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	<title>Literatur Blog &#187; Arjouni, Jakob</title>
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	<description>von LeserInnen für LeserInnen</description>
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		<title>Jakob Arjouni: Mehr Bier</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 19:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arjouni, Jakob]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Arjouni]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein türkischstämmiger Privatdetektiv im Frankfurt/Main der 1980er-Jahre: welch eine Gelegenheit, so viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1256" title="Mehr Bier" src="/wp-content/uploads/Mehr-Bier.jpg" alt="" width="150" height="240" />Ein türkischstämmiger Privatdetektiv im Frankfurt/Main der 1980er-Jahre: welch eine Gelegenheit, so viele gängige Klischees wie möglich in einen Roman zu packen und Jakob Arjouni hat die, augenscheinlich mit Begeisterung, genützt.<span id="more-1255"></span></p>
<p>Da gibt es einmal die ewige Feindschaft Polizei &#8211; Privatdetektiv. Dann die hinterlistige Witwe des gerade mordsmäßig verstorbenen Chemieindustriellen. Und natürlich die Front der ÖKO-Fundis, für die alle außerhalb ihrer Organisation Reaktionäre und somit Feinde und zu ignorieren sind. Nicht zu vergessen die mehr oder weniger abwertenden Benamungen, die ein Türke zu hören bekommt.</p>
<p>Nur ein Privatdetektiv-Klischee fand ich nicht verwendet &#8211; das mit den Saxophon (Mike Hammer, schau oba) , das man aus einem Lokal in einer dunklen Seitengasse hört. Dabei hätte ich gerade darüber echt gefreut gefreut.</p>
<p>All das findet statt in Zuge der, bereits erwähnten, Ermordung des Chemiewerk-Besitzers. Zum Handkuss kommen die vier ÖKO-Fundis, die, so schlimm kann einem das Schicksal mitspielen, nur eine kleine Abwasserleitung sprengen wollten, während just zu gleichen Zeit dortorts der Mord passierte.</p>
<p>Logisch, dass man die 4 vor Gericht stellt und ihnen dort die ganze Geschichte anhängen will. Also Mord und Sprengung, obwohl es doch ziemlich klar scheint, dass da noch ein fünfter Mann im Spiel ist. Der Polizei ist das aber egal, die haben was sie wollen und ermitteln nicht weiter.</p>
<p>Der Anwalt der Fundis engagiert Kemal Kayankaya um die Nr. 5 zu finden und der stürzt sich, gewohnt selbstlos und schlagfertig, auf die Sache. Rangeleien mit der Polizei, der Beginn einer wahrscheinlich lebenslangen Feindschaft mit einem Kommissar und politische Verwicklungen sind das das Mindeste, womit Kayankaya diesmal aufwarten kann und nur ein paar der Fettnäpfchen, in die er seine Fußspuren drückt.</p>
<p>Das ist zwar alles recht lustig und flott, aber umhauen konnte es mich nicht.  So kreuz und quer, wie die Spuren verlaufen, verliert sich langsam aber sicher praktisch jeder Bezug zur Wirklichkeit. Die Themen Korruption, Missbrauch von Staatsgewalt und Justiz kommen zwar auf, können sich aber in der Story nicht behaupten.</p>
<p>Mir hat es lange nicht so gut gefallen wie der erste Kayankaya (Happy Birthday, Türke) &#8211; trotzdem nett zu lesen, wenn man gerade nichts besseres zur Verfügung hat. Und &#8220;Mehr Bier&#8221; hat überhaupt keinen Bezug zu irgendwas, ausser zu Kayankaya und seinem Kumpel, die sich am Ende so richtig niedertschechern.</p>
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		<title>Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke!</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/07/jakob-arjouni-happy-birthday-turke/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 07:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arjouni, Jakob]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Arjouni]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main im Jahr 1985. Kemal Kayankaya, geboren in der Türkei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1174" title="Happy Birthday, Türke! " src="/wp-content/uploads/Happy-Birthday.jpg" alt="" width="150" height="245" />Frankfurt am Main im Jahr 1985. Kemal Kayankaya, geboren in der Türkei, angeheuert, weil er der einzige Privatdetektiv mit türkisch klingenden Namen im Telefonbuch ist, aber ohne Türkisch-Kenntnisse, ermittelt in einem Mordfall, dessen Opfer ein Türke ist.<span id="more-1173"></span></p>
