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Wolfgang Burger: Der Mord des Hippokrates
Wie im Kino. Sagen wir: wie im Kino bei einem Hitchcock-Klassiker. Die Hauptrolle ist zwar nicht mit Gregory Peck oder James Steward besetzt, aber auch der weniger bekannte Dr. Quentin ist ein würdiger Hauptdarsteller. weiter »
Wolfgang Burger: Die falsche Frau
Als Universitätsstadt beherbergt Heidelberg schon zu normalen Zeiten ein buntes Gemisch aus Menschen aus der ganzen Welt. Wenn sich dann noch ein internationaler Wirtschaftgipfel mit Beteiligung eines US-Ministers und vielleicht sogar der deutschen Kanzlerin ankündigt, dann besteht durchaus die reale Gefahr, dass aus dem fröhlichen Gemisch eine leicht chaotische Mischkulanz wird. weiter »
Mechtild Borrmann: Morgen ist der Tag nach gestern
Das Haus brennt bis auf die Grundmauern ab und Gustav Horstmann, der Besitzer ist mit verbrannt. Dass aber weder Feuer noch Rauch die Ursache für seinen Tod waren, das stellt die Polizei schon beim Auffinden der Leiche fest. weiter »
Ethan Bayce: Mount Maroon
Da soll man nicht verwirrt sein: ein Junge ist in einem brennenden Auto gefangen. Zwei Freunde werden auf einer Wanderung von einem unhemlichen Gewitter überrascht. Ein Experiment geht schief und zwei Männer sterben. Ein Mann taucht auf, der nicht zu existieren scheint. weiter »
T.C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist
Mit viel Trara und Tamtam in dem Medien brach dieser Roman über uns herein. T.C.Boyle hier, T.C. Boyle da. Keine Frage, das Thema Umwelt ist brisant und wichtig und hochaktuell (in den USA wahrscheinlich noch brisanter und wichtiger als bei uns) und eine Auseinandersetzung zwischen den unterschiedlichen Strömungen innerhalb dieser Bewegung ist ein neuer Aspekt für einen Roman. Viele Vorschusslorbeeren, da kommt man ums Lesen praktisch nicht herum. weiter »
Klaus Buttinger, Dominika Meindl: Die Sau
Das Buch ist wirklich „Ein voll arger Heimatroman“, so lautet auch der Untertitel.
Der zwölfjährige Hiob Faustinger schreibt in seinem Tagebuch das Leben seiner Familie nieder. Die Faustingers sind Sauerbauern, so steht auch die Sau – und nicht nur als Metapher – für das Leben dieser Familie im Mittelpunkt. Wohl auch deshalb, weil das Schwein an sich ein sehr soziales Tier sein soll. Als sich letztendlich die ganze Familie auflöst und nur Hiob übrig bleibt, werden die Aufzeichnungen von der Psychophilosophin Monika Mendl analysiert. weiter »
Tomas Böhm: The Vienna Jazz Trio
Nathan Menzel ist Sohn einer jüdischen Familie. Er ist begeisterter Pianist und beherrscht schon seit früher Kindheit klassische Werke von Schubert, Chopin und Bach. Als junger Erwachsener ist er schüchtern gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Nathan, ein von Selbstzweifeln geplagter Mensch begibt sich Anfang der 1920 zu Sigmund Freud, um seinen psychischen Blessuren in Form der Psychoanalyse auf den Grund zu gehen. weiter »
Julian Barnes: Vom Ende einer Geschichte
Die Schulzeit und drei Freunde. Bis Adrian Finn neu in ihre Klasse kommt und der Vierte in ihrer Runde wird. Dann das Ende der Schulzeit, der Wechsel, das Studium in jeweils anderen Städten, die Freundschaft besteht weiter, nur beschränkt sie sich nun hauptsächlich auf das Briefe schreiben, unterbrochen von gelegentlichen Treffen. Die Verbindung zueinander löst sich, kaum merklich mehr und mehr, jeder geht seinen eigenen Weg, findet neue Freunde – und Freundinnen. weiter »
Max Bronski: München Blues
Wilhelm Gossec betreibt einen Antiquitätenladen im Schlachthofviertel von München. Sein Geschäft liegt nahe der Theresienwiese und da findet jährlich das Oktoberfest statt. weiter »
Max Bronski: Schampanninger
