Thomas Bernhard. Ein Mythos. Ein literarischer Gigant. Viele Geschichten ranken sich um diesen berühmten österreichischen Schriftsteller und Lyriker. Manche sind wahr, andere sind frei erfunden. weiterlesen »
Thomas Bernhard: Meine Preise
Alessandro Baricco: Seide
„Obgleich sein Vater eine glänzende Militärlaufbahn für ihn ins Auge gefasst hatte, bestritt Herve Joncour seinen Lebensunterhalt schließlich mit einem ungewöhnlichen Beruf, dem ironischerweise zudem ein so liebenswerter Zug anhaftete, dass er eine unbestimmte weibliche Färbung verriet. Für seinen Lebensunterhalt kaufte und verkaufte Herve Joncour Seidenraupen.“ weiterlesen »
Alessandro Baricco: Novecento
Auf dem Ozeandampfer Virginian wird am 1.Jänner 1900 ein Neugeborenes im Salon der ersten Klasse auf dem Klavier liegend gefunden. Auf einem Pappkarton neben dem Kind steht lediglich mit blauer Tinte geschrieben: T.D.Limoni. weiterlesen »
Wilfried Steiner: Bacons Finsternis
Am letzten Abend eines Urlaubs in Kreta eröffnet Isabel Valentin ihrem Ehemann Arthur, dass sie sich unmittelbar nach der Rückkehr nach 15 Jahren von ihm trennen wird. Arthur fällt in ein tiefes Loch, verbarrikadiert sich in der ehemals gemeinsamen Wohnung, beginnt zu trinken und kultiviert seinen Schmerz mittels Tagträumen und Wahnvorstellungen. weiterlesen »
Steve Toltz: Vatermord und andere Familienvergnügen
Gleich zu Beginn möchte ich an die Rezension von Andreas über den neuen John Irving anknüpfen, den Spieß aber einfach umdrehen und ihnen mitteilen, dass es bei „Vatermord und andere Familienvergnügen“ von Steve Toltz äußerst schade gewesen wäre, hätte ich es nicht gelesen. weiterlesen »
Pete Dexter: God’s Pocket
In God’s Pocket, der „Jackentasche Gottes“, einem Stadtteil im Süden Philadelphias ist es ziemlich finster. Kein wirklich gemütlicher Ort zum Leben für die „Kleinen Leute“, wie man/frau sie so gerne nennt. Sie müssen täglich sehr hart für ihre Brötchen arbeiten und haben keine Zukunft zu Beginn der Reaganära in den frühen Achtzigern des letzten Jahrhunderts. weiterlesen »
Rafael Yglesias: Glückliche Ehe
Wenn man/frau die Klassiker der Weltliteratur betrachtet, gibt es nur zwei Themen die regelmäßig auftauchen und wirklich von Bedeutung sind: Die Liebe und der Tod! Keine anderen Themen rufen derart intensive Emotionen hervor – sie werden diese Erfahrung wahrscheinlich auch schon am eigenen Leib verspürt haben. weiterlesen »
Katharina Münk: Die Insassen
In Zeiten der weltweit grassierenden Finanz- und Wirtschaftskrise haben viele viel Geld, so mancher die Nerven, aber einige noch viel mehr, nämlich zusätzlich auch noch ihren Verstand verloren. Den drei Protagonisten im Roman „ Die Insassen“, Dr. Wilhelm Löhring, Keith Winter und einem Mann namens Wienkamp passierte leider Letzteres. Und da hilft nur mehr eine Behandlung in der Nobelnervenklinik St. Ägidius bei Frankfurt. weiterlesen »
Alek Popov: Die Hunde fliegen tief
Da bin ich wieder und wie beim letzten Mal schon geschrieben diesmal mit den tieffliegenden Hunden des bulgarischen Ausnahmeautors Alek Popov. „Ich kann nicht glauben, dass sich mein Vater in der schwarzen Plastikschachtel befinden soll, die uns soeben vom Zollamt zugestellt worden ist.“ Wenn ihnen der Auftaktsatz dieses Buches schräg vorkommt, sollten sie sich noch auf so manche Steilwand in den 400 Seiten gefasst machen. weiterlesen »
Kurt Palm: Bad Fucking
„Am Arsch der Welt spielt es sich ganz schön ab“ steht als erster Satz auf der Rückseite, also wenn sie so wollen, auf dem Arsch des Buches. Das finde ich eigentlich leicht untertrieben, denn wie es sich in diesem Roman abspielt spottet wirklich jeder Beschreibung. Dem kleinen Bad Fucking geht es nämlich echt beschissen. weiterlesen »

