporterin aufzuklären. Überraschenderweise bekommt sie Verstärkung aus Wien. Sascha Bergmann, ein sarkastischer und bornierter Kriminalbeamter, bringt Sandra mit seinen Sprüchen mehr als aus der Ruhe. Irgendwie scheinen die beiden nicht kompatibel. Trotzdem versuchen beide ihrer Aufgabe, der Aufklärung des Mordes an Eva Kovacs, gerecht zu werden. weiter »
Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts
Nach nur 2, 3 Sätzen hatte ich das Gefühl, dass mir in diesem Buch alles vertraut ist. So schnell in einen Roman hinein zu finden, das ist mir bis jetzt nur selten passiert. Eugen Ruge macht es mit seinem sehr persönlichen Stil möglich, dass schon nach wenigen Seiten das Gefühl aufkommt, hier schon ewig zu lesen und noch ewig lesen zu können. weiter »
Peter Rosei: Geld!
Am Ende des Romans hat der junge Broker Tom Loschek eine neue Geschäftsidee: „Amerika! Immobilien! Die braven Leute wollen sich Eigenheime bauen. Jeder sein warmes Nest. So viel Geld haben sie aber nicht, um das zu schaffen. Also brauchen sie Kredit, und den gibt man ihnen, nicht zu knapp.“ Wie die ganze Geschichte ausgegangen ist, wissen wir ja inzwischen und sie wird wohl auch noch nachfolgende Generationen beschäftigen. weiter »
Eva Rossmann: Unterm Messer
Mira Valensky ist auf der Suche nach einer neuen Story für das „Magazin“. Sie landet in der Schönheitsklinik „Beauty Oasis“, die Herr Professor Grünwald höchst erfolgreich führt. Hier werden liebevoll Tränensäcke korrigiert, Wunsch-Nasen modelliert und Fettabsaugungen vorgenommen. Frauen und Männer sind zahlungskräftige Kundinnen und Kunden.
Mitarbeiterinnen sind auch Nonnen, die der Medizin Hildegard von Bingen anhängen. Plötzlich wird die Nonne Cordula tot in der Sauna aufgefunden. Niedertemperaturgegart, so wie ein Huhn, bei dem sich bei richtiger Zubereitung das Fleisch ganz von selbst von den Knochen löst. Schon steckt Mira in einem Mordfall, den sie sofort aufzuklären beabsichtigt. weiter »
Marcus Rafelsberger: Menschenteufel
Diesmal muss ich mit meinem Fazit beginnen: ein Krimi, der mir manchmal fast einen Atemstillstand verschaffte!!! Genialer und spannender Plot, authentische Charaktere, skurrile Morde, die die Wiener Polizei beschäftigen, Themen wie Ausländerfeindlichkeit und Mobbing, und all das in diesem gelungenen Werk des Autors! weiter »
Julya Rabinowich: Spaltkopf
Mischka wächst in Leningrad auf, in einem großen russisch-jüdischen Familienverband. Eines Tages findet ein großes Abschiedsfest statt, die ganze Verwandtschaft hat sich versammelt. Es gibt „Hering im Pelz“, Schüsseln mit rotem und schwarzem Kaviar zieren den Festtagstisch, ebenso Karaffen mit Wein und eisig beschlagene Wodkaflaschen. Ein Samowar verbreitet den Duft russischen Tees. weiter »
Marcus Rafelsberger: Wienerherz
Chefinspektor Laurenz Freund wird zu einem Selbstmord auf die Höhenstraße beordert. Bei dem Toten handelt es sich um Florian Dorin, einem von drei Söhnen aus dem Hause Dorin, einer angesehenen Bankiers- und Industriellenfamilie, die Kontakte in höchste Staatskreise unterhält. Standesgemäß fand sich der Tote in einem Bentley, weniger schön war das von der Flinte im Wageninneren verteilte Gewebe und die Hirnmasse. weiter »
Philip Roth: Jedermann
„Er sank hinunter, fühlte sich aber alles andere als besiegt, ganz und gar nicht dem Untergang geweiht, nur darauf aus, wieder Erfüllung zu erleben, und dennoch wachte er nicht mehr auf. Herzstillstand. Er war nicht mehr, befreit vom Sein, ging er ins Nichts, ohne es auch nur zu merken. Wie er es befürchtet hatte von Anbeginn.“ weiter »