Es weihnachtet. Irgendwie. Doch Wilhelm Gossec, Antiquitätenhändler in München, kann die Vorweihnachtszeit nicht richtig genießen. Er hat beruflich gerade viel zu tun. Auf dem Heimweg zurück in seinen Laden – er hat ein paar wirklich lukrative Einzelstücke für das Weihnachtsgeschäft erstanden – trifft er auf einen Mann im Nikolauskostüm. Einem völlig betrunkenen! weiter »
Ilsa J. Bick: Der Zeichner der Finsternis
„Der Zeichner Finsternis“ ist die Geschichte des 17-jährigen Christian Cage der als Außenseiter in der kleinen Stadt Winter in Wisconsin lebt. Er ist ein begabter Maler und Zeichner doch bringt ihm diese Gabe im Laufe des Buches jede Menge Ärger ein. Seine Mitschüler halten ihn für gestört und für einen Mörder weil eine seiner Lehrerinnen Selbstmord begangen hat und in ihrem Abschiedsbrief geschrieben hat, er wäre Schuld daran. weiter »
Bill Bryson: Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge
Weil wir es meistens vergessen, oder einfach nicht daran denken: neben den paar ganz großen, weltbewegenden Erfindungen/Errungenschaften gibt es eine schier unendliche Zahl an kleinen, unbekannten, nicht beachteten. Aber die haben es in sich, denn ohne sie gäbe es unsere heutige Welt nicht (zumindest nicht in dieser Form). weiter »
Mechtild Borrmann: Mitten in der Stadt
Am Anfang ist es ein Überfall auf einen Juwelier, mitten in der Stadt. Bei den Tätern kann sich dem ersten Anschein nach nur um die Bande halten, die schon einige Überfälle in dieser Art durchgeführt hat. Mit einem schweren Wagen durch die Schaufensterscheibe donnern, alles ausräumen und schnell wieder weg. Das Markenzeichen der Bande: auf keinen Fall dürfen Menschen zu Schaden kommen. weiter »
Hermann Bauer: Philosophenpunsch
Im “Philosophenpunsch” fühlte ich ich schon nach wenigen Zeilen ausgesprochen wohl. Also, weniger im Punsch natürlich, vielmehr in der Atmosphäre des Kaffeehauses Heller in Floridsdorf, die Hermann Bauer derart leicht und locker und stimmungsvoll beschreibt, dass ich dabei nur staunen – und, wie gesagt, mich darin wohl fühlen konnte. weiter »
Roberto Bolaño: Das Dritte Reich
In einer Anmerkung am Ende des Buches schreibt Christian Hansen, der Übersetzer, dass man hier ein Buch in der Hand habe, von dem niemand weiß, ob Bolaño selbst es veröffentlicht wissen wollte. Denn obwohl bereits im Jahr 1989 in einem praktisch druckreifen Manuskript fertig gestellt, hat es Bolaño zu seinen Lebzeiten nicht an seinen Verlag weiter gegeben. Ein Werk aus dem Nachlass, ein Frühwerk erwartet uns, doch ob es in dieser Form, in diesem Inhalt und Umfang den Vorstellungen des Autors entspricht, ob es aus seiner Sicht für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt war, das bleibt wohl unbekannt. weiter »
Manfred Baumann: Wasserspiele
Er darf dort Arbeiten, wo andere hin auf Urlaub fahren. Zwischen Orten mit so weltberühmten Namen wie Hellbrunn, Hohensalzburg und Mirabell geht Kommissar Martin Merana seinem Job nach – Mörder fangen und das schöne Salzburg vor dem Verbrechen zu schützen, damit sich Einheimische wie Touristen wohl und sicher fühlen können. Das gelingt leider nicht immer, aktuell heisst es, den Tod des Salzburger Gartenamtsdirektors zu untersuchen. Der hat sein eigenes Geburtstagsfest nicht überlebt, wurde mitten in Hellbrunn erschlagen. weiter »
Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht
Es mag tausende, zehntausende Male in den letzten Jahren und Jahrzehnten geschehen sein. Bei der Durchsicht des Nachlasses der Verstorbenen tauchen plötzlich Bilder, Dokumente auf, die an eine dunkle, an eine frühere Zeit erinnern. Jene Bilder, die in sepiabraunen verblassenden Farben Motive zeigten, über die all die Jahre niemand mehr sprach, Dokumente, die niemand jemals wieder sehen wollte. weiter »
Tony Black: Geopfert
