D

D

Arne Dahl: Gier

verfasst am 07.03.2012 von | 82 x gelesen | 0 Kommentare

Früher, so in etwa bis Ende der 1980er-Jahre, da war es relativ überschaubar. Der Kalte Krieg definierte Gut und Böse, je nachdem auf welcher Seite des Eisernen Vorhanges man lebte und damit hatte man jederzeti einen guten Stoff für einen Thriller. Heutzutage benötigt man ein paar mehr Zutaten. Man nimmt z.B. die Mafia oder eine andere weltweit operierende Verbrecherorganisation, ein wenig Umweltkriminalität dazu, eine Prise Finanzhai, einen Schuss Drogenhandel und hat den Stoff für den Thriller von heute zusammen. weiter »

E.L.Doctorow: Der Marsch

verfasst am 29.10.2011 von | 264 x gelesen | 0 Kommentare

Der Marsch beschreibt das Leben im Rahmen des Feldzuges von General William Tecumseh Sherman im Jahr 1865. Eine breite Spur der Gewalt und Verwüstung lässt der Heerestross auf seinem Marsch  durch die US-Staaten Georgia, South – und North Carolina hinter sich. Am Ende steht die Kapitulation von Joe Johnston, General der Südstaatenarmee und schärfster Gegner von Sherman. weiter »

Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker

verfasst am 08.10.2011 von | 309 x gelesen | 0 Kommentare

Der Tag der Bekanntgabe des diesjährigen Nobelpreisträgers für Literatur ist mir ein willkommener Anlass wieder einmal (blind) in die Lade mit der Aufschrift „Standardwerke zur Deutschmatura“ zu greifen. And the winner is Tomas Tranströmer! Da sich aber kein Gedicht des schwedischen Poeten darin befindet, wurden es wieder mal „Die Physiker“ vom guten, alten Fritz Dürrenmatt. Dieses Werk der geneigten Leserin oder dem interessierten Leser dieses Blogs vorzustellen, würde in die Kategorie „Eulen nach Athen tragen“ fallen oder wenn sie so wollen ähnlich sinnvoll wie die Ausweitung des Rettungsschirms für Griechenland sein. weiter »

Pete Dexter: Deadwood

verfasst am 05.09.2011 von | 1.008 x gelesen | 1 Kommentar

Einige Kritiker, unter anderen auch jener der Washington Post meinten, DEADWOOD sei “wahrscheinlich der beste Western, der je geschrieben wurde.“ Bezüglich dieser Aussage wage ich es nicht, mir ein Urteil anzumaßen, da meine Kenntnisse der Westernliteratur nicht über Karl May und G.F.Unger (ich meine die Heftchenromane) hinausreichen. Was ich aber mit Fug und Recht behaupten kann ist, dass DEADWOOD der beste Western ist, den ich bisher gelesen habe. weiter »

E.L. Doctorow: Billy Bathgate

verfasst am 14.08.2011 von | 330 x gelesen | 0 Kommentare

Wie man es so kennt (aus Film, Funk und Fernsehen):  New York in den 1930er Jahren, ein Gangster, ein Kübel mit Zement um seine Füße, der East River…  nun, den Rest darf ich wohl als bekannt voraus setzen. Mit dabei ist Billy Bathgate, der einzige der vielen Jungs aus seiner Strasse in der Bronx, der es schaffte, in den Dienst den Gangsterkönigs Dutch Schultz aufgenommen zu werden. weiter »

Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

verfasst am 25.07.2011 von | 616 x gelesen | 1 Kommentar

Zwei Jahre sind seit dem Ende des 1. Weltkrieges vergangen – noch lange nicht genug Zeit, um den Schrecken des Krieges zu vergessen, noch immer kriecht er aus jeder Pore hervor, nistet sich in jedem Gedanken ein, beherrscht die Träume jeder Nacht. weiter »

de Cataldo, Giancarlo: Schmutzige Hände

verfasst am 11.06.2011 von | 433 x gelesen | 0 Kommentare

Ein Thriller, der die Vernetzung von Staat und Verbrechen in sich selbst widerspiegelt. Auf welcher Seite von Recht und Gesetz befindet man sich gerade, gibt es überhaupt eine Trennung zwischen Gut und Böse? weiter »

Arne Dahl: Opferzahl

verfasst am 28.05.2011 von | 352 x gelesen | 0 Kommentare

New-York, Madrid, London und nun Stockholm. Als eine Bombe den letzten Waggon eines U-Bahn Zuges der grünen Linie zerreißt deutet alles darauf hin, dass nun auch Schweden nicht vom internationalen Terror verschont bleibt . weiter »

E.L. Doctorow: Homer & Langley

verfasst am 20.05.2011 von | 466 x gelesen | 0 Kommentare

Ein paar Stunden lang saßen wir beisammen: Homer Collyer erzählte und ich hörte zu. Doch seine Stimme wurde mit der Zeit immer leiser und am Ende verstummte sie. weiter »