<p>Die Polizei ist nicht wirklich motiviert, sich um die Sache zu kümmern; Türke erstochen in einem Bordell im Bahnhofsviertel, wen interessiert das schon. Die Witwe des Opfer dagegen möchte einen Teil der Hinterlassenschaft in die Aufklärung des Mordes investieren und blättert Kayankaya bei Kaffee und Kuchen &#8211; weil zufällig sein Geburstag ist als sie im Büro auftaucht &#8211; einen Tausender auf den Tisch (D-Mark waren das damals noch). Sie, die Witwe, macht sich damit in der eigenen Familie keine Freunde, vor allem der Bruder ist schwer dagegen, noch jemanden in die Sache hinein zu ziehen.</p>
<p>Nun denn, los gehts: zuerst wird die Familie des Opfers befragt, aber die haben nicht viel zu sagen &#8211; weil sie nicht wollen und/oder nichts wissen. Etwas mehr weiss die Polizei, von der bekommt er die Auskünfte aber nur, weil er sich für einen Mitarbeiter der türkischen Botschaft ausgibt. Das, was er nur wenig später in seiner Wohnung bekommt, hat aber wiederum etwas mit seinem richtigen Job zu tun: eine anonyme Warnung, die Finger von der Sache zu lassen &#8211; stilecht zusammen geklebt aus ausgeschnittenen Zeitungslettern.</p>
<p>Logisch, dass sich ein richtiger Privatermittler davon nicht aufhalten lässt (das kennt man ja aus dem Fernsehen). Nicht gerade in die feinen Gegenden Frankfurt führen die Spuren: Nutten, Zuhälter, Junkies. Es hat den Anschein, als ob sich der Tote mit den falschen Leuten angelegt hatte &#8211; Leute, in deren Kreisen die Worte Zimperlichkeit und Zurückhaltung nicht geläufig sind. Das merkt auch Kayankaya, oft entnervt, weil niemand etwas sagen will, manchmal schmerzhaft, wenn jemand etwas ausschließlich mit den Fäusten zu sagen hat.</p>
<p>Er findet Hilfe bei der Polizei, dabei wird der Verdacht, dass es dort ein paar schwarze Schafe gibt, immer stärker. Denn so viele Zufälle, die kann es im richtigen Leben nicht geben.</p>
<p>Es ist der erste Krimi, den Jakob Arjouni mit Kemal Kayankaya in der Hauptrolle schrieb und es war ein Auftakt, mit dem sich der Autor schon mit seinem ersten Buch zu einer festen Größe unter den deutschsprachigen Schriftstellern machte und bis heute (und das nicht nur wegen seiner Kayankaya-Romane) blieb.</p>
<p>Der Titelheld ist Türke, ohne dabei noch Wurzeln zu seiner alten Heimat zu haben. Die Eltern tot, aufgewachsen bei einer deutschen Familie, sieht aus wie ein Türke,  spricht kein Wort türkisch, kann dafür aber hessisch Babbeln.  Das nützt er hin und wieder für sich aus, so wie er aussieht glaubt man ihm bald, dass er kein Wort Deutsch versteht &#8211; und das ist manchmal recht hilfsreich. Das Gegenteil davon allerdings auch, denn ein hessisch sprechender Türke ist ja auch nicht ohne..,</p>
<p>Eine flotte Millieustudie in den Hinterhöfen einer Weltstadt. Stammt aus dem Jahr 1985, aber ob sich da bis heute so viel geändert hat?</p>
<p>PS: wirklich gut gemacht sind die Dialoge im hessischen Dialekt. Wenn man die laut nachspricht, dann klingt das wie das Original.</p>
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		<title>Jakob Arjouni: Cherryman jagt Mister White</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/03/jakob-arjouni-cherryman-jagt-mister-white/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 13:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arjouni, Jakob]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Arjouni]]></category>

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		<description><![CDATA[Rick Fischer schreibt an Doktor Layton. Rick, der sich vor Gericht für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-947" title="Cherryman" src="/wp-content/uploads/Cherryman.jpg" alt="" width="150" height="242" />Rick Fischer schreibt an Doktor Layton. Rick, der sich vor Gericht für eine schreckliche Tat verantworten muss und Doktor Layton, der Gerichtspsychologe, der die Hintergründe für diese Tat erforschen soll.<span id="more-946"></span></p>
<p>Rick &#8211; so wie Humphrey Bogart im Film Casablanca &#8211; soll/will/muss, sich seine Geschichte von der Seele schreiben. Eine Geschichte, die sich in seinen Briefen langsam entwickelt.</p>
