Sirod schreibt im LiteraturBlog

Bisher 80 Beiträge:

Dietrich Faber: Hessen zuerst!

Hessen zuerst! verfasst am 25.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Henning Bröhmann, Exkommissar und derzeit Hausmann, wohnt mit seiner Familie in einem kleinen Ort in Hessen. Mit seinen vier Kindern und seiner Frau, einer Klavierlehrerin, führt er ein beinahe zufriedenes Leben. Bis zu dem Zeitpunkt an dem er feststellt, dass sein Nachbar und  Vermieter, sich der politisch rechten Szene zugewandt hat. „HESSEN ZUEREST“ ist die Partei, die sich gegen Alles und Jedes wendet. Schwerpunkt dieses anarchistischen Haufens ist das Thema Ausländer. weiter »


Ulrike und Manfred Jacobs: Sisis Vermächtnis

Sisis Vermächtnis verfasst am 10.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erst dachte ich ein Buch vor mir zu haben, das mir einen historischen Einblick in das merkwürdige Leben von Kaiserin Sisi gibt. Weit gefehlt, nach den ersten Seiten stellte sich heraus, dass es sich um leichte Sommerlektüre handelt. weiter »


Marta Karlweis: Schwindel

Marta Karlweis: Schwindel verfasst am 17.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bei diesem Buch habe ich mir beim Lesen etwas schwer getan. Es ist ein eigenartiges Buch und der Stil von Marta Karlweis war für mich erheblich gewöhnungsbedürftig.

Trotzdem ist  Schwindel ein lesenswertes Buch.  (Hilfreich wäre jedoch gewesen, zu Beginn des Buches eine Namensaufstellung, einen Stammbaum  zu haben). weiter »


Walt Whitman: Jack Engles Leben und Abenteuer

Walt Whitman: Jack Engles Leben und Abenteuer verfasst am 16.06.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein schmales Buch mit 162 Seiten humorvollem, teils dramatischem Lesestoff, im Jahr 2017 erstmals in deutscher Übersetzung erschienen. 

Die Geschichte erschien 1852 als anonymer Fortsetzungsroman im «Sunday Dispatch». Der Whitman-Forscher Zachary Turpin konnte jetzt diesen Text zweifelsfrei als Schöpfung des großen US-Schriftstellers identifizieren. Er wies Übereinstimmungen mit dessen Notizbüchern nach, zudem enthält der Roman autobiographische Entsprechungen zu Whitmans Leben. weiter »


Steve Toltz: Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern

verfasst am 09.01.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Freunde – Liam und Aldo, zwei total seelisch kaputte Typen, zwei, die sich nicht einmal durchs Leben wurschteln, sondern mehr dahin siechen. Das ist mein erster Eindruck nach den ersten Seiten dieses mehr als 500 Seiten umfassenden Buches, das vom Scheitern und sonstigen Unbillen dieser zwei bejammernswerten Seelen erzählt. Der Autor macht das mit großem Können; trotzdem ist sein Stil, seine Wortfindungen für mich teilweise ziemlich anstrengend zu lesen. weiter »


Jakob Wassermann: Faber oder Die verlorenen Jahre

verfasst am 31.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eugen Faber, ein 30jähriger Architekt, kehrt 1919 aus russischer Gefangenschaft nach Hause zurück. Er ist über einen langen Weg aus der Gefangenschaft geflohen. Sein erster Weg führt ihn zu seinem alten Hauslehrer Dr. Jakob Fleming.  Fleming unterrichtete Faber um die Jahrhundertwende. Faber ist ein Entwurzelter. Die Kriegsjahre, die strapaziöse Flucht haben ihn zu einem anderen Menschen gemacht. weiter »


Michael Krüger: Das Irrenhaus

verfasst am 18.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man könnte auch sagen  „Ein Haus voller Narren“ zu diesem Haus, das ein Mann in bester Münchner Lage geerbt hat. Und zwar von der Tante einer Tante. Der Mann ist Archivar und gibt seinen Job sofort nach Erhalt des Erbes auf. Die Mieterträge des Zinshauses ermöglichen ihm ein komfortables Leben. weiter »


