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	<title>Literatur Blog &#187; Glattauer, Daniel</title>
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	<description>von LeserInnen für LeserInnen</description>
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		<title>Daniel Glattauer: Ewig Dein</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glattauer, Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Glattauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Versprechen oder eine Drohung?  Oder ein Versprechen, das sich mehr und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1582" title="Ewig Dein" src="/wp-content/uploads/Ewig-Dein.jpg" alt="" width="150" height="244" />Ein Versprechen oder eine Drohung?  Oder ein Versprechen, das sich mehr und mehr als Drohung entpuppt? Auf die Spur der bedrohlichen Bedeutung dieser Phrase macht sich Daniel Glattauer und kehrt damit, nach seinem phänomenal erfolgreichen Ausflug in das Genre der &#8220;Email-Romane&#8221;,  zurück in die Welt der &#8220;normalen Romane&#8221;. <span id="more-1581"></span></p>
<p>Die meisten Leserinnen und Leser werden Glattauer nur von &#8220;Gut gegen Nordwind&#8221; oder &#8220;Alle sieben Wellen&#8221; kennen, Doch bereits davor gab es den Schriftsteller Daniel Glattauer, der u.a. mit &#8220;Darum&#8221; oder &#8220;Der Weihnachtshund&#8221; Bücher über Zwischenmenschliches schrieb die mir, ehrlich gesagt, noch besser gefielen als seine danach erschienenen internationalen Bestseller.</p>
<p>Gespannt also schlug ich &#8220;Ewig Dein&#8221; auf um zu lesen, wie diese Rückkehr gelungen ist. Gleich der erste Eindruck: witzig. Geistreich und originell, das wird ein Spaß beim Lesen.</p>
<p>Judith sieht Hannes zuerst im Supermarkt, dann in ihrem Geschäft und bald auch in ihrem Herzen. Alles scheint auf ein Versprechen der beiden zueinander hinaus zu laufen. Bis, ja bis die Zuneigung von Hannes überschäumt, wie das Wasser im Kochtopf. Nur dass man bei Hannes nicht so einfach die Energie herunter drehen kann, er kocht und schäumt und liebt immer weiter, immer mehr. Und wird vom Versprechen zur Drohung.</p>
<p>Aber der Reihe nach: wir sind dabei, als in Judiths Gedanken aus der flüchtigen Bekanntschaft mit Hannes, dem Architekten, zuerst Sympathie und dann eine immer stärker werdende Zuneigung wird.  Kein Detail an ihm entspricht irgendeinem Traumbild, doch in der Summe seines Wesens trifft er bei ihr genau den richtigen Ton. Und alle lieben ihn, bald auch Judith.</p>
<p>Zuneigung wird zu Sehnsucht und Sehnsucht wird zu Leidenschaft. Etwas ungleich verteilt, aber immerhin.</p>
<p>Nun ja, während aller dieser Phasen gab es durchaus Momente, in denen Zweifel hätten aufkommen können, hätte sie nur genauer hingesehen/hingehört. Aber wenn man/frau einmal auf diesen Weg der Leidenschaft eingeschwenkt ist, dann neigt man/frau nun einmal zum Übersehen, zum Nicht-Zur-Kenntnis-Nehmen von Offensichtlichem.</p>
<p>Wenn es nun normalerweise zu einer gewissen Konsolidierung im weiteren Ausbau einer Beziehung kommt, so verhält es sich bei Hannes völlig anders. Der nämlich möchte jeden Tag ein neues, noch höheres  Gefühlslevel erreichen, er ist immer in der Nähe, Tag und Nacht,  und ..  jetzt sind wir beim Thema Bedrohung angelangt. Hannes ist allgegenwärtig, er macht Judith zur Gefangenen seiner überbordenden Liebe. Nicht mit körperlicher Gewalt, aber seelisch dringt er in Judiths Leben ein, die immer verzweifelter nach einem Ausweg aus dieser wie unter einem Zwang stehenden Beziehung sucht.</p>