Thomas Raab: Der Metzger holt den Teufel
Kommissar Eduard Pospischill gewinnt am Polizeifest bei der Tombola zwei Konzertkarten. Er lädt Willibald Adrian Metzger ein, ihn zu Igor Strawinskys „Le Sacre du printemps“ zu begleiten. Im Wiener Sinfonieorchester spielen in der männerdominierenden Riege gerade mal drei Frauen. weiter »
Philip Roth: Amerikanisches Idyll
Nathan Zuckerman, alter ego des Schriftstellers Philip Roth trifft in „Amerikanisches Idyll“ auf ein Idol seiner Jugend, den überragenden Sportler Seymour Levov, wegen seines Aussehens und seiner Abstammung auch der Schwede genannt. Der Schwede bittet ihn einen Nachruf auf seinen verstorbenen Vater Lou Levov, einen erfolgreichen Handschuhfabrikanten zu verfassen. weiter »
Linus Reichlin: Er
Die Hauptfigur heisst wieder Hannes Jensen, die Geliebte, die ihn verlassen hat heisst Annick und ist blind. Mehr findet sich nicht an Gemeinsamkeiten mit den beiden Büchern, die Linus Reichlin zum einem Stern am Krimihimmel werden ließen. weiter »
Philip Roth: Der menschliche Makel
Am Beginn einer Serie über moderne amerikanische Klassiker beginne ich mit „Der menschliche Makel“ von Philip Roth, mit dem ihm wahrscheinlich The Great American Novel gelungen ist, die Tragikkomödie seines Landes im späten zwanzigsten Jahrhundert. weiter »
Eva Rossmann: Evelyns Fall
Mira Valensky schreibt nach wie vor für das „Magazin“. Zurzeit ist eine Flaute, es gibt nichts Aufregendes zu berichten. Sie soll über Menschen schreiben, die als GewinnerInnen aus der Bankenkrise hervorgegangen sind. Etwa eine Reportage über die Besitzerin eines Secondhand-Ladens, in dem Designerklamotten angeboten werden, die so manch reiches Gesellschaftsmitglied Wiens dort abgeben. weiter »
Thomas Raab: Der Metzger muss nachsitzen
Willibald Adrian Metzger ist kein Fleischhauer, auch wenn der Name sofort diese Assoziation hervorruft. Er ist Restaurator und bearbeitet Möbelstücke, um ihnen wieder neues Leben einzuhauchen. Ein etwas biederer Alltag, gerne ein Gläschen Rotwein trinkend, hin und wieder ein langweiliger Sparziergang, das macht Willibald Adrians Leben aus. weiter »
Tom Rachman: Die Unperfekten
»Dieser Roman von Tom Rachman ist so gut, dass ich ihn zweimal lesen musste – einfach, um zu begreifen, wie er das hingekriegt hat, wie einer, der gerade mal fünfunddreißig ist, ein derartiges Gespür für Menschen und ihre Schwächen haben kann.« Derart euphorisch reagierte ein Literaturredakteur der New York Times nach der Lektüre von „Die Unperfekten“ und dies steigerte natürlich meine Spannung.Mit großen Erwartungen stürzte ich mich in die knapp 400 Seiten. weiter »
Linus Reichlin: Die Sehnsucht der Atome
Noch fünf Tage bis zur Frühpensionierung, im verregneten Brügge gehen nicht einmal die Verbrecher vor die Türe – alles deutet auf ein langweiliges Ende von Inspektor Hannes Jensens Tätigkeit als Polizist hin. weiter »
Thomas Raab: Der Metzger geht fremd
Willibald Adrian Metzger, ist ein Eigenbrötler, von Beruf Möbelrestaurator und zieht sich am liebsten in seine Werkstatt zurück. Allerdings hat sich sein Alltagsleben geändert, seit er Danjela Djurkovic kennen gelernt hat. Völlig neue Gefühle entdeckt er in sich selbst. Hat er früher seine Abende gern auf seinem Chaiselounge mit einer Flasche Rotwein verbracht, fühlt er plötzlich Einsamkeit, wenn seine Danjela nicht zugegen ist. weiter »
Linus Reichlin: Der Assistent der Sterne