Jack London: Mord auf Bestellung

verfasst am 05.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Buch wird als eines der ersten Bücher dieses Genres bezeichnet. Erdacht von Sinclair Lewis und großartig von Jack London, teils amüsant, teils philosophisch und teils abenteuerlich in Szene gesetzt. “Mord auf Bestellung“ wurde erst 1963 von Robert L. Fish fertig gestellt weiter »


Lyonel Trouillot: Yanvalou für Charlie

verfasst am 20.09.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der preisgekrönte haitianische Autor hat ein Buch geschaffen, voll Hoffnungslosigkeit, voll Traurigkeit. Auf Seite 163 steht „Ich grüße dich, o Erde“. Wie viel  Hoffnung und Optimismus steckt in diesen wenigen Worten. Wenn man die Geschichte Haitis überdenkt, was bleibt dann von diesen optimistischen Worten übrig – nichts. weiter »


Eddie Joyce: Bobby

verfasst am 01.08.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Familie Amendola – italienisch-irischer Abstammung – lebt auf Staten Island.

Eddie Joyce schildert die Hintergründe der Familie, ihren Alltag mit präzisen Informationen. Als Leserin/Leser taucht man ein in das Leben einer Familie der Mittelschicht. Joyce versteht es, die Protagonisten authentisch zu schildern; mir vermittelt er eine einfühlsame Geschichte des alltäglichen Lebens  einer amerikanischen Familie. Trotzdem ist das nicht „mein Buch“. weiter »


Carl Nixon: Fish ’n’ Chip Shop Song und andere Geschichten

verfasst am 30.05.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Carl Nixon erzählt Geschichten so, als ob es die Protagonisten tatsächlich gäbe, vielleicht tun sie das ja auch.

Das ist meine erste Begegnung mit dem Autor, und es war eine sehr gute Entscheidung dieses Buch zu lesen. Nixon  ist Neuseeländer und erzählt von Beziehungsschicksalen zwischen Vätern und Söhnen, zwischen Eltern und Kindern. weiter »


Sofia Andruchowytsch: Der Papierjunge

verfasst am 13.04.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was ist es, das dieses Buch so liebes- und lesenswert macht. Die Autorin versteht es, Illusionen zu erzeugen, sich in eine Welt zu versetzen, die vergangen ist. Mit historischen Abrissen lernt man das Leben von seinerzeit kennen. Sprachlich schöpft die Übersetzerin dieses Buches  die Möglichkeiten der deutschen  Sprache gekonnt aus. Die Autorin hat wohl mit sehr großem Einfühlungsvermögen die Geschichte erzählt. Das  überträgt sich auch auf die Übersetzung. weiter »


Sarah Butler: Die Nacht brennt

verfasst am 20.03.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Stick konnte nicht glauben, dass sein Freund Mac nicht mehr lebt. Sie hatten am vergangenen Abend eine feucht-fröhliche Abschiedsfeier mit ihren Freunden gefeiert. Sie hatten beschlossen, dem tristen Alltag von Manchester zu entfliehen. Ihnen war ihr Umfeld, ihr zuhause, zu eng geworden.  Sie wollten nach Spanien. Mac hatte ein altes, nicht sehr vertrauenerweckend wirkendes Auto gekauft, und am nächsten Tag sollte es los gehen. Beide hatten Geld gespart, mit dem sie so lange wie möglich in Malaga bleiben wollten. weiter »


Miriam Pharo: Der Bund der Zwölf

verfasst am 06.02.2016 von | 1 Kommentar

Das ist ein Roman, in einer Art, wie ich ihn bisher noch nicht gelesen habe.

Da gibt es Fantasy, Romantik, Liebe, Rache, Freundschaft, großartiges musikalisches Talent, Mystik, Krimispannung. Zugegeben, teilweise eine gewöhnungsbedürftige Geschichte, die Miriam Pharo da geschrieben hat. Aber: eine Geschichte, bei der es sich auszahlt bis zum Schluss durchzuhalten. Ein spannender Roman, in dem die Autorin ihrer Liebe zur Musik Ausdruck verleiht. In dem sie die Charaktere der Protagonisten wunderbar zeichnet. weiter »


Joe Fischler: Veilchens Feuer

verfasst am 08.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

An und für sich mag ich ja die Bundesländer – Krimi. Bei diesem hielt sich aber mein Mögen in Grenzen.