<p>Diese Judith, irgendwie kenne ich sie. Oder zumindest kenne ich Menschen, die ihr sehr ähnlich sind. Das sind alles Menschen, die ich mag, und so ist es nur logisch, dass ich das ganze Buch über mit Judith mitleiden, mitverzweifeln, mitfühlen musste. Und Daniel Glattauer hat es mir mit der Art und Weise wie er dieses Buch geschrieben hat, immens leicht gemacht, die Geschichte zu erleben und zu erfühlen. Ich fühlte mich von Hannes fast  genauso bedrängt wie es Judith schon nach wenigen Beziehungswochen war, dann genauso bedroht wie sie, als sich Hannes&#8217; Leidenschaft als Obsession entpuppte, war gleichsam Co-Gestalkter und Co-Opfer und oft genauso gehetzt wie Judith selbst (Obwohl, nur um es zu erwähnen, Hannes und ich persönlich wohl kaum in eine solche Situation gekommen wären).</p>
<p>Zusammengefasst: Gut, dass Glattauer von einer Fortsetzung seiner Email-Roman-Erfolge absah und sich wieder der normalen Prosa zuwandte.</p>
<p>Denn nur deshalb gibt es ein enorm fesselndes Buch, bei dessen Lektüre ich öfters selbst fast atemlos war, so sehr geht die Geschichte zuerst unter die (Gänse)Haut und dann durch Mark und Bein. Und das Schlimmste/das Beste dabei ist: man kann sich vorstellen, wie so etwas tatsächlich passiert.</p>
<p>&#8220;Ewig Dein&#8221; hat &#8211; das war mir schon nach den ersten 10 Seiten völlig klar &#8211; erneut das Zeug zum (verdienten) Bestseller. Und mit einem solchen literarischen Erfolgslauf kann einem dieser Glattauer schön langsam richtig unheimlich werden.</p>
<p>PS: zu den 5 Sternen mindestens noch 2 dazu!</p>
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		<title>Daniel Glattauer: Der Weihnachtshund</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sündi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glattauer, Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Glattauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Max ist 34, ein Single aus Überzeugung und leidet unter einer Weihnachtsphobie. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-300" title="Der Weihnachshund" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/weihnachshund.jpg" alt="Der Weihnachshund" width="150" height="237" />Max ist 34, ein Single aus Überzeugung und leidet unter einer Weihnachtsphobie. Sein Brot verdient Max als Journalist und hat den wahrscheinlich schönsten Job, der im Printbereich zu vergeben ist: Er verfasst die Texte unter den spärlich bis nicht bekleideten „Seite 5 Mädchen“. „Carla (19) hat zwar eine sehr empfindliche Haut, aber sie kann stundenlang am Strand laufen, ohne sich von der Sonne die Zehen verbrennen zu lassen. ‚Ich werfe mir meinen Schatten selbst’, sagt die Schöne selbstbewusst.“<span id="more-299"></span></p>
<p>Max hat aber auch Kurt, einen „reinrassigen Deutsch-Drahthaar“, den wahrscheinlich faulsten Hund der Welt. Kurt hat niemals Lust Gassi zu gehen, muss mit der Schnauze in den Futternapf gesteckt werden und wenn er einschläft und vergisst das zweite Auge zu schließen, findet er es nicht der Mühe wert, dies irgendwann nachzuholen. Für die Tierzeitschrift „Leben auf vier Pfoten“ verfasst Max eine Kolumne („Treue Augenblicke“) über die spärlichen bis nicht vorhandenen Regungen von Kurt.</p>
<p>Kathrin ist ebenfalls Single. Ihre letzte Beziehung scheiterte vor einem Jahr und dauerte genau elf Tage. Aurelius, ein bis zur Karikatur gelackter Schnösel war nicht der Richtige für sie. Kathrin ist Assistentin beim hochbetagten und beinahe blinden Augenarzt Dr. Harrlich. Eigentlich ist sie die Augenärztin.</p>
<p>Kathrin hasst Weihnachten auch. Erschwerend kommt hinzu, dass Kathrin am Heiligen Abend auch Geburtstag hat. In diesem Jahr noch dazu den Dreißigsten. Jede kinderlose Frau in diesem Alter wird  wissen, was das bedeutet. Ihre Eltern wünschen sich nichts sehnlicher als einen Schwiegersohn und die Enkelkinder gleich dazu unter dem Weihnachtsbaum.</p>
<p>Max möchte dem Weihnachtstrubel wie unser Vizekanzler entfliehen und diese Zeit heuer auf den Malediven verbringen. Aber da gibt es noch Kurt. Da sich Max kein Beispiel an vielen seiner Landsleute nehmen und Kurt einfach aussetzen möchte, verfasst er eine Internetanzeige, um einen Platz für den Hund während der Feiertage zu finden:„Kurt feiert Weihnachten heuer wie üblich daheim. Sein Herrl (ich) sicher nicht. Also nehmt mir bitte den Hund ab. Er ist zutraulich und pflegeleicht. Er ist ein guter Hund.“</p>