Didier Decoin: Der Tod der Kitty Genovese

verfasst am 06.05.2011 von | 510 x gelesen | 0 Kommentare

Es handelt von einem Kriminalfall, einem realen Verbrechen aus dem Jahr 1964, einem Mord in New York. Was ist so speziell, so berichtenswert an einem einzelnen Mord, wenn doch im selben Jahr tausende im Land geschahen? Es ist die Verwicklung so vieler Unbeteiligter, die durch die Umstände zu Beteiligten wurden! weiter »

Zoran Drvenkar: Sorry

verfasst am 31.03.2011 von | 486 x gelesen | 0 Kommentare

Vier junge Menschen, Frauke, Tamara und die Brüder Wolf und Kris, seit Schulzeiten miteinander befreundet, haben eines Abends die Idee, eine Agentur zu gründen, die sich für andere Menschen entschuldigt. Erstaunlicher Weise wird dieses Konzept ein Riesenerfolg und die Agentur ist auf lange Zeit ausgebucht. weiter »

Dimitrè Dinev: Engelszungen

verfasst am 21.10.2010 von | 1.234 x gelesen | 0 Kommentare

„Engelszungen”, eine Biographie zweier junger Männer, geboren um 1967.

30.12.2001, Svetljo. Zwischen Weihnachten und Neujahr trägt so manch trauriges, einsames Individuum Gedanken des Selbstmordes mit sich herum. Auch Svetljo erfasst in dieser Zeit eine tiefe Depression, doch anstatt seinen Selbstmordgedanken nachzugeben, trägt er die Verzweiflung mit sich herum. weiter »

Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes Kriminalgeschichten

verfasst am 21.09.2010 von | 1.107 x gelesen | 0 Kommentare

2009 hat der Deutsche Taschenbuch Verlag eine Sammlung mit sieben Kurzgeschichten über das Wirken des Urvaters aller modernen Detektive herausgegeben und bei der Lektüre reifte in mir eine Erklärung, warum diese Figur unzählige Ermittlertypen bis in die heutige Zeit geprägt hat. weiter »

Pete Dexter: God’s Pocket

verfasst am 14.06.2010 von | 849 x gelesen | 2 Kommentare

In God’s Pocket, der „Jackentasche Gottes“, einem Stadtteil im Süden Philadelphias ist es ziemlich finster. Kein wirklich gemütlicher Ort zum Leben für die „Kleinen Leute“, wie man/frau sie so gerne nennt. Sie müssen täglich sehr hart für ihre Brötchen arbeiten und haben keine Zukunft zu Beginn der Reaganära in den frühen Achtzigern des letzten Jahrhunderts. weiter »

Don DeLillo: Der Omega-Punkt

verfasst am 20.03.2010 von | 947 x gelesen | 0 Kommentare

Der Omega-PunktNun, einfach wird das jetzt nicht. Nicht einfach darüber zu schreiben, weil es schon beim Lesen nicht einfach war.  Meine Annahme dazu: ohne Wissen über frühere Werke, ohne ergänzende Worte von DeLillo selbst bleibt man am Ende mit der Frage über:  “was habe ich jetzt nicht verstanden und warum?” weiter »

Gerard Donovan: Winter in Maine

verfasst am 03.12.2009 von | 830 x gelesen | 0 Kommentare

winter-in-maineGleich zu Beginn: Winter in Maine, das ist ein Titel, der in die Irre führt, genau so wie das Cover des Buches. Romantik im Schnee, Wanderungen durch den Winterwald, knisterndes Kaminfeuer – schön, aber darum geht es ganz und gar nicht. weiter »

Junot Diaz: Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao

verfasst am 03.07.2009 von | 673 x gelesen | 0 Kommentare

diaz-oscar-waoGlauben sie, dass der Gewinner des Oscar wirklich der beste Schauspieler des letzten Jahres war? Da gibt es eine Menge anderer Kriterien (z.B. mag ihn Steven Spielberg?) die dabei eine Rolle spielen. Glaube ich, dass der Pulitzerpreisträger 2008 Junot Diaz wirklich das beste Buch des letzten Jahres geschrieben hat? Nun, ich muss ihnen offen und ehrlich gestehen: ja!

Ich habe in diesem und auch im letzten Jahr kein derart brilliantes Buch gelesen. weiter »

Jeffery Deaver: Gezinkt

verfasst am 16.06.2009 von | 718 x gelesen | 0 Kommentare

deaver-gezinktEigentlich mag ich ja gar keine Kurzgeschichten. Ich bin mehr so ein Fan von Büchern ab 500 Seiten aufwärts. Für dieses Buch muss ich allerdings eine Ausnahme machen. Die Kurzgeschichten des Bestseller-Autors Jeffery Deaver sind derart abgründig, perfide, spannend und gut geschrieben, das sie wirklich fünf Sterne verdienen. weiter »

Dostojewski: Schuld und Sühne

verfasst am 15.05.2009 von | 1.863 x gelesen | 1 Kommentar

schuld-und-suehneWas bewegt jemanden, sich durch die 800 bzw 1600 Seiten schwere Werke “Schuld und Sühne” und “Krieg und Frieden” zu quälen? Sicherlich zum Einen, dass die beiden Bücher die Meisterstücke von Dostojewski und Tolstoi sind und zu den Klassikern der (russischen) Literatur zählen.  weiter »