Die beiden ehemaligen, erfolgreichen LKA Wien Mitarbeiter, sind noch immer in inniger Freundschaft verbunden. Valerie Mauser – besonderes Merkmal blonder Wuschelkopf – und Stolwerk – seine bemerkenswerte, etwas ausladende Figur sticht überall hervor. weiter »


Werner Stanzl: Hintermänner

verfasst am 01.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein gelungener „Wurf“ von Werner Stranzl. Er siedelt seinen Krimi in Gorizia an. Klagenfurt spielt aber auch eine nicht unbedeutende Rolle. Ebenso Triest und die slowenische Seite von Gorizia. Die Wiener Obergscheiterln tummeln sich fallweise auch in dem Geschehen. weiter »


Tatjana Kruse: Bei Zugabe Mord!

verfasst am 21.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zig schräge Typen tummeln sich in diesem „Krimi“, der für mich eher eine Persiflage auf das Genre Krimi ist … oder auch tatsächlich von der Autorin so gemeint ist?

Das ist mein erstes Buch von Tatjana Kruse und was mir dabei vorrangig ins Auge sticht: es tummeln sich in diesem Roman vor dem Hintergrund der Salzburger Festspiele sehr, sehr viele verkorkste Typen. weiter »


Wolff Greinert: Hans Weigel „Ich war einmal…“

verfasst am 12.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als nicht sehr fundierte Kennerin von Hans Weigel habe ich dieses Buch mit großem Interesse gelesen. Greinert versteht es mit seinen zu Buch gebrachten Recherchen einen Mann vorzustellen, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wohl eine herausragende, literarische Instanz war. Eine meine Erinnerungen an Hans Weigel ist sein weißer Rollkragenpullover, mit dem man ihn oft gesehen hat. weiter »


Alfred Komarek: Alt, aber Polt

verfasst am 15.11.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alfred Komarek versteht es meisterhaft seine Schilderungen über die Kellergasse, das Weinviertel, über Simon Polt mit einem Hauch von Poesie zu unterlegen. Die Schilderungen der einzelnen Protagonisten, ihrer Eigenheiten, ihrer Verschrobenheiten machen das Buch zu einem lustvollen Lesevergnügen. weiter »


Sei Shonagon: Kopfkissenbuch

verfasst am 02.11.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dies ist ein optisch sehr schönes Buch. Der Einband – gelb mit roten Kirschblütenzweigen – weist einem schon den Weg nach Japan; der Inhalt ist dann eine Fundgrube für Menschen, die sich für fernöstliche Kulturen und Lebensweisen interessieren. weiter »


Drago Jančar: Die Nacht, als ich sie sah

verfasst am 27.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Drago Jančar schildert die Zeit in Slowenien vor und während des zweiten Weltkrieges. Seine Erzählung reicht aber noch weiter hinaus über die Zeit nach dem alles zerstörenden Krieg. Als Vorbild für diesen großartigen Roman diente Jančar die Geschichte von Ksenja Hribar und ihrem Mann, die von Tito Partisanen verschleppt und getötet wurden. Erst im März 2015 wurden ihre sterblichen Überreste gefunden. weiter »


Edith Wharton: Zeit der Unschuld

verfasst am 19.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es war für mich nicht ganz einfach, dieses Buch zu lesen. Edith Warthon schildert das Leben der Schönen und Reichen, der gesellschaftlichen Oberschicht – der Upper Class New Yorks, beginnend in der Mitte des 19ten Jahrhunderts; so wie die beschriebene Lebensweise, so ist dann manchmal auch der Roman: er verläuft in absehbaren Bahnen. weiter »


Hanna von Feilitzsch: Mädchen mit Beziehungen

verfasst am 05.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als ich dieses Buch in die Hand bekam freute ich mich, etwas über die Slezaks zu lesen . Bedauerlicherweise kam keine Freude auf. Die Autorin bezeichnet ihr Buch als biographischen Roman. Soll so sein. Wenn der „Romananteil“ sich in sehr ausführlichen Schilderungen über die Beziehung zwischen Margarete Slezak und Adolf Hitler ergeht, schauderte ich jedes Mal. Oder sind diese Passagen ein Teil der Biographie der Protagonistin? Dann würde mich das noch mehr schaudern lassen und erschrecken. weiter »


Harper Lee: Gehe hin, stelle einen Wächter

verfasst am 21.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Titel des Buches basiert auf einen Vers aus der Bibel ( Seite 110 des Buches).

