
Adrian Weynfeld führt ein Leben ohne Höhen und Tiefen. Er kann sich nicht entscheiden, in welche Welt er gehört und pendelt deshalb zwischen jener, in der seine Freunde so alt sind wie seine Eltern und jener, in der er selbst der Älteste ist. Finanziell versorgt, arbeitet er als anerkannter Kunstexperte.
Alles läuft also in gewohnten Bahnen, bis zu jenem Abend, an dem er eine junge Frau mit nach Hause nimmt. Am Morgen danach findet er die jungen Frau, Lorena, an seinem Balkongeläder hängend und muss versuchen, sie von ihren Selbstmordabsichten abzubringen. Wenyfeld gelingt es, Lorena von ihrem Vorhaben abzubringen.
Zwei für ihn sehr aussergewöhnliche Ereignisse – eine junge Frau aus einer Bar mit zu nehmen und dieser dann auch noch das Leben zu retten – sind der Auftakt für eine ganze Reihe von weiteren, die sein Leben von da an in Unordnung bringen.
Suter ist ein blendender Erzähler. Das beweist er erneut in diesem Buch, das sich in kein bestimmtes Genre einordnen lässt.

