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15 Beiträge von Christian:
Gleich ein dickes Lob vorweg. Mit Blutsbande hat Franz Zeller einen Krimi geschaffen, wie er sein soll und wie ihn die Fans lieben. Guter Plot, starke Bilder, lebensechte Figuren und lebensnahe Dialoge, sowie eine sparsam metaphorisch eingesetzte Sprache, die aber schnell überzeugt. Hier passt das Handwerkliche und hier passt die Geschichte. weiter »
Vorausgeschickt sei hier an dieser Stelle, dass mir die Verlagschefin das Buch überreichte und diese auf meine Worte, dass ich es womöglich im Literatur-Blog besprechen würde, meinte, auch eine negative Kritik sei ihr willkommen. Nach ein paar Seiten wurde mir klar, was sie gemeint haben könnte: denn die Figur des mit diesem Debut eingeführten Ermittlers, Franz Fetzer, ist alles andere als ein Sympathieträger. weiter »
Chefinspektor Laurenz Freund wird zu einem Selbstmord auf die Höhenstraße beordert. Bei dem Toten handelt es sich um Florian Dorin, einem von drei Söhnen aus dem Hause Dorin, einer angesehenen Bankiers- und Industriellenfamilie, die Kontakte in höchste Staatskreise unterhält. Standesgemäß fand sich der Tote in einem Bentley, weniger schön war das von der Flinte im Wageninneren verteilte Gewebe und die Hirnmasse. weiter »
Wien im Spätsommer. Bei einem Schotterteich am Wienerberg wird eine männliche Leiche entdeckt. Fesselung, gezielter Kopfschuss und eine Distel im Mund lassen darauf schließen, dass hier eine regelrechte Hinrichtung vollzogen wurde. Zumal es sich bei dem Toten um den Rechtsaußenpolitiker Peter Pollak handelt. weiter »
Vier junge Menschen, Frauke, Tamara und die Brüder Wolf und Kris, seit Schulzeiten miteinander befreundet, haben eines Abends die Idee, eine Agentur zu gründen, die sich für andere Menschen entschuldigt. Erstaunlicher Weise wird dieses Konzept ein Riesenerfolg und die Agentur ist auf lange Zeit ausgebucht. weiter »
Spätestens seit Sex and the City ist bekannt, dass Frauen eigene Bedürfnisse haben, die neben Shopping vor allem auf eines gerichtet sind: auf Männer. Kein Wunder, dass bereits seit geraumer Zeit genau diese Zielgruppe bedient wird. weiter »
Selten ein Buch, dessen programmatischer Titel weithin bekannt ist, das aber wahrscheinlich von den wenigsten tatsächlich gelesen wurde; zumindest erging es mir bis vor kurzem so. Ich entdeckte das Büchlein unlängst während der Feiertage in der „Schulbuchssammlung“ meiner Frau, also höchste Zeit, diese Lücke zu schließen. weiter »
30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung.
Pittlers historische Romane rund um den Polizeioffizier Bronstein, der in der Zwischenkriegszeit auf Mörderjagd geht, wurden im Blog wiederholt besprochen und auch (zu Recht) bestens bewertet. Mit dem aktuellen Band „Der große Traum von Freiheit – 30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung“, den Andreas Pittler zusammen mit der Publizistin Helena Verdel gemeinsam verfasst hat, wird nun rein historisches Terrain betreten. weiter »
Wer die Ansicht vertritt, Bilder hingen nur an der Wand, um die dahinterliegenden Löcher zu verdecken, oder die Welt, diese fragile Kugel, werde nur durch den Wahnsinn im Gleichgewicht gehalten, der ist bei Steinfests Kriminalroman “Mariaschwarz” bestens aufgehoben. weiter »
Nora Miedlers Erstling, Warten auf Poirot, habe ich vor kurzem besprochen, und ja, der Krimi machte Lust auf Mehr. Dieses Bedürfnis (nach Mehr)konnte jetzt bald darauf gestillt werden, da die Autorin im Herbst 2010 ihren zweiten Krimi veröffentlichte. Und (wie in vielen Dingen) hebt sich die Autorin angenehm von der breiten Masse ab: keine Fortsetzung. weiter »