<p>Kathrin entdeckt die Anzeige und erkennt die Möglichkeit, dies als Vorwand zu nutzen den Heiligen Abend erstmals nicht bei ihren Eltern zu verbringen.</p>
<p>Wenn sich zwei Singles vor Weihnachten treffen, noch dazu ein Hund mit im Spiel ist, wenngleich es auch nur Kurt ist, weiß man wohin die Reise führen wird. Aber alle große Liebesgeschichten haben Hindernisse zu überwinden, sonst sind sie keine große Liebesgeschichten. Und Max hat ein nicht zu unterschätzendes Problem. Er kann nämlich nicht küssen. Das heißt, er kann eigentlich schon küssen, speibt sich dabei aber immer fürchterlich an.</p>
<p>Dieses Trauma rührt aus seiner Kindheit her, als er bei einer Mutprobe seiner Jugendbande, den „dreckigen Totenkopfpiraten“ die fette Sissi küssen musste. Seit diesem verhängnisvollen Zwangszungenkuss ändert bei jedem Kussversuch die Speiseröhre von Max ihre Richtung – Romantik sieht wahrlich anders aus, weil welche Frau hat es schon gern, wenn sich der Mann bei zärtlicher Lippenberührung die Seele aus dem Körper reihert! Aber Max nimmt den Kampf mutig auf und will den Fluch besiegen.</p>
<p>Der Debütroman von Daniel Glattauer ist wie ein Adventkalender aufgebaut, in 24 Kapiteln. Der Autor erzählt ein kurzweiliges Adventmärchen mit viel Sprachwitz und spitzbübischen Charme, das über weite Strecken sehr amüsant zu lesen ist. Manchmal übertreibt er es noch ein bisschen mit seinen Sprachbildern, aber aller Anfang ist nun mal schwer.</p>
<p>Man kann in diesem Buch bereits Ansätze des späteren Sensationserfolges „Gut gegen Nordwind“ erkennen, weil wenn Katrin und Max E-Mails schreiben, sind die fast schon so witzig-romantisch wie die von Emmi und Leo.  igentlich ein perfektes Weihnachtsgeschenk, nicht nur für Menschen, die an Weihnachtsdepressionen leiden.</p>
<p>Dies ist meine 24. Rezension im  Literatur-Blog, sprich Heiliger Abend. Wenn es nicht Zufall wäre, müsste ich mir für dieses perfekte Timing selbst gratulieren.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich allen LeserInnen ein schönes Weihnachtsfest und das eine oder andere tolle Buch unter dem Weihnachtsbaum.</p>
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		<title>Daniel Glattauer: Alle sieben Wellen</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2009/02/daniel-glattauer-alle-sieben-wellen/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 11:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glattauer, Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Glattauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Emmi Rothner hat sich nach ihrem Rückzieher, sich mit Leo zu treffen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-95" title="glattauer-alle-sieben-welle" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/glattauer-alle-sieben-welle.jpg" alt="glattauer-alle-sieben-welle" width="150" height="228" />Emmi Rothner hat sich nach ihrem Rückzieher, sich mit Leo zu treffen, ihrer Gefühle besonnen und versucht mit Leo wieder Kontakt aufzunehmen. Sie schreibt ihm eine e-mail nach der anderen und hofft auf eine Anknüpfungspunkt-e-mail. <span id="more-96"></span>Allerdings sieht sie sich mit einem Unbekannten konfrontiert &#8211; mit dem Systemmanager. Dieser erklärt ihr ständig auf ihre e-mails: „Achtung. Geänderte e-mail-Adresse. Der Empfänger kann seine Post unter der gewählten Adresse nicht mehr aufrufen. Neue e-mails im Posteingang werden automatisch gelöscht. Für Rückfragen steht der Systemmanager gerne zur Verfügung.&#8221;</p>
<p>Das hindert Emmi allerdings nicht daran, ihre e-mails zu schreiben, wenn auch an den Systemmanager, so bekommt selbst dieser ihren Frust über das Abtauchen Leos ab.</p>