Schon bald nach seiner Ankunft auf Island war Hannes Jensen klar, dass es ein Fehler gewesen war, hierher zu kommen. Hätte er daheim in Brügge nur seinen Bedenken nachgegeben und die Reise abgesagt. weiter »
Thomas Raab: Der Metzger sieht rot
Willibald Adrian Metzger, ein Wiener Möbelrestaurator, hat nicht nur eigenartige Beziehungen zu seinen reparaturbedürftigen antiken Möbelstücken, sondern auch gegenüber Frauen. Es ist das Jahr der Europameisterschaft 2008, und wozu dabei Menschen imstande sind, das muss man erst erlebt haben. Danjela Djurkovic, Willibalds Augenstern, schleppt ihn zu einem Wiener Derby in das Fußballstadion. Das hat sie eine Menge an Überredungskünsten gekostet, meint doch der Metzger, der Mensch sei ihm für gewöhnlich schon als Einzelner gefährlich, da muss er sich nicht noch freiwillig in die weitaus gefährlichere Zusammenrottung eine hirnlosen Rudels ausliefern. So geleitet er die Schulwartin Danjela samt Fan-Schal der Kicker Saurias in das Stadion. weiter »
Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues
“Wir sehen Menschen leben, denen der Schädel fehlt; wir sehen Soldaten laufen, denen beide Füße weggefetzt sind; sie stolpern auf den splitternden Stümpfen bis zum nächsten Loch; ein Gefreiter kriecht zwei Kilometer weit auf den Händen und schleppt die zerschmetterten Knie hinter sich her; ein anderer geht zur Verbandsstelle, und über seine festhaltenden Hände quellen die Därme; wir sehen Leute ohne Mund, ohne Unterkiefer, ohne Gesicht; wir finden jemand, der mit seinen Zähnen zwei Stunden die Schlagader seines Armes klemmt, um nicht zu verbluten…”. weiter »
Christopher Ransom: Das Haus der vergessenen Kinder
Lust auf gut gemachten Horror? Dann ist dieser Erstling des amerikanischen Autors Christopher Ransom definitiv zu empfehlen. Das Buch bietet alles, was ein guter Gruselroman braucht: Ein junges Ehepaar mit Problemen, ein unheimliches Haus auf dem Land und eine gruselige Story über die ursprüngliche Funktion dieses Hauses. In den ländlichen USA waren um das Ende des 19. Jahrhunderts sogenannte “Geburtshäuser” häufig. Die Versorgung mit Krankenhäusern war schlecht, also gingen die Frauen in diese Häuser, um ihre Kinder auf die Welt zu bringen. weiter »
Eva Rossmann: Ausgejodelt
Mira Valensky hat eine Katze, Gismo. Dieser Kater steht auf schwarze Oliven und Mira steht auf gutes Essen und sie kocht sogar selbst. Und das ziemlich detailliert und gut. Mira Valensky ist Journalistin und soll eine Reportage über Volksmusik und SchlagersängerInnen machen. weiter »
Eva Rossmann: Wein & Tod
Chefreporterin Mira Valensky liebt guten Wein. Sie möchte daher über die Winzerei einen Bericht für das „Magazin” verfassen, und dazu hat sie den neuen Weinviertler Starwinzer Hans Berthold auserkoren. Dieser Weinbauer wird allerdings tot aufgefunden, beim Joggen erschossen.
Eva Rossmann: Verschieden
Dr. Hofer, ein sehr beliebter praktischer Arzt in Wien, stürzt mit seinem Auto in einem Steinbruch ab. Erste Ermittlungen gehen von Mord aus. Verdächtigt wird Dr. Hofers Exgattin Gerda. Gerda Hofer ist Mira Valenskys Kollegin. Beide arbeiten beim „Magazin”. weiter »
Eva Rossmann: Freud´sche Verbrechen
Im Sigmund Freud-Museum, genauer gesagt im Vorzimmer seiner ehemaligen Praxis, sitzt eine Tote. Niemand kennt sie. Diese Nachricht kommt der Lifestyle-Journalistin Mira Valensky zu Ohren und sie kann wieder einmal nicht anders, als diesem Fall nachzugehen. Neben der Leiche findet sie eine Zettel mit einer Adresse. Doch niemand scheint dort die Tote zu kennen. weiter »

