Lemmings zweiter Fall.
Der Lemming ist frustriert. Seine Freundin hat ihn hinausgeworfen. Er will sich seinen Frust runterspülen und geht am Wiener Naschmarkt in ein Lokal. Nach dem Besäufnis schießt ein Irrer auf ihn, doch die Kugel trifft nicht den Lemming. Ein anderer Mann bricht tot zusammen. Der Täter flüchtet.
Der Lemming selbst wird des Mordes verdächtigt, hat doch das Gehirn des Toten die Kleidung des Lemming versaut.Ein eindeutiges Indiz. Wieder trifft er auf seinen alten „Freund“ den Krimineser Krotznig. Lemming muss seinen Kopf aus der Schlinge ziehen und zwar schleunigst. Er muss den tatsächlichen Täter finden. Auf dem Weg seine eigene Unschuld zu beweisen, landet er in einem Irrenhaus.
Aus Zeiten seiner Arbeit bei der Mordkommission hat Lemming Kontakte zur Gerichtsmedizin. So erfährt er, dass der Tote ein Pfleger einer Anstalt für geistig Behinderte ist. Auch der Mörder könnte einer dieser Insassen sein. Lemming, verfolgt von Krotzing, schleust sich als Patient in das Irrenhaus ein und liefert den Mörder ans Messer.
Slupetzky nimmt ÄrztInnen, PatientInnen, Polizisten, die Wiener und Wienerinnen auf´s Korn. Er beschreibt mit Humor, Wiener Schmäh und Ironie auch die Institution, das “Irrenhaus”, allerdings nicht auf Kosten der Patienten.