Lee Harper hat mit Ihrem, Pulitzer-Preis ausgezeichnetem Buch – Wer die Nachtigall stört – die Südstaaten Problematik geschildert. In dem Buch – Gehe hin, stelle einen Wächter – begegnet man wieder den Protagonisten dieses Buches. weiter »


Verena Mermer: die stimme über den dächern

verfasst am 16.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

ein bisschen ungewohnt erschien mir die Kleinschreibung und die Seitengestaltung dieses Buches. Soweit zu Äußerlichkeiten.

Verena Mermer ist eine junge Autorin aus Nieder-Österreich. Sie ist eine der vielen Talente der österr. Literaturszene und hat mit diesem Buch einen wunderbaren Beweis für ihr schriftstellerisches Talent abgeliefert. weiter »


Erika Urban: Emma Roth und die fremde Hand

verfasst am 10.06.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Na so was, da taucht plötzlich die abgetrennte Hand, ausgefranst abgetrennt, auf, die so gar nicht zu den bereits vorhandenen, eher fachmännisch abgetrennten Händen passt, die die Polizei schon gefunden hat.

So weit so gut über die Gruseligkeit dieses Wien-Krimis. Bedauerlicherweise kommt Wien in dem Buch ein bisschen zu kurz. Langatmige Szenarien anderer, über viele Seiten sich erstreckende Schilderungen nehmen meiner Meinung nach zu viel Raum in diesem, trotzdem doch recht spannenden Krimi, mit guter Beschreibung der handelnden Personen, ein. weiter »


Bruno Jonas: Vollhorst

verfasst am 02.06.2015 von | 1 Kommentar

Warum ausgerechnet Horst, was haben die Horste dieser Welt verbrochen, dass Bruno Jonas so mit ihnen umgeht. Aber, man muss dem Jonas zugestehen, dass er ziemlich bissig, teilweise bösartig, die Vollhorste , die ihn anscheinend sehr reizen, gut hingekriegt hat. weiter »


Wilhelm Kuehs: Der letzte Rock hat keine Taschen

verfasst am 27.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wilhelm Kuehs ist mit diesem Buch eine ätzende Politsatire auf das Kärntner System gelungen. In Hüttenberg soll ein buddhistisches Zentrum errichtet werden. In der Nähe des Heinrich Harrer Museum.. Tschabuschnig, Ernst Krametter, der Bürgermeister von Hüttenberg, und noch etliche Andere, alles Vasallen des Kärntner Landeshauptmann (seinen Namen erfahren wir nicht !!), machen sich gemeinsam mit dem LH stark für dieses Zentrum. 68,0 Mio sollen investiert werden. weiter »


Cornelia Pichler: Wenn der Wind sich dreht

verfasst am 11.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Meine Empfehlung zu diesem Buch – mitnehmen in den Urlaub, am besten auf die Insel Rhodos. „Wenn der Wind sich dreht“ ist ein lebensnahes Buch, ohne großartiger stilistischer Abenteuer, leicht zu lesen, sympathisch. Für mich eine Lektüre, wie ich sie mir für warme Sommertage wünsche. Das Buch hat Charme, versteht es in manchen Passagen zu fesseln, zu berühren, auf die Tränendrüse zu drücken, Freude am Leben zu vermitteln. weiter »


Ralf Bönt: Das kurze Leben des Ray Müller

verfasst am 06.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein eigenartiges Buch, ein *** Sterne, oder ***** Sterne – Buch? Ist es gute Literatur oder nur ein mäßig gutes Buch über das Leben des Hauptakteurs, eines Krimi-Autors, der sein Leben nicht in den Griff bekommt. Ich kann mich nicht so richtig entscheiden, neige aber für den Moment eher zu den *** Sternen. weiter »


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