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	<title>Literatur Blog &#187; Michael</title>
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	<description>von LeserInnen für LeserInnen</description>
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		<title>Leo  Tolstoi: Krieg und Frieden</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 06:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Tolstoi, Leo]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Tolstoi]]></category>

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		<description><![CDATA[Schuld und Sühne und Krieg und Frieden: die Meisterstücke von Dostojewski und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-144" title="krieg-und-frieden" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/krieg-und-frieden.jpg" alt="krieg-und-frieden" width="150" height="240" />Schuld und Sühne und Krieg und Frieden:  die Meisterstücke von Dostojewski und Tolstoi zählen zu den Klassikern der (russischen) Literatur. Die Beschreibung von Schuld und Sühne findet sich <a href="http://www.literatur-blog.at/2009/05/dostojewski-schuld-und-suhne/">hier</a> und beinhaltet auch eine Einleitung zu Krieg und Frieden.<span id="more-143"></span></p>
<p>&#8230;. Krieg und Frieden ist hingegen ein historischer Roman, der nicht wie Schuld und Sühne in den unteren Gesellschaftschichten Russlands spielt. Die Hauptcharaktere sind Mitglieder zweier Adelsfamilien, deren männliche Angehörige zum Teil in der russischen Armee dienen und zur Zeit der napolionischen Kriege gegen Österreich und Russland an der Front stehen. Tolstoi beschreibt die Kampfhandlungen ausführlich und detailiert, und erzählt neben der militärischen auch von der brutalen und entsetzlichen Seite des Krieges. Zwischen den Kriegen kehren die Hauptcharaktäre nach Russland zurück und T. berichtet über die alltäglichen Geschehnisse des russichen Adels.</p>
<p>Obwohl Krieg und Frieden in seiner detailierten Erzählung Schuld und Sühne nichts nachsteht, empfand ich jedoch trotzdem eine gewisse Langatmigkeit in Tolstois Roman. Dies liegt allerdings in meiner Vorliebe für sozial-psychologische und -philosophische Romane und an meinem geringeren Interesse an historischen Werken. Schlussendlich möchte ich noch bemerken, dass beide Autoren einige philosophische Überlegungen anklingen lassen, die ich sehr für ihre heutige Gültigkeit bewundere und erstaunt über das 200 jährige Bestehen derartiger Grundsätze war.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Dostojewski: Schuld und Sühne</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 07:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dostojewski, Fjodor]]></category>
		<category><![CDATA[Romane]]></category>
		<category><![CDATA[Fjodor Michailowitsch Dostojewski]]></category>

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		<description><![CDATA[Was bewegt jemanden, sich durch die 800 bzw 1600 Seiten schwere Werke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-142" title="schuld-und-suehne" src="http://www.literatur-blog.at/wp-content/uploads/schuld-und-suehne.jpg" alt="schuld-und-suehne" width="150" height="253" />Was bewegt jemanden, sich durch die 800 bzw 1600 Seiten schwere Werke &#8220;Schuld und Sühne&#8221; und &#8220;Krieg und Frieden&#8221; zu quälen? Sicherlich zum Einen, dass die beiden Bücher die Meisterstücke von Dostojewski und Tolstoi sind und zu den Klassikern der (russischen) Literatur zählen. <span id="more-141"></span></p>
<p>Zum Anderen sicher auch, dass sie simultan (Mitte des 19. Jh) und in ähnlicher Form (als Fortsetzungsroman in Zeitschriften) veröfftenlicht wurden (was zur Interaktion führte, da Dostojewski in Schuld und Sühne auf Teile von Krieg und Frieden  reagiert und Stellung nimmt).</p>
<p>Neben dem Umfang haben beide Werke auch die Gemeinsamkeit, dass sie durch die russische Namensgebung sehr verwirrend sind, da die einzelnen Charaktere oftmals durch 3 verschiedene Namen beschrieben werden. Deshalb war mein Hauptgrund, mich endlich über die beiden Werke zu machen, 2 Auslandsreisen, bei denen ich viel Zeit im Flugzeug verbringen musste.</p>
<p>Nun aber zum ersten der beiden Bücher  (und hier enden für mich die Gemeinsamkeiten):</p>
<p>Schuld und Sühne ist eine sehr detailierte Geschichte über einen verarmten Studenten, der der Versuchung des Raubmordes an einer, für ihn nicht lebenswerten Pfandleiherin, nicht widerstehen kann. Die Frage, ob ein Leben nützlicher als ein anderes sei und deshalb Mord ein legitimes Mittel ist, wird für mich ausgezeichnet behandelt. Nach dem Mord, der Schuld in Dostojewskis Werk, beginnt der Teil der Sühne. Die Reaktionen seines sozialen Umfelds auf den Mord und erste Schuldgefühle stürzen den Studenten in verschiedenste Gefühlslagen, die sehr gut nachvollziehbar von Dostojewski gezeichnet werden. Die verschiedensten Nebencharaktere die D. in seinem Werk auftauchen lässt, insbesondere der ermittelnde Polizeibeamte, der eine sehr ausgeklügelte Taktik verfolgt um den Studenten zu überführen und ein Mann der dem Studeten helfen will um die Gunst seiner Schwester zu erlangen, kreieren in Schuld und Sühne ein stetes Auf und Ab und lassen beim Leser die verschiedensten Gefühle entstehen.</p>
<p>Dostojewski gelingt es meines Erachtens hier ausgezeichnet Mitleid, Hass, Verwunderung  beim Leser für den Studenten zu erzeugen und durch die genaue Beschreibung der Gedanken des Studentens und seines Umfelds entstehen viele interessante Überlegungen beim Leser.</p>
<p><strong>weiter zu <a href="http://www.literatur-blog.at/2009/05/leo-tolstoi-krieg-und-frieden/">Krieg und Frieden</a></strong></p>
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