<p>Doch plötzlich ist Leo aus Boston zurück und antwortet. Und dann geht der liebevolle Schlagabtausch wieder von vorne los. Beide beschließen, sich ein allerallerallerletztes Mal zu treffen. Sie wollen einen „würdigen Abschluss&#8221; ihrer virtuellen Beziehung. Denn es gibt in Leos Leben eine neue Frau, Pamela. Allein der Name reicht Emmi schon, über Leos neue Liebe eine ätzende Bemerkung nach der anderen zu liefern. Genau diese „Pam&#8221; wird aus Boston Leo nachreisen, beide wollen ein gemeinsames, fühlbares und reales Leben führen.  Das ist zumindest Leos formulierter Wunsch.</p>
<p>Alle sieben Wellen &#8211; zuerst kommen sechs ans Ufer geschwappt, und nichts Außergewöhnliches passiert. Aber Achtung vor der siebten Welle. Sie ist unberechenbar. Und dieser Unberechenbarkeit sollte man sich stellen, den Mut haben, sich in ihren Bann ziehen zu lassen. Und es kommt, so wie es kommen muss. Ein herrlich schönes Ende. Klar, sonst müssten wir noch einen dritten Roman bei Daniel Glattauer bestellen, müsste man das Buch wieder mit offenem Ende schließen. Aber das WIE-Ende&#8230;.. das lest bitte selbst.</p>
<p>Nach großer Erwartung auf diese Nachfolgeroman von „Gut gegen Nordwind&#8221; endlich Erleichterung, dass die Geschichte gut ausgeht. Wortgewaltiger Schlagabtausch, klug und witzig, allerdings hat sich manchmal bei mir das Gefühl eingeschlichen, dass künstlich etwas in die Länge gezogen wird, um dann doch nur zu erfahren, dass Emmi und Leo schlussendlich auch gemeinsam im wirklichen Leben landen. Das Buch zu lesen war irgendwie schwierig für mich. Ich war nämlich bei einer Lesung, in der Daniel Glattauer dieses Buch vorgestellt hat. War so gesehen nicht so gescheit von mir, denn ständig hab ich, wenn Leo seine gepfefferten e-mails verfasst hat, den Autor vor mir gesehen.</p>
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		<title>Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 09:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glattauer, Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Glattauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Daniel Glattauer erzählt die Geschichte von Emmi Rothner und Leo Like. Eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-82" title="glattauer-gut-gegen-nordwin" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/glattauer-gut-gegen-nordwin.jpg" alt="glattauer-gut-gegen-nordwin" width="150" height="248" />Daniel Glattauer erzählt die Geschichte von Emmi Rothner und Leo Like. Eigentlich will Emmi nur ein Zeitschriften-Abo kündigen, doch aufgrund eines Tippfehlers landet diese e-mail in Leos Mail-Box. Leo beantwortet diese irrtümlich eingegangene e-mail. Zwischen beiden entflammt ein leidenschaftlicher Onlineflirt.<span id="more-81"></span></p>
<p>Die mails zwischen Leo, der gerade eine gescheiterte Beziehung hinter sich zu bringen versucht und Emmi, die glücklich verheiratet ist, werden immer temperamentvoller und emotionaler. Beide, sich eigentlich fremde Personen, geben schlagfertig und witzig ihre Gefühle preis, doch der Nähe folgt immer wieder Distanz. Besonders Emmi verleiht dieser Ambivalenz ihrer Gefühle durch ihre witzigen Statements besonderen Ausdruck. Außerdem sind Leos e-mails „gut gegen Nordwind&#8221;, der Emmi nachts nicht schlafen lässt.</p>
<p>Die beiden kommen sich in ihrer virtuellen Beziehungskiste sehr nahe und irgendwann wächst auch der Wunsch, sich persönlich kennen zu lernen. Doch begleitet diese Neugierde auch die Angst, dass diese wundervolle Beziehung durch eine Affäre zerstört wird. Ob es dazu tatsächlich kommt&#8230; ?</p>
<p>Ein leicht zu lesender, sehr unterhaltsamer Roman, der ausschließlich in e-mail-Form geschrieben ist. Diese Form von Beziehung ist ja auch zeitgemäß und keine Seltenheit in der Realität. Vermisst hab ich Glattauers tiefsinnigeren Witz, mit dem er in seinen Kolumnen der österreichischen Tageszeitung „Der Standard&#8221; dem aktuellen Tagesgeschehen sehr treffend Ausdruck verlieh.</p>
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