<p>Es ist die Geschichte von Rick, der früh seine Eltern verlor und dann bei einer alten Freundin seiner Eltern aufwuchs. Diese  &#8220;Tante&#8221; Bambusch wird seine Familie, der kleine Ort Storlitz vor den Toren Berlins ist seine Heimat.  Ein  kleiner Ort, in dem Rick der Bande um die deutschtümelnden Schläger Mario und Vladimir nicht aus dem Weg gehen kann und sich all die Jahre immer wieder demütigen lassen muss.</p>
<p>Für Rick sind Comic-Hefte eine Flucht aus dieser mehr als tristen und perspektivenlosen Realität. Zuerst lernt er mit ihrer Hilfe erst so richtig Lesen, Schreiben und Zeichnen und dann beginnt er sie selbst zu erfinden. Die Superhelden, die in seiner, Ricks, Welt Ordnung schaffen, etwas, das er selbst nicht vermag.</p>
<p>Den Anschluß an eine bessere Zukunft verpasst Rick endgültig, als er mit Hilfe der Bande eine Lehrstelle in Berlin bekommt. Denn will er diese Stelle bekommen, dann ist das mit einer Gegenleistung verknüpft.  Rick wird zum Handlanger einer Neonazi-Gruppierung namens &#8220;Heimatschutz&#8221;.  Zuerst soll er nur Informationen über einen jüdischen Kindergarten sammeln, so lautet die ursprüngliche Abmachung. Doch dann wird mehr von ihm verlangt und Rick muss feststellen, dass er schon nach kurzer Zeit in deren Netz gefangen ist.</p>
<p>Er findet keinen Weg, sich daraus zu befreien, keinen, ohne andere zu gefährden. Wie Tante Bambusch oder Marilyn, die er gleich bei einer seiner ersten Fahrten zur Arbeit nach Berlin im Zug kennen lernte. Würde sich Rick vom Heimatschutz los sagen, dann würde  man sich an allen rächen, die mit Rick zu tun haben. Also muss er bleiben und erledigen, was von ihm verlangt wird &#8211; da macht es keinen Unterschied, ob freiwillig oder gezwungen  &#8211; er ist dabei, ist einer von denen, einer, der er nie sein wollte.</p>
<p>In seinen Comics wehrt er sich, findet gerechte Strafen für die Bösen. Der Held  Cherryman auf der Jagd nach Mr. White, dem Mann, der Rick mit Hilfe von offenen und versteckten Drohungen in der Welt aus Fremdenhass und Judenfeindlichkeit gefangen hält und ihn zum Handlanger der Neonazis macht.</p>
<p>Es ist keine Buch, wie es ich von Jakob Arjouni bisher kannte: kein Mike-Hammer-Typ mit lockeren Sprüchen ist der Hauptdarsteller sondern einer aus der großen Masse der Verlierer. So schnell kann es gehen und schon ist man in schlechter Gesellschaft und kann sich nicht mehr daraus lösen -  wird einer von denen, die mit Lederjacken, kahlrasiert und gröhlend (mit) marschieren.</p>
<p>Rick findet einen eigenen Weg. Die schönen Sprüche der Heimatschutz-Typen können seinen Geist nicht  gänzlich umnebeln. Im Gegenteil, er wird immer widerspenstiger und sinnt auf einen Ausweg. Am Ende macht er  einfach nicht mehr mit. Ob seine Lösung dann wirklich die richtige ist? Nachzulesen in einem furiosen Finale.</p>
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		<title>Jakob Arjouni: Der heilige Eddy</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2011/01/jakob-arjouni-der-heilige-eddy/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 14:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arjouni, Jakob]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Arjouni]]></category>

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		<description><![CDATA[Für einen wie Eddy ist das die ultimative Katastrophe: direkt vor seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-813" title="Der-heilige-Eddy" src="/wp-content/uploads/Der-heilige-Eddy.jpg" alt="" width="150" height="234" />Für einen wie Eddy ist das die ultimative Katastrophe: direkt vor seinen Augen kippt Horst König &#8211; verhasster Kapitalist, Millionär, Imbisskaiser, stadtbekannt -  um, schlägt mit dem Kopf gegen ein gusseisernes  Dekorationsstück und ist mausetot. Gut, der kleine Schlag, der dazu führte, dass König umkippte kam von Eddy, aber das, nein das wollte er sicher nicht. Und ausgerechnet heute musste dieses Ding dort stehen &#8230;<span id="more-812"></span></p>
<p>Eddy kommt gerade gut gelaunt nach Hause, die Beutezüge dieses Tages haben ihm für die nächsten Wochen ein sorgenfreies Leben beschert und niemand hat bemerkt, wie er fremde Taschen geleert hat. Beim  vertrauensseligen Herrn Dreger, der wahrscheinlich immer noch bei seinem Kaffee sitzt und sich über seine sympatische Gesellschaft freut, konnte Eddy so richtig abräumen.</p>
