Bisher 88 Beiträge von Sündi:

Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch

verfasst am 17.03.2011 | 1.401 x gelesen | 2 Kommentare

„Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus.“ Dieser Ausspruch der legendären Tante Jolesch, aufgrund des unbestreitbaren Wahrheitsgehaltes nicht von der Hand zu weisen, ist wohl das berühmteste Zitat in dieser an „Sagern“ überreichen Anekdotensammlung über das alte, vergangene Österreich von Friedrich Torberg. weiter »

Philip Roth: Amerikanisches Idyll

verfasst am 10.03.2011 | 598 x gelesen | 0 Kommentare

Nathan Zuckerman, alter ego des Schriftstellers Philip Roth trifft in „Amerikanisches Idyll“ auf ein Idol seiner Jugend, den überragenden Sportler Seymour Levov, wegen seines Aussehens und seiner Abstammung auch der Schwede genannt. Der Schwede bittet ihn einen Nachruf auf seinen verstorbenen Vater Lou Levov, einen erfolgreichen Handschuhfabrikanten zu verfassen. weiter »

Kracht & Nickel: Ferien für immer

verfasst am 05.03.2011 | 562 x gelesen | 0 Kommentare

„Im deutschsprachigen Raum, also in Deutschland, ist es ja furchtbar. Die Schweiz wäre das allerärgste, dort möcht’ ich wirklich nicht angemalt sein. Nein, nein, das Ideale ist weg, weit weg und in ein Hotel, so lang es einem passt, und dann in ein anderes.“, meinte einst der große Thomas Bernhard. weiter »

Bora Cosić: Im Ministerium für Mamas Angelegenheiten

verfasst am 02.03.2011 | 847 x gelesen | 1 Kommentar

„Opa unternahm den Versuch, Butter aus Steinkohle zu machen, nach den Anleitungen der deutschen Militärzeitschrift „Signal“. Hinterher stellte sich heraus, dass diese Anleitung ein Betrug war, wie alles andere auch. Alles in allem scheiterten die meisten Künste, die wir in diesen Jahren zu vollbringen versuchten, schon von Anfang an.“ weiter »

Paul Murray: Skippy stirbt

verfasst am 24.02.2011 | 628 x gelesen | 0 Kommentare

Die Pubertät, jenes Entwicklungsstadium, das unweigerlich jeden Menschen mehr oder minder hemmungslos heimsucht, sowie Spuren im Herzen und manchmal auch im Gesicht hinterlässt, steht im Mittelpunkt dieses bemerkenswerten Romans des jungen Iren Paul Murray. Die Pubertät als Himmel und Hölle für die Betroffenen, ausschließlich Hölle für die Angehörigen zeitigt in „Skippy stirbt“, wie der Titel schon suggeriert, jedoch letale Auswirkungen. weiter »

David Foster Wallace: Der Besen im System

verfasst am 09.02.2011 | 649 x gelesen | 0 Kommentare

Eines der Merkmale der sogenannter postmodernen Literatur ist, dass die Sprache im Mittelpunkt steht und die Handlung soweit überhaupt vorhanden, eigentlich nur eine Nebenrolle spielt. So auch bei David Foster Wallace von Rezensenten umjubelten Debüt „Der Besen im System“. weiter »

Jonathan Franzen: Die Korrekturen

verfasst am 03.02.2011 | 625 x gelesen | 0 Kommentare

Mehr als drei Millionen Mal ging dieses Buch bereits über die Verkaufspulte der Buchhandlungen oder durch die Auslieferungsstellen der Internetanbieter und machte aus Jonathan Franzen schlagartig einen literarischen Weltstar. Vor dem Erscheinen seines neuen Bestsellers „Freiheit“ im vergangenen Jahr zierte sein Konterfei gar die Titelseite des Time-Magazins und auch Präsident Obama war hellauf begeistert. weiter »

Alfred J.Noll: Kannitz

verfasst am 02.02.2011 | 772 x gelesen | 0 Kommentare

Auf den ersten Blick sticht sofort die elegante Aufmachung des Buches ins Auge: gänzlich in rot gehalten, Autor und Titel mit weißer Schrift und hervorragende Qualität des Papiers, praktisch Ästethik pur. weiter »

Thomas Pynchon: Vineland

verfasst am 21.01.2011 | 646 x gelesen | 0 Kommentare

Vineland gilt allgemein als zugänglichstes Werk von Thomas Pynchon und der Titel geht auf den Namen zurück, den die wahren Entdecker Amerikas – die Wickinger – dem Kontinent gegeben haben: Vinland. Zugänglich bedeutet bei diesem Autor allerdings nicht, dass sie sich durch die knapp 500 Seiten durchfräsen, so wie sagen wir durch einen Simmel oder Konsalik. weiter »

Philip Roth: Der menschliche Makel

verfasst am 28.12.2010 | 546 x gelesen | 0 Kommentare

Am Beginn einer Serie über moderne amerikanische Klassiker beginne ich mit „Der menschliche Makel“ von Philip Roth, mit dem ihm wahrscheinlich The Great American Novel gelungen ist, die Tragikkomödie seines Landes im späten zwanzigsten Jahrhundert. weiter »

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