Im wahren Leben braucht man ja normalerweise nur ein paar Sekunden, um einen Menschen einzuordnen – sympatisch oder unsympatisch. Umgelegt auf diese Buch bedeutetet das: drei Seiten und dann war mir Gus Dury, der “Held” dieses Romans zur unsympatischten Romanfigur seit langem geworden. weiter »
Wolfgang Burger: Der fünfte Mörder
Nach dem 11, September denkt jede/r, wenn es irgendwo knallt, an einen Terroranschlag, Islamisten, Al-Kaida. Alexander Gerlach ergeht es da nicht anders, als mitten in Heidelberg, nur ein paar Meter von ihm entfernt, ein Auto in die Luft fliegt. weiter »
Benjamin Black: Der silberne Schwan
Zuerst ist es nur die eigenartige Bitte eines ehemaligen Studienkollegen: er solle die Leiche seiner toten Frau doch bitte nicht obduzieren, er, der Ehemann, könne den Gedanken daran nicht ertragen. weiter »
Roberto Bolaño: Stern in der Ferne
1973, das Jahr der Machergreifung durch die Militärs, das Jahr, in den Allende starb, das Jahr, in dem Chile für viele Jahre hinter einem Vorhang aus Terror, Mord, Diktatur verschwand. Roberto Bolano ist ein literarischer Chronist dieser Zeit, “Stern in der Ferne” ist eine der Chroniken und sie beginnt in diesem Jahr. weiter »
Roberto Bolaño: Die Naziliteratur in Amerika
Dieses Buch ist eine Fiktion, keine Dokumentation. Auch wenn es im Stil manchmal wie eine Enzyklopädie daher kommt. Es ist eine Sammlung von erfundenen Lebensläufen von SchriftstellerInnen aus und in Süd- und Nordamerika, die eines gemeinsam haben: ihre Vorliebe für das faschistoide, das rechte Gedankengut. weiter »
Roberto Bolaño: Telefongespräche
Bolaño erzählt: kurze, einfühlsame Geschichten aus seinem Leben, aus seiner eigenen Erinnerung, aus der Erinnerung und dem Leben anderer. weiter »
Arthur Brehmer (Hrsg.): Die Welt in 100 Jahren
Ein Blick in die Zukunft der Vergangenheit. Ein Nachdruck der Orginalausgabe aus dem Jahr 1910, Orginalsatz und Illustration inklusive. weiter »
Otto Basil: Wenn das der Führer wüsste
20 Jahre, mehr oder weniger sind seit dem ersten Atombomben-Abwurf vergangen. Wir befinden uns iregendwann in den 1960er-Jahren und alles ist anders. Die Atombombe fiel nicht auf Hiroshima sondern auf London und die Nazis haben den Krieg gewonnen. weiter »
Kurt Bracharz: Der zweitbeste Koch
Der beste Koch ist ja bekanntlich der Hunger, aber gleich danach folgt Wang Li-Shui, Chefkoch im „Shanghai 1938“, einem Feinschmeckerlokal in einem Freizeitpark, einer Art Disney-China, direkt vor den Toren Wiens. weiter »
Roberto Bolaño: Lumpenroman
Von einem unbekannten Ort aus, zu einer unbekannten Zeit erzählt Bianca ihr Leben. Sie erzählt vom Tod ihrer Eltern, die bei einem Verkehrsunfall starben, unterwegs zu ihrem ersten Urlaub zu zweit. Erzählt, wie sie und ihr Bruder in der Zeit danach langsam in Monotonie verfielen, wie zuerst das Fernsehen mit seinen Quizshows zum Lebensmittelpunkt wurde, stundenlang, nächtelang. weiter »
Thomas Bernhard: Der Stimmenimitator
Thomas Bernhard nannte ursprünglich die vorliegende Sammlung von Kurz- und Kürzestprosatexten „Wahrscheinliches – Unwahrscheinliches“. Schade um diesen Titel, denn er passte meiner Meinung nach perfekt. Bei fast allen dieser rund 100 Texte, die im Stil sogenannter lokaler Pressenachrichten gehalten sind, taucht unweigerlich die Frage auf, ob die Schilderung der Wahrheit entspricht oder „nur“ gut erfunden ist. weiter »
Roberto Bolaño: Der unerträgliche Gaucho
Im Jahr 2003, ein Jahr vor Roberto Bolaños Tod, erschien diese Sammlung von 7 Erzählungen. So unterschiedlich sie im Inhalt sind, gemeinsam haben alle eine Art von melancholischer Grundstimmung. weiter »
Thomas Bernhard: Meine Preise
Thomas Bernhard. Ein Mythos. Ein literarischer Gigant. Viele Geschichten ranken sich um diesen berühmten österreichischen Schriftsteller und Lyriker. Manche sind wahr, andere sind frei erfunden. weiter »