<p>Einmal abgesehen von seinem Edelganoven-Dasein ist Eddy ein mehr oder weniger wertvolles Mitglied der Gesellschaft in seinem Viertel in Berlin-Kreuzberg, schüttelt Hände, ist immer freundlich. Und im Nebenberuf verschaffte er sich gemeinsam mit seinem Kumpel Arkadi auch noch einen kleinen Zuverdienst als Straßenmusiker.</p>
<p>Alles palleti, abgesehen vom toten Horst König vor seiner Wohnungstüre. Was tun mit der berühmten Leiche? Arkadi muss her! Doch weil der mit den zwielichten Machenschaften seines bestens Freundes Eddy nichts zu tun haben will, muss in dieser heiklen Situation auch noch ein kleines Versteckspiel aufgezogen werden.</p>
<p>Sobald Eddy alles in die Wege geleitet hat, geht es richtig rund. Wie in einer Action-Komödie folgt eine witzige Szene der anderen und kommt ein Unglück selten allein. König ist tot, dem weint keiner eine Träne nach, doch was ist mit seiner Tochter. Genau diese Tochter wohnt nämlich im selben Haus wie Eddy und genau vor ihrer Türe fiel der Papa (wenn auch mit Eddys unfreiwilliger Hilfe) um und lebte nicht mehr.</p>
<p>Kein Wunder, dass sich da die gute Seele in Eddy Sorgen macht um das arme Mädchen. Armes Mädchen? Na ja. Erstens dauert es lange bis er sie endlich zu Gesicht bekommt und zweitens ist es dann um ihn geschehen: ein erster Blick, ein zweiter und so umgefähr beim dritten verknallt er sich in das umwerfende Wesen, das dem Vater so gar nicht ähnlich ist. Dabei wollte er sie doch nur aus einem Anflug schlechten Gewissens heraus kennen lernen.</p>
<p>Witzig, spritzig, flott, originell &#8211; in dieser Kategorie gibt es sicher noch eine ganze Menge an ähnlichen Eigenschaften und wahrscheinlich treffen sie alle auf dieses Buch zu. Es macht einfach nur Spaß, die knapp 250 Seiten zu lesen und es ist schade, dass es nur so wenige (Seiten) sind. Tschüss Eddy, vielleicht bis zum nächsten!</p>
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		<title>Jakob Arjouni: Ein Mann ein Mord</title>
		<link>http://www.literatur-blog.at/2009/03/jakob-arjouni-ein-mann-ein-mord/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 04:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arjouni, Jakob]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalromane]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Arjouni]]></category>

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		<description><![CDATA[Privatdedektiv Kayankaya ermittelt in Frankfurt. Ende der 1980er-Jahre:  Kayankaya erhält den Auftrag, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-126" title="arjouni-ein-mann-ein-mord" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/arjouni-ein-mann-ein-mord.jpg" alt="arjouni-ein-mann-ein-mord" width="146" height="238" /><strong>Privatdedektiv Kayankaya ermittelt in Frankfurt.</strong> Ende der 1980er-Jahre:  Kayankaya erhält den Auftrag, die Freundin eines etwas eigenartigen Künstlers zu suchen. Anscheinend entführt, in den Händen zwielichtiger Gestalten aus dem Rotlicht-Millieu wurde die aus Thailand stammende Frau vor dessen Augen in einen Wagen gezerrt.<span id="more-125"></span></p>
<p>Kayankaya gerät an Fälscher und Zuhälter, Menschenhändler und Kampfhunde. Ziemlich stark an Sam Spade oder Philip Marlowe angelehnt, bewegt er sich,  immer einen &#8216;schnoddrigen&#8217; Spruch  auf den Lippen, trittsicher durchs Frankfurter Milieu.</p>
<p>Wer sich noch an Mike Hammer (die Fensehserie) erinnern kann, dem wird hinter der einen oder anderen Ecke die Titelmelodie vor dem geistigen Ohr erscheinen. Überhaupt hatte ich das Gefühl mitten in einer Folge einer Fenseh-Krimiserien zu sein, einer aus den 1980er eben. Flotte Handlung, coole Sprüche. Nett anzusehen.</p>
<p>Und das Buch? Die Spannung ist zwar nicht gerade prickelnd, dafür geht in der Handlung aber so viel so schnell weiter, dass es kurzweilig zu lesen ist.</p>
<p>Erschienen im Jahr 1991 versorgt uns das Buch auch gleich mit einigen Vokabeln, die heute schon wie Frendworte klingen: &#8220;Schreibmaschinenklappern&#8221; und &#8220;Telefonzelle&#8221;. Fast nostalgisch. Und Kayankaya hat kein Handy &#8211; wie das nur alles funktioniert hat, damals!?</p>
<p>Jakob Arjouni erhielt für dieses Buch 1992 den deutschen Krimipreis.